Objektiv für Kamera

Kameraobjektiv

Sie haben Glück, eine Kamera zu haben, die diese Momente für die Ewigkeit festhält. Wo die Lochkamera ein Loch hat, hat eine "echte" Kamera ein Objektiv. Die Linse / Was muss ich wissen? Die Linse ist eine Verlängerung der Belichtungsblende der Lochkamera. Linsen zeichnen sich durch ihre größte einstellbare Blende (die Lichtstärke) und ihre Brenndauer aus. Ausgehend von dem Bildwinkel, der von der Länge des Objektivs in Kombination mit dem Sensor oder der negativen Größe der Kamera abhängt, werden sie in Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiv unterteilt.

Welche Bedeutungen haben die unterschiedlichen Markierungen auf der Linse? Zentrale Vorgaben an ein Objektiv sind die Objektivbrennweite und die Blendenöffnung. Dieses Objektiv auf der linken Seite hat unterschiedliche Spezifikationen die für die speziellen Merkmale des Objektives charakteristisch sind dass zwischen 28mm und 135mm (entsprechend einem Messbereich vom Mittelwinkel bis zur Teleobjektivbrennweite am Vollbildsensor) kontinuierlich in der Objektivbrennweite variiert werden kann (mehr zur Objektivenlänge und deren Bedeutungen weiter unten).

Ist nur eine Zahl vorhanden, hat das Objektiv bei jeder Einstellung der Brenndauer die selbe Lichtintensität. Die maximale Apertur verändert sich in diesem Falle jedoch beim Zoom, mit der kleinsten verfügbaren Apertur 3. 5, mit der größten Apertur nur 5,6. Je größer die eingestellte Apertur ist, umso niedriger ist die Lichteinfallintensität.

Mit diesem Canon Objektiv ist " EF " ein Objektiv für einen Vollformat-Sensor. Sie kann aber auch mit einer Kamera mit dem kleinen "Crop-Sensor" eingesetzt werden. Die mit " EF-S " gekennzeichneten Linsen hingegen dürfen (und können) nur an den kleinen Fühlern befestigt werden. Das Etikett "IS" sagt, dass dieses Objektiv über einen "Image Stabilizer" verfügt, mit dem auch (etwas) längere Verschlusszeiten ohne Schütteln möglich sind.

Selbst wenn die entsprechenden Linsen für Canon vorgesehen sind. Dort, wo die Nadelöhrkamera ein Bohrloch hat, hat eine "echte" Kamera ein Objektiv. Diese Linse kann das Streulicht auffangen und sorgt so für eine bessere Ausleuchtung von Sensor oder Film, was wesentlich schnellere Bestrahlungszeiten erlaubt. Bei der Pinhole-Kamera (mehr oder weniger) ist alles im Fokus, bei Aufnahmen mit einem Objektiv müssen wir auf die angestrebte Distanz fokussieren.

Bei den meisten Optiken werden mehrere Objektive (teilweise in Gruppen) verwendet, um die Schärfe und Abbildungsleistung des Objektives zu erhöhen. Es fängt das von einem Bildpunkt des Objekts ausgehende Streulicht auf und vereinigt es im Fokusfeld. Ähnlich wie man das Sonnenlicht fokussieren kann, um ein Stück Holz in Flammen zu stellen.

Daraus leitet sich der Ausdruck "Brennpunkt" ab. Beim Fotografieren erfasst das Objektiv das Streulicht nicht auf einem simplen Blatt sondern auf dem Fotomaterial, d.h. dem Aufnehmer oder dem Untergrund. Das Sammelobjektiv fängt das Sonnenlicht von einem "unendlich" weit weg liegenden Ort (z.B. der Sonne) auf dem Schärfepunkt auf. Liegt der Objektpunkt nahe an der Kamera, also nicht endlos weit weg, wird nicht mehr vom Fokuspunkt, sondern vom Abbildungspunkt gesprochen.

Der für ein scharfe Aufnahme erforderliche Mindestabstand zwischen Objektiv und Aufnahmepunkt (d.h. der Kamerabereich ) ist abhängig von der Distanz des Startpunktes (Motivpunkt) zum Objektiv. Ist diese Distanz für eine bestimmte Distanz angemessen, haben Motive, die näher oder weiter entfernt liegen, ihren stärksten Bildausschnitt in einem anderen Objektivabstand zum Aufnehmer.

Um ein scharfes Bild von einem Detail des Motivs zu erhalten, ist es notwendig, dass sein Aufnahmepunkt auf dem Bildsensor aufliegt. Das Pixel in der folgenden Grafik befindet sich auf dem Aufnehmer/Film. Ist das Objekt zu nahe, liegen seine Pixel hinter der Bildebene, es wird kein Objekt auf dem Film / Fühler erzeugt, sondern ein kreisförmiger, der sogen.

Auch wenn das Subjekt zu weit entfernt ist, d.h. der Punkt vor dem Bildsensor ist, treten Unschärfen auf. Die Entfernung zwischen der Bildebene und dem Objektiv wird entweder gekürzt (entferntes Objekt) oder vergrößert (nahes Objekt). Ich werde später in diesem Abschnitt erklären, wie man die Entfernungseinstellungen für die verschiedenen Kamera-Typen überprüft und vornimmt.

Der Fokussierung sind gewisse Einschränkungen gesetzt, man kann keine Distanz festlegen. Bei den meisten Objektiven gibt es eine Einschränkung im Nahlinsenbereich, d.h. es gibt einen Abstand, auf den man nicht mehr scharf stellen kann, weil sie zu nahe sind (die Schussebene sollte daher weiter vom Objektiv weg sein als möglich).

Falls ein Objekt zu nahe ist, können Sie mit Hilfe von Zwischenringen die Entfernung zwischen Objektiv (oder Objektiv) und Messfühler erhöhen. Die meisten Optiken haben dann aber in diesem Bereich nur eine unzureichende Performance, für die besten Leistungen sollte man lieber speziell für diesen Anwendungsbereich optimierte Makro-Objektive verwenden.

Die meisten Objektive stellen den Objektivabstand durch Verdrehen eines Einstellringes ein. Dies ändert den Objektivabstand zum Sensor/Film und damit auch die Scharfe. Wenn sich das Objektiv in die Nähe der Aufnahmefläche bewegt, werden ferne Gegenstände scharfe, wenn es sich von der Aufnahmefläche wegbewegt, werden nahe Gegenstände scharfe. Das passiert auch bei Autofokus-Objektiven, bei denen die Rotation und damit die Abstandsänderung zwischen Objektiv und Aufnahmefläche jedoch motorisch erfolgt und von der Kamera kontrolliert wird.

Bei vielen Fotoapparaten, insbesondere bei den Spiegelreflex- und der Systemkamera, sind andere Optiken zu wählen. Abhängig von der jeweiligen Aufnahmesituation und dem gewünschten Motiv können Sie ein anderes mit unterschiedlicher Lichtintensität und Objektivbrennweite bzw. Zoom-Bereich ausnutzen. Das Objektiv muss natürlich zur Kamera passen. Natürlich. Dazu gehört die Verbindungsmechanik zwischen Kamera und Objektiv, bei der die meisten Anbieter andere Verschlüsse einsetzen (heute als Bajonettverschlüsse ausgeführt).

Manche Kombinationsmöglichkeiten können noch mit Trick und Spezialadaptern genutzt werden, aber es können Funktionalitäten wie z. B. der Autofocus ausfallen. Die Linsen sind rund und bilden runde Objekte in der Kamera. Die sogenannten Image Circles müssen für den entsprechenden Film oder Bildsensor groß genug sein, sonst werden die Bildecken schattiert, was zu einer ungewollten Schattierung (Schattierung der Bildränder/Ecke) führt.

Bei Objektiven mit großen Kreisen ist der Aufbau erschwert, daher gibt es viele Optiken, die nur für kleine Sensorik vorgesehen sind und daher günstiger sind. Ein kleinerer Abbildungskreis dieser Linsen würde einen grösseren Detektor wahrscheinlich nicht voll erhellen. Sie haben daher einen leicht veränderten Anschluß, so daß sie nicht an größere Kamera mit größerem Durchmesser angeschlossen werden können, auch wenn sie vom selben Fabrikat sind.

Andererseits kann das Objektiv mit einem großen Abbildungskreis den kleinen Fühler ohne Probleme beleuchten, so dass diese Linsen auch an kleinere Fühler ("Crop-Kameras") angeschlossen werden können. "Große " Linsen (mit Markierungen wie z. B. EF oder FX) sind auch für "kleine" Fotokameras geeignet, kleine Linsen (DX oder EF-S) nicht für "große Kameras".

Wechsellinsen sind ein großer Pluspunkt, wenn man sie benötigt, aber viele Photographen kommen mit einem Objektiv für die meisten ihrer Aufnahmen aus. Es ist nicht immer gut, zu viel Wahl zu haben, wenn man viele Linsen hat, bekommt man nicht notwendigerweise die besten Fotos. Doch warum überhaupt die Linse austauschen, was ist der Unterschied zwischen den Einzelbrillen?

Neben der Güte gibt es vor allem zwei Dinge, die den Ausschlag geben: die Brenndauer und die Lichtintensität. Abhängig vom Objektivdurchmesser und der Objektivlänge (Brennweite) gelangen unterschiedliche Lichtmengen in den Aufnehmer. Durch eine große Öffnung wird mehr Helligkeit (bei gleichbleibender Brennweite) auf den Fühler gebracht, das Objektiv ist "hell".

Mit einer höheren Lichtintensität ist es möglich, bei gleichbleibender Lichtempfindlichkeit (ISO) mit weniger Helligkeit zu schießen, da durch die große Lichtaustrittsöffnung noch genügend Lichteinfall auf den Fühler oder die Folie möglich ist. Zur Erzielung einer höheren Lichtintensität ist bei der gleichen Objektivbrennweite eine grössere Blende, d.h. grössere Blende, erforderlich. Daher sind Gläser mit hoher Lichtintensität in der Regel teuerer.

Eine Linse mit einer Lichtintensität von 1,8 ist heller als eine Linse mit einer Lichtintensität von 4. Um dem Anwender die letzten Feinheiten der zusätzlichen Blende zu verdeutlichen, verwendet der Anwender bei der Festlegung der Lichtintensität gern "schräge" Blendennummern wie z.B. 2,6 oder auch 2,9, daher ist es nicht verwunderlich, wenn diese Ziffern nicht in der Normalblendenreihe erscheinen (siehe hierzu das Kap. "Belichtung").

Im weiteren Verlauf haben wir festgestellt, dass das Objektiv je nach Aufnahmeabstand unterschiedliche Abstände zum Speichermedium haben muss, damit das Foto gestochen scharfe Bilder liefert. Die Entfernung eines Motivs ist umso geringer, je weiter es ist. Die Bezeichnung Brenndauer steht in direktem Zusammenhang damit und geht auf die Anfänge der optischen Technik zurück.

Zu dieser Zeit unterschieden sich die Objektive unter anderem durch den erforderlichen Mindestabstand, um ein punktuelles Bild der Sonnenstrahlung auf ein (brennbares) Teil zu projizieren. Die Entfernung zwischen dem Objektiv und diesem Fokuspunkt war die Fokuslänge. Heutzutage wird die Sonneneinstrahlung nicht mehr zur Brennweitenbestimmung verwendet, aber die Bezeichnungen sind die selben wie heute.

In der Photographie wird die Objektivbrennweite in Millimeter angegeben, sie kann für die verschiedenen Objektive sehr unterschiedlich sein, oder besser: Objektive. Abhängig von der Objektivform kann der Fokuspunkt (und, wenn der Aufnahmeabstand gleich bleibt, der Bildausschnitt eines Motivs) weiter oder weiter vom Objektiv weg liegen. Die für die korrekte Fokussierung notwendige Entfernung des Objektives von der Aufnahmeebene ist dann kleiner oder größer.

Mit einem Objektiv mit einer normalen Objektivbrennweite erscheinen die Proportionen "natürlich" (mehr dazu später). Mit einem Objektiv mit einer kurzen Brenndauer ist ein Pixel weiter vorn als mit einem Objektiv mit einer normalen Brenndauer, auch wenn der Abstand zum Objekt gleich ist. Zur Fokussierung muss die Aufnahmefläche daher etwas weiter vom Objektiv entfernt sein.

Maßgeblich für die Gestaltung / Wirkung des Bildes ist die entsprechende Objektivbrennweite. Aber nicht nur von der Objektivbrennweite abhängt, sondern auch davon, zu welcher Zielgruppe ein Objektiv zählte. Nur durch die Verbindung mit der Sensor- oder Foliengröße, für die er eingesetzt wird, entsteht die geeignete Kennzeichnung. Weshalb wirkt sich die Sensordimension auf das Objektiv als Teleobjektiv aus?

Wird nun die Brenndauer eingehalten und die Grösse des Aufzeichnungsmediums geändert, ändert sich auch das Abbild auf das Aufnahmedium. Der aufgenommene Schnitt stimmt also mit dem überein, der mit dem grösseren Fühler mit längerer Brenndauer aufgenommen worden wäre. Derselbe Effekt lässt sich mit einer grösseren Objektivbrennweite (deren Brennpunkt weiter zurück bei gleichem Aufnahmeabstand liegt) und einem grösseren Aufnahmemedium erreichen.

Größere Brennweiten, normale Sensoren/Filme. Bei den meisten Photographen ist diese Verbindung der kreativen Effekte der Brennweiten in Verbindung mit der negativen Grösse nicht so bedeutend, da man in der Realität die Grösse des Aufnahmemediums nur sehr vereinzelt verändern kann. Dies ist der Fall, wenn die verwendete Linsenbrennweite in etwa der Diagonalen des eingesetzten Objektivs oder Negativs entsprechen.

Das Standardobjektiv für Kleinbildfilme hat eine Objektivbrennweite von 50 Millimetern. Die " kürzer " (35 Millimeter, 28 Millimeter, 24 Millimeter, 20 Millimeter,....) sind Weitwinkelobjektive, alle länger (85 Millimeter, 105 Millimeter, 135 Millimeter, 180 Millimeter, 210 Millimeter, 300 Millimeter,....) sind telephoto. Bei vielen digitalen Kameras verwendet der kleine Bildsensor nur einen Teil des Bilds (besser: Bildkreis), das ein Objektiv für die klassischen 35 Millimeter oder für sgn.

Hinsichtlich des Betrachtungswinkels ist der verwendete Bildausschnitt exakt so, als ob ein 35mm Negativ- oder Vollformat-Sensor in der selben Lage mit einer grösseren Objektivbrennweite verwendet worden wäre (siehe Abbildung oben). Damit man die Linsen trotz verschiedener Bildformate miteinander messen kann, werden die Objektivbrennweiten umgerechnet. Mit vielen Digitalkameras beträgt dieser Wert 1,5, mit Canon 1,6 (oder 1,3), mit Sigma 1,8, mit MikroFourThird 2,0. Bei Bridgekameras und insbesondere bei den kleinen Kompaktkameras und den Smartphonekameras können signifikant größere Messwerte von bis zu 7 und mehr auftreten.

Vervielfacht man die verwendete Objektivbrennweite mit diesem Koeffizienten, dem Crop-Faktor, ergibt sich die korrespondierende Objektivbrennweite, was auf dem Vollbildsensor oder Kleinbild-Film zu einem gleich großen Eindruck des Objektes führt. Auf diese Weise wird die dem kleinen Bild äquivalente Brenndauer berechnet. Vor dem relativ kleinen Bildsensor einer kleinen Digitalkamera liegt die normale Objektivbrennweite bei nur etwa 11 Millimetern oder weniger (je nach Sensorgröße).

Für viele Photographen ist zum Beispiel das 35 (!) und nicht das 50) das normale Objektiv im 35mm-Bereich. In meinen Anfängerkursen zu den fotografischen Grundkenntnissen spielen natürlich das richtige Objektiv und die Fokussierung eine wichtige Rolle. 2.