Lichtstarke Teleobjektive

Leistungsstarke Teleobjektive

Hochintensive Teleobjektive sorgen für kürzere Verschlusszeiten und durch die offene Blende für noch mehr Flexibilität bei der Motivgestaltung. Das, was Sie vielleicht noch nicht wissen.... - Fotografie-Schule

Diese sind sehr hell, in der Regel kleiner als Zoom-Objektive gleicher Länge, oft billiger und qualitativ sehr gut, da sich die Objektivberechnung exakt auf eine einzige Objektivbrennweite ausrichten kann. Meistens waren dies aber die üblichen Fokussierbereiche, die in der neuen Variante lediglich weiter verbessert wurden. Was sich in den höheren Bereichen bewegt hat, war immer auf 35mm berechnet und dementsprechend groß und aufwendig.

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Weltmarkt immer mehr hochwertige, für APS-C konzipierte und auf den ersten Blick gute Qualitätsobjektive. In der Größenordnung der herkömmlichen Portraitbrennweiten (für mich ist dies der Brennweitenbereich 50-135 Millimeter, bei dem 135 Millimeter APS-C beinahe zu lang ist) habe ich vier Brennweiten:

In diesem Artikel werde ich Ihnen ein wenig Grundlagenwissen über hochintensive Objektive beibringen. Es ist unerheblich, ob Sie das erwähnte oder andere ähnliche Objektive mit gleicher Brenndauer und Lichtintensität verwenden. Weil die Digitalsensoren vieler DSLRs (und anderer Systemkameras) (aus Kostengründen) wesentlich kleiner sind, kam jemand auf die Idee und dachte, dass ab sofort der Brennweitenstandard 35 Millimeter (d.h. die um den Crop-Faktor verkürzte Brennweite) betragen muss.

Bei APS-C habe ich diese Brenndauer ausprobiert und sie hat ihre Rechtfertigung. Aber ergänzend zu anderen verfügbaren Objektiven ist es sicherlich nicht meine erste Option. Ich teste immer einen simplen Selbsttest: Ich stelle die Objektivbrennweite auf die Fotokamera und blicke durch den Bildsucher. Ich habe diesen Eindruck bei ca. 50 Millimeter, ganz gleich, ob ich das Format APS-C oder 35 Millimeter erhalte.

Mit 35 Millimetern ist das Bild im Sucher kleiner und besonders bei APS-C muss ich sehr nahe an das Objekt herangehen. Die Reichweite von 50-100 Millimeter (135 Millimeter für 35 Millimeter) gibt mir die natürlichste Proportion in der Sicht und gewährleistet einen großen Abstand zum Vorbild. Auch mit offenem Deckel. Doch trotz fast der gleichen Blendenöffnung ist die Weichzeichnung der EOS 5000 und 135 Millimeter viel mehr.

Die Multiplikation der Objektivbrennweite mit dem Crop-Faktor (Bildausschnittfaktor und nicht Brennweitenverlängerung!) ist nicht ausreichend. Sie müssen auch die Apertur in die Berechnung mit einfließen lassen, wenn Sie wirklich die gleichen Resultate erreichen wollen. Sie können die Objektivbrennweiten sicher auf 35mm umstellen und dann auf 80mm und 160mm kommen.

Wenn Sie kein 35mm-Format haben, nützt Ihnen die Referenz und die Konvertierung in 35mm nichts. Wenn Sie nur ein kleines Bild haben, werden Sie ohnehin keine Linsen benutzen, die nur für APS-C berechnet sind. Ganz nebenbei, weil das Erlebnis dort aus dem Bauchnabel zu wissen ist, welche Brenndauer und welche Öffnung seine Funktion beim Wunschmotiv ausfüllt.

Ihre Sicht auf die Objektivbrennweiten möchte ich etwas erweitern: Sie haben die von mir verwendete Festbrennweitenliste durchgelesen. Die Brennweitenunterschiede betragen manchmal nur 15 - 35 Millimeter. Ich ändere den Blickwinkel (der sich aus der Geometrie der Sensordiagonale und der Objektivbrennweite ergibt). Durch den Bildwinkel können Sie viel besser erkennen, welchen Teil des Objekts die Fotokamera aufnehmen kann als die Objektivbrennweite.

Wie groß der Brennweitenunterschied ist, zeigt eine Kleinserie mit den für Fixbrennweiten gebräuchlichen Objektiven. Unter jedem Foto befindet sich die festgelegte Brenndauer. Dabei ist zu beachten, dass die Unschärfe des Hintergrundes mit zunehmender Brenndauer trotz einer konstanten Blendenöffnung zunimmt. Dabei sind die optischen Differenzen zwischen 50 und 100 Millimeter viel grösser als zwischen 200 und 250 Millimeter.

Sie können sich an folgendes Prinzip erinnern: Linsen mit einem Zoom-Faktor (längste bzw. kurzeste Brennweite) von 2 oder 3 sind in der Regel sehr gut in der Optik (nahe der Güte von Festbrennweiten), ein Zoom-Faktor von 4 - 6 ist noch in Ordnung, ab Zoom-Faktor 7 - 12 wird er in der Regel "schlecht". Böse heißt, dass es nicht mehr möglich ist, die optische Störung vollständig zu eliminieren.

Sie sind sehr gut registriert, haben unscharfe Kanten, sind wenig kontrastreich und schwach im Licht. Die Erläuterungen sollten Ihnen zeigen, dass ein kleiner Zoom-Bereich bei gewissen Objektivbrennweiten Sinn macht und Ihnen genügend Spielraum bei der Motivwahl lässt. Ich möchte im Rahmen der offenen Blende einige wenige Dinge klären (die oft mißverstanden werden) und auch ein oder zwei Fehler klären.

Oft wird die Apertur selbst nur unter dem Aspekt der Lichtintensität gesehen. Die Lichtintensität war vor 10 Jahren noch sehr wichtig, da viele Fotokameras über ISO 400 bereits so in die Knie gingen, dass jede Öffnung eine echte Aufdeckung war. In dieser Hinsicht habe ich oft gelesen, dass man diese offene Membran überhaupt nicht braucht.

Nur in Bezug auf den Helligkeitswert ist diese Angabe vollkommen richtig. Oft wird jedoch übersehen, dass die Öffnung nicht nur ein Instrument zur Steuerung der Beleuchtungsstärke, sondern auch ein Mittel zur Gestaltung ist. Die Tiefenschärfe wird nur durch die Blendenöffnung selbst festgelegt (abhängig von der Sensorgröße). So hat eine so offen wie möglich gehaltene Blendenöffnung heute ihren Stellenwert weniger in der Zunahme der Lichtintensität, sondern eher in der Reduktion der Blendtiefe.

Mit einer sehr geringen Tiefenschärfe können Sie den Untergrund unscharf machen, Ihr Portrait schwimmt vor dem (sehr) verschwommenen Untergrund und fällt auf. Hinweis: Je größer die Objektivbrennweite, umso weniger offene Blende benötigen Sie für eine gute Unschärfekorrektur. Die SIGMA 50-100mm F1.8 DC HSM | Kunst ist bereits ein Pound mit einer offenen Blende von maximal 1,8 f/1,8 bei 100 Millimetern.

Mit vielen Digitalkameras werden Sie in den folgenden Abschnitten nachlesen können, dass der AF über Spezialsensoren verfügt, die nur bei f/2,8 und besser als die offene Apertur arbeiten. Der geöffnete Ausschnitt ist nur notwendig, weil die Messbasis vergrößert ist. Sie haben keine Geschwindigkeits- oder Lichtempfindlichkeitsvorteile, sondern nur die Präzision. Nicht ganz so, weil das Bild des Suchers aus optischen Gründen eine höhere Tiefenschärfe hat (der Bildsucher arbeitet auch als Blende), aber das Funktionsprinzip ist richtig.

Außerdem habe ich oft gehört, dass das Bild im Sucher bei geöffneter Blende hell und deutlich sein sollte. Bei KIT-Objektiven zwischen ca. f/5,6 (offene Blende) und f/2,8 (offene Blende bei besserem Zoomobjektiv) wird das Bild im Sucher etwas aufgehellt, aber keinesfalls so, dass sich daraus ein deutlicher Nutzvorteil ergäbe. Mit einer offenen Blende größer als f/2,8 hat man mit den Objektiven im Durchschnitt keinen Vorzug.

Die Lichtverstärkung ist, da der Bildsucher selbst auch als Apertur dient, jedenfalls im Bildsucher nicht als Erhöhung der Helligkeit ersichtlich. Häufig habe ich gelesen, dass es sich bei dem Begriff um das Maß der Verwischung handelt, also je niedriger die Tiefenschärfe, umso besser ist das Bakeh. Allerdings ist diese Ansicht grundsätzlich falsch, denn die "Qualität" des Bukes ist weniger vom Verschwommenheitsgrad an sich abhängig als davon, wie sich die Verschwommenheit auswirkt.

Die unscharfen Ringe erscheinen im Bildhintergrund an Stellen mit großen Gegensätzen bei großer Verschwommenheit. Ihre Gestalt wird weitgehend von der Messblende beeinflusst, und zwar durch die Gestalt und Ausführung der Messblende. Ob die Ringe nun ziemlich schräg oder wirklich kreisförmig erscheinen, hängt von der Anzahl der Blendenblätter ab. Diese Unsicherheitskreise bilden sich umso häufiger, je hübscher der Bokesch ist.

Lassen Sie die Bilder an sich arbeiten (die Bilder sind absichtlich unbearbeitet): Ich habe den Mittelring benutzt, um die Nahgrenze zu reduzieren. Der Entwicklungsfortschritt der Linsen geht weiter und nach meinen "Tests" können qualitativ hochstehende und leistungsstarke Zoom-Objektive durchaus mit den festen Brennweiten mitgehen.