Canon Kameras im test

Kanon-Kameras im Test

Der große und detaillierte Sucher sticht im Test hervor. Die EOS 2000D im Test: Wo hat Canon auf der SLR gespeichert? Die SLR-Kameras der 1000er-Serie von Canon sind vor allem für Neueinsteiger gedacht. Trotz des Systemkamerabooms erhält die Canon EOS 1300D zwei Nachfolger. Das grössere der beiden ist die Canon EOS 2000D mit einem neuen Aufnehmer. Die Spiegelreflexkamera für Neueinsteiger, so der Test von "Computer Bild".

Die Canon EOS 2000D verfügt wie die großen Geräte über einen 24-Megapixel-Sensor. Gegenüber der Vorgängerin, der EOS 1300D, liefert sie etwas detailliertere Aufnahmen, so dass die Aufnahmen der EOS 2000D noch vergrößert ausgedruckt werden können. Die EOS 2000D entspricht den höchsten Ansprüchen an die Qualität der Aufnahmen (siehe Bildergalerie).

Wie bei den meisten Kameras nimmt die Schärfe mit einer hohen ISO-Einstellung ab. Zudem rast die EOS 2000D leicht in verschwommenen Bildbereichen - Kameras mit aktuellem Bildprozessor beheben dies besser. Die Canon EOS 2000D verfügt wie ihr Vorgängermodell über einen Neun-Punkt-Autofokus, der es etwas schwieriger macht, den genauen Fokus der Kameras zu bestimmen.

Unpraktikabel, wenn sich das Objekt am Rand des Bildes befindet. Andernfalls reagieren die Autofokusse jedoch sehr schnell: Die EOS 2000D benötigt 0,20 Sek. zum Fokussieren und Freigeben bei Tag und 0,25 Sek. bei schwachem Licht. Kein Rekord, aber für Snapshots ausreichend Zeit. Mit der EOS 2000D wird die Bildschärfe rasch und präzise eingestellt. In der Live-Ansicht stellt die EOS 2000D deutlich verlangsamt scharf.

Denn mit der Einstiegskamera erspart sich Canon den aufwändigen Zwei-Pixel-Autofokus, den zum Beispiel das teure Schwestermodell Canon EOS 200D und die Systemkamera Canon EOS 50 haben. Bei der EOS 2000D wird mit Hilfe der Kontrast-Messung fokussiert - OK für leise Objekte, aber zu lahm für Sport- und Action-Fotos. Wenn Sie mit einer billigen Canon drehen wollen, werfen Sie einen Blick auf die Canon EOS System-Kamera EOS 50, die auch in 4K aufnimmt, während die Canon EOS 2000D nur in maximaler Full HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) mit 30 Frames pro Sek. aufnimmt.

Dies ist mehr für Gelegenheitsfilmemacher als für Videofans. Gegenüber anderen Kameras dieser Größe wie der EOS F50 ist die Videoqualität moderat. Außerdem benötigt die Digitalkamera viel Zeit, um die Lichtstärke einzustellen. Eine echte Fauxpas: Die EOS 2000D passt die Bildschärfe von Videoaufnahmen nicht selbsttätig an.

Die EOS 2000D nimmt mit 3,09 B/s auf. Wenn Sie Bilder im JPEG-Format aufnehmen, können Sie endlose Reihen mit dieser Geschwindigkeit aufnehmen, bis entweder der Akkublock entladen ist oder die Karte vollständig gefüllt ist. Die EOS 2000D produziert hier nur etwa ein gutes halbes Jahrhundert lang RAW-Bilder in einem Teil. Die Batterie der EOS 2000D ist ein recht kleines Gerät (LP-E10) mit 6,8Wh.

In dem Test genügte der Fruchtsaft für 812 Bilder, ein für SLR-Modelle recht moderater Preis. Teuere Kameras wie die Fotoapparate der Serie A7500 machen problemlos mehr als 3000 Bilder pro Batterieladung, professionelle Modelle wie die Fotoapparate der Serie A5 noch mehr als 6000.

Lediglich wer mehr als 1000 Fotos pro Tag macht, benötigt eine zweite Batterie. Wenn Sie schon einmal einen Canon Spiegelreflex in der Hand hatten, sind Sie mit der EOS 2000D sehr gut bedient. Leider hat Canon auf das neue, vereinfachte Kamera-Menü der EOS 2000D wie zum Beispiel der Canon EOS 800D und der EOS MS 50 gehört.

Dies erschwert es Einsteigern, die Einstellungen der Kamera im Menu zu ändern. Schlussfolgerung: Mehr Auflösungsvermögen für Einsteiger: Dank ihres 24-Megapixel-Sensors liefert die Canon EOS 2000D detaillierte Aufnahmen, die auch bei großen Ausdrucken gut ausfallen. Der kleine Canon ist sehr einfach zu handhaben und reagiert - gut für Snapshots. Für Sport-Fotografen reichen drei Aufnahmen pro Minute nicht aus.

Die EOS 2000D ist keine große Leistung - sie zeichnet nur in Full-HD auf ("1920x1080 Pixel").