Nach einem Bericht der CIPA (Camera and Imaging Products Association) haben japanische Hersteller - darunter Canon, Nikon, Panasonic und Sony - zwischen Jänner und Dez. 2013 nur etwa 700.000 spiegelfreie System-Kameras nach Europa geliefert. Das sind mehr als 20 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor.
Während unseres Tests stellten wir wieder einmal den enormen Preisschub gegenüber den Vorjahren fest: Standard-Kits mit einem Glas kosten inzwischen durchschnittlich 800 EUR. Lediglich zwei Testmodelle - der X-A1 von FUjIFILM und der Lumix DMC-GF6 von MAN Roland - waren für unter 600 EUR UVP zu haben. Zum Beispiel hat der X-T1 von der Firma fu??r den Film eine UVP von 1599 EUR.
Hierbei tanzten nur fünf GerÃ?te aus der Serie: Das Samsung Galaxy NX, das Samsung NX 30 und das Samsung NX300 mit je 20 Megapixel sowie das Sony Alpha A6000 und das Sony NEX-7 mit stolz 24 Megapixel, was noch kein Hinweis auf gute BildqualitÃ?t ist. Hinsichtlich der Grösse der Bildsensoren verwenden die Firmen seit Jahren das Format Micro-Four-Third, das bestimmte Sensorabmessungen von 17,3 x 13,0mm hat.
Die großen APS-C Sensoren mit einer Größe von ca. 23,5 x 15,6 Millimetern werden von den Firmen Samsung, Sony und der Firma fujiFilms eingesetzt. Rückschlüsse auf die Qualität des Bildes, die tatsächliche Bildauflösung oder das Geräuschverhalten sind jedoch nicht möglich. Das Ergebnis ist ein geringer Nutzungsgrad, bei Sony etwa 50 Prozent.
Dies ist bei einigen Fujifilmkameras wie der X-T1 und der X-E2 nicht der Fall. Jeder Produzent macht jedoch seine eigene Suche nach WLAN-Funktionalität: Im Google Play Store stellt Ihnen das Unternehmen seine kostenlose Kameraanwendung für Android-Geräte zur Verfügung. Über die Fernbedienung von Ihrem mobilen Gerät aus kann die Videokamera ferngesteuert werden und Sie können die Aufnahmen auch dort ansehen.
Sie können bei uns die Bild-App über NFC laden: Sie müssen nur Ihr Mobiltelefon an die Fotokamera hängen und schon werden Sie zum App Store weitergeleitet. Die Samsung Smart Camera ist ähnlich wie die Samsung Smart Camera. Die WLAN-Verbindung der eigenen Camcorder nutzt Sony nur, um Anwendungen aus dem PlayMemories Store auf die Camcorder zu übertragen.
Zum Herunterladen einer Anwendung brauchen Sie einen Account beim Sony Entertainment Network. Vergrössern Eine besondere Eigenschaft des Samsung NX30 ist, dass sein Bildsucher ausgefahren und geschwenkt werden kann. Die einzigen Ausnahme sind das Samsung NX300 und das Samsung Galaxy NX, deren Bildschirme 3,3 bzw. 4,7 Inch haben.
Auch wenn sich mit der Größe des Displays nicht viel geändert hat, nimmt die Bildschirmauflösung zu: Sie wird immer größer: Diese schärferen und detaillierteren Bilder sind besonders nützlich, wenn das Gerät als Bildsucher verwendet wird, wie z.B. die Modelle X-A1, X-M1 und X-T1 von Fujifilm, die Modelle Lumix DMC-GF6 und GX1X von DMC, die Olympus Modelle E-P5 und E-PL5 PEN und Samsung NX300.
Die beiden getesteten Kameras von Pansonic - die beiden Modelle des Typs GX1X und DMC-G3 - funktionieren noch mit der überholten Bildauflösung von 460.000 Pixeln. Im Testbereich gibt es diese Möglichkeit nur bei den Herstellern X-E2, X-E2, Panasonic GX1X und Samsung Galaxy NX. Mit dem NX30 hat Samsung eine Neuheit in Sachen Sucher: Ihr Bildsucher ist drehbar.
Lösung/Effizienz: Um zu erkennen, wie die Bildauflösung einer Digitalkamera ist, wird die Effizienz gemessen und die tatsächliche Bildauflösung berechnet. Je größer der Abscheidegrad, umso näher ist die tatsächliche Lösung eines Testgerätes an der Theoretischen. Je größer die tatsächliche Bildauflösung, umso scharfer sind die Aufnahmen.
Das Testergebnis: Rang eins - der X-M1 von Fujifilm: Der 16,3 Megapixel APS-C Sensor des X-M1 macht einen Tiefpass mit seiner X-Trans Struktur unnötig. Rang zwei - X-A1 von Fujifilm: Der Leistungsumfang und der Dynamikbereich des X-A1 von Fujifilm sind sehr hoch. Die 3-Zoll-Anzeige kann nach vorn und oben geneigt werden.
Es gibt keinen zusätzlichen Bildsucher. Mit der Q-Taste haben Sie schnellen Zugang zu allen wesentlichen Voreinstellungen. Olympus OM-D EM-10: Sie steuern das OM-D E-M10 über das 3-Zoll-Touchdisplay und zwei rotierende Räder auf der Oberseite des Gehäuses. Die Anzeige kann nach vorn geöffnet und nach oben gedreht werden.
Mit 1.037.000 Pixeln ist die Bildauflösung mehr alsdurchschnittlich. Nur das neue Motorzoomobjektiv M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3,5-5,6 verhält sich etwas ungeschickt. Über den ganzen Bereich der Brennweite ist die Bildauflösung des OM-D E-M10 fast gleichbleibend hoch. Daraus resultiert im Durchschnitt ein hoher Nutzungsgrad von 77,1 Prozentpunkten, was einer Bildauflösung von 9,1 Megapixel entsprich.
Rang fünf - Sony A6000: Das Sony A6000 hat ein 3-Zoll-Display, das um 90° nach oben geneigt werden kann. Sie hat eine Standardauflösung von 921.600 Pixeln. Ein elektronischer Bildsucher mit einer Bildauflösung von 1.440.000 Pixeln ist nicht serienmäßig. Sonys hybrider Autofokus, der je nach Objekt und Lichteinfall entweder Phasen- oder Kontrasterkennung verwendet, läßt keine WÃ?nsche offen.
Die Sony A6000 erzeugt bis ISO 400 sehr wenig Rauschen. Zur Bildkante hin nimmt die Bildauflösung merklich ab. Rang sechs - Sony NEX-6: Die Systemkamera kann auf die sogenannte PlayMemories-Plattform von Sony zugreifen: ein Cloud-Service, der auch Anwendungen zum Herunterladen anbietet.
Hierfür ist ein Sony Entertainment Network-Konto erforderlich. Das Sony NEX-6 feuert sehr rasch, der Autofocus ist auch beim Fotografieren ein echtes Vergnügen. Im Weitwinkelbereich von der Mitte des Bildes nimmt die Bildauflösung merklich ab. Das Ergebnis ist ein zufriedenstellender Nutzungsgrad, der einer Aufloesung von 5,2 Megapixel entsprechen kann. Rang sieben - Panasonic DMC-GF6: Das Metallgehäuse der DMC-GF6 besteht aus einem Metallgehäuse, weshalb die Systemkamera mit 426 g nicht gerade eine leichte Kamera ist, sondern gut in der Handhabung ist.
Zur Bildkante hin sinkt die Bildauflösung merklich ab. Durchschnittlich resultiert daraus aber immer noch ein hoher mittlerer Nutzungsgrad, was einer Bildauflösung von 7,8 Megapixel gleichkommt. Über die Bildanwendung von Pansonic kann die DMC-GF6 bequem von einem Handy oder Tablett aus ferngesteuert werden. Das berührungsempfindliche 3 Zoll Display, das sich um 180° nach oben und um 45° nach vorn neigt, gibt Ihnen Flexibilität auch bei schwierigen Sujets.
Rang acht - fuji-Film X-E2: Fuji-Film stattet den Fuji-Film mit einem 2,35 Megapixel-Sucher aus. Fujifilms neue Kamera verfügt über ein ausgeklügeltes Bedienungskonzept mit zwei rotierenden Rädern an der Oberseite, mit denen Sie die Belichtungsdauer und den Belichtungsausgleich einrichten. Vom Bildmittelpunkt bis zum Bildrand ist die Bildauflösung von der Kamera etwas unregelmäßig.
Sie ist aber sehr hoch, so dass die Kameras einen höheren durchschnittlichen Nutzungsgrad erreichen, was einer Bildauflösung von 9,5 Megapixel gleichkommt. Rang 3 - PEN E-P5: Die PEN E-P5 ist sehr schnell auslösbar und nach einer Einstellung wieder einsatzbereit. Mit dem PEN E-P5 hat die Firma Olympic ein berührungssensitives 3-Zoll-Display entwickelt, das sich nach vorn und oben klappen läßt.
Andererseits ist der Nutzungsgrad wieder etwas besser, was einer Aufloesung von 5,3 Megapixel entsprich. Raum - Lumix DMC-G6: Die Lumix DMC-G6 von Panasonic verfügt über ein HD-Touch-Display, das sich zusammenklappen und rotieren kann. Das enttäuscht um so mehr, dass für das Kameragehäuse ein eher billiger Plastikartikel eingesetzt wird. Zur Bildkante hin nimmt die Bildauflösung merklich ab.
Die Systemkamera erreicht trotzdem einen sehr guten durchschnittlichen Nutzungsgrad von fast 7 Megapixel. Wenn es um das Rauschen geht, spielt die Leuchte ihre beste Ausstrahlung aus.