Brennweite bei Objektiven

Objektiv-Brennweite

Dies ist der Brennweitenbereich des Objektivs, der am Objektiv eingestellt werden kann. Mit dem Objektiv wird das Licht verzerrungsfrei und mit möglichst geringem Qualitätsverlust auf den Aufzeichnungschip projiziert. Man unterscheidet zwischen Festbrennweiten und Zoomobjektiven (Objektive mit variabler Brennweite), unabhängig von ihrer Brennweite.

Die Unterschiede zwischen Brennweite und Bildwinkel erkennen - Photoschule

Die Brennweite und der Blickwinkel. Der Bildwinkel hingegen ist ein Parameter, der sich aus der Verknüpfung von Sensorgrösse und Brennweite ergibt. Mit der Brennweite können unterschiedliche Linsen auf dem gleichen Bildformat verglichen werden. Durch den Bildwinkel wird die Anbindung an die verschiedenen Sensorformate ermöglicht.

Natürlich gibt es eine Bestimmung, die ich Ihnen nicht verheimlichen möchte: Die Brennweite bestimmt den Weg zwischen der Grundebene eines Objektives (oder Linsensystems) und dem Ort der größten Bildschärfe - dem Brennpunkt. Dabei ist die Brennweite der entscheidende Parameter eines Objektives, denn sie bestimmt, für welchen Schießplatz ein Objekt sich eignet (abhängig vom verwendetem Sensorformat).

Bei SLR-Kameras ist die Brennweite eine einzigartige Kennung für das Objektiv, da sie den eventuellen Ausschnitt und die Bildgröße des eingesetzten Systems oder der Spiegelkamera identifiziert. Wenn Sie die dahinter liegende Kammer nicht wechseln, gibt es einen linienförmigen Verweis zwischen Brennweite und Ausschnitt. Der Brennweitenwechsel ist linear: Ein Objekt, das Sie mit einer Brennweite von 50 Millimetern aufgenommen und vier Millimeter groß aufgenommen haben, ist bereits 16 Millimeter groß und hat eine Brennweite von 200 Millimetern.

Dabei ist die Grösse des dahinter liegenden Sensors nicht entscheidend für die Grösse des Bildes auf dem eigentlichen Aufnehmer. Design, Grösse und Lichtintensität des Objektives haben keinen Einfluß auf die Bildgrösse eines Gegenstands. Natürlich ist neben der Brennweite auch die Sensorgrösse von Bedeutung, da Sie die Bilder ungeachtet der Sensorgrösse in unterschiedlichem Ausmass vergrößern, um das selbe Ausgangsformat zu erreichen.

Ob auf dem Monitor oder als richtiger Fotodruck auf Briefmarken. Der Blickwinkel kann aus den beiden Grössen (Bilddiagonale des entsprechenden Sensorformats und Brennweite) abgeleitet werden. Die Brennweite ist die Brennweite, unabhängig davon, wie groß die Aufnahmekamera oder der dahinter liegende Aufnehmer ist. Aber die Brennweite ist gleich geblieben. Die Größe des Sensors ist für die Ermittlung des Bildwinkels wichtig.

Die Bildwinkel definieren den Bildausschnitt, den der Bildaufnehmer durch das Glas "sieht" und beziehen sich auf das Bildformat des Sensors. Sie wissen ganz genau, dass mit APS-C auch für Kleinbildformate geeignete Optiken verwendet werden können. Er ist rechtwinklig, das vom Glas auf die Sensorfläche geworfene Abbild ist rund (der Bildkreis).

Daher zeigt der Aufnehmer nur einen Teil des zur Verfügung stehenden Teilkreises an. Wird ein kleinerer Bildsensor verwendet, aber Sie verwenden das gleiche Objekt, dann verwendet der kleine Bildsensor des gleichen Teilkreises nur einen Teil dieses Teilkreises. Meiner Meinung nach reichen aber "Blickwinkel" allein nicht aus, um sich aus sich selber raus zu ergründen.

Der Betrachtungswinkel hängt von der Brennweite des Objektives und dem Sensorformat ab, daher halte ich es für besser, den Ausdruck "formatbezogener Betrachtungswinkel" zu verwenden. Dies bezieht sich jedoch in der Regel auf den diagonalen Blickwinkel, der sich aus den Diagonalen der Sensoren errechnet. Die Formatsdiagonale des Sensorkopfes formt bei einem Maximalbildwinkel am besten den Abbildungskreis.

Falls der Fühler kleiner ist als der Objektivdurchmesser, den das eingesetzte Glas auf die Fühlerebene ragt, wird der Bildwinkel bei gleicher Brennweite reduziert. Eine Wirkung, die oft als "Brennweitenverlängerung" verkannt wird, aber in Wirklichkeit ein Formfaktor (Crop-Faktor) ist. In Internet-Foren werden oft Brennweitenverlängerungen verfasst, wenn der Crop-Faktor wirklich im Vordergrund steht.

Doch auch der Crop-Faktor wird oft falsch verstanden, weil dieser (hier falsche) Ausdruck wirklich als Bildausschnittsfaktor bezeichnet werden sollte, weil durch den kleinen Fühler die Brennweite nicht vergrößert wird (dies ist nur mit einem Wandler möglich), sondern nur ein kleiner Bildabschnitt wird. Zum Beispiel, wenn Sie nur eine APS-C Kamera haben und sich fragen, ob Sie mit dem derzeitigen und gutem EFS 50/1.8 STM (zum Beispiel) etwas machen können, dann nehmen Sie Ihr KIT-Objektiv (normalerweise ein 18-55 mm), stellen Sie die 50er Brennweite ein und schauen Sie durch.

Wenn Sie eine feste Brennweite von 50 Millimetern auf die Digitalkamera legen, können Sie exakt das erkennen, was Sie vorfinden. Verstehen Sie nicht die Vorstellung und konvertieren Sie zuerst die 50mm in KB (80mm), dann mieten Sie eine Kleinbildkamera und schauen Sie sich diese an, damit Sie wissen, wie 50mm an Ihrer Digitalkamera funktionieren.

Die Brennweite von 50 Millimetern wird klassisch als Standardobjektiv angesehen. Konkret trifft dies jedoch nur auf eine Kleinbildkamera mit einem Bildsensor (35 x 36 mm) zu, da dort ein Blickwinkel von etwa 47° erzeugt wird. Mit einem kleinen Bildsensor verkleinert sich der Blickwinkel. Eine andere Bestimmung habe ich für mich: Wenn ich durch den Bildsucher blicke, beide Blicke offen halte und mit beiden Blicke das Objekt in etwa gleicher Grösse betrachte, dann verwende ich das Objekt als normale Brennweite.

Wenn das Sucherbild kleiner ist, haben Sie ein Weitwinkel-Objektiv (Bildwinkel über 60 Grad). Bei wesentlich größerer Abbildung haben Sie ein Tele-Objektiv (Bildwinkel unter 35 Grad). Sie haben den Ausdruck Vollformat wahrscheinlich mehr als einmal ausgelesen, wenn DSLR, die den grösseren Geber haben, schreibt. Das Vollformat verweist darauf, dass die hier diskutierte Kamera-Größe den Klassiker 35er-Film ( "24 x 36 mm") zu Analogzeiten und die Kamera mit APS-C-Sensoren, z.B. einem kleinen Bildsensor, verwendete.

Unterschieden werden soll zwischen dem kleinen Fühler (APS-C) und dem "vollen" Datenformat, wie es z.B. die "großen" Nikons und Canons haben. Der Begriff 35mm-Format oder KB ist daher richtig und weniger irreführend, da dieses mit 24 x 36mm genau festgelegt ist. Was für eine Brennweite sollten Sie wählen, wenn Sie Ihr Objektivportfolio vergrößern wollen?

Alle werden das von ihnen verwendete Glas weiterempfehlen, denn es ist gut, weil sie es haben. Sie erhalten fast die ganze Palette aller derzeit erhältlichen Linsenvorschläge. Lediglich das teurere Glas ist für etwas gut und alle müssen für 35mm berechnet werden, damit Sie später nachrüsten können. Meiner Meinung nach: Kaufen Sie die Linsen, die Sie jetzt benötigen und nicht die, die Sie in fünf Jahren benötigen könnten.

Linsen können auch nach 5 Jahren mit wenig Aufwand verkauft werden. Die teuere Linse ist beinahe immer besser als die billige Linse. Sortieren Sie Ihre Bilder nach Brennweite in den EXIF-Dateien (die meisten Sendungen können das). Sie sehen dann, welche Brennweite Sie am meisten verwenden. Durch diese einfache Bewertung sehen Sie sehr rasch, in welchem Bereich der Brennweite Sie sich weiter entwickeln können.

Das Beste ist, einen Freund zu bitten, der andere Linsen hat, diese auszuprobieren. Auf diese Weise habe ich 90% meiner Linsen bekommen.