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Ein Makroobjektiv ist ein besonderes Austauschobjektiv, das es erlaubt, einen großen Bildausschnitt zu erreichen - zum Beispiel 1:2 (Bild auf dem Bild oder der Bildsensor ist die Hälfte der Größe des Objekts selbst) oder 1:1 (Objekt wird in Originalgrösse auf dem Objektiv abgebildet). Dies wird Makrofotografie genannt.
Makro-Objektive zeichnen sich auch durch ihr optisches Design und ihre Abbildungsleistung gegenüber herkömmlichen Linsen gleicher Brennweiten aus. Besonderes Augenmerk wird bei der Erstellung meist auf eine besonders niedrige Bildfeldkrümmung, gleichmässige Bildschärfe über das ganze Bild und niedrige Verzerrungen gelegt. Bei älteren Ausführungen von Makrolinsen wird eine besondere Mechanik verwendet, die, vergleichbar mit einem Faltenbalg, eine stufenlos einstellbare Verlängerung ermöglicht.
Die modernen Ausführungen und vor allem Zoom-Objektive mit Makro-Funktion, wie sie auch in vielen Digitalkameras verwendet werden, funktionieren in der Regel nach dem Innenfokussierungsprinzip. Dadurch verändert sich die Ausdehnung und damit die Gesamtlänge nur geringfügig, aber die Fokussierung erfolgt nicht gleich. Herkömmliche Kameralinsen erreichen höchste Vergrößerungen im Maßstab 1:7 bis 1:9, egal ob es sich um eine feste oder ein Zoom-Objektiv handelt. 2.
Objektive, die einen Bildmaßstab von etwa 1:4 erzielen, werden oft auch als makrotauglich eingestuft. Die Vergrößerung des Abbildungsmaßstabes wird durch eine wesentlich grössere Ausdehnung, durch Änderung der Objektivbrennweite durch Verschieben der inneren Linsengelenke oder durch eine Verbindung dieser beiden Massnahmen erlangt. Gewöhnliche Foto-Objektive sind für die Darstellung von entfernten Objekten geeignet.
Echte Makroobjektive zeichnen sich dadurch aus, dass sie für höchste Abbildungsleistungen bei kleinen Objektentfernungen konzipiert wurden.
Eine Makrolinse hat in der Regel eine geringere Anfangsblende (d.h. einen höheren Blendenwert) als ein normales Objektiv. Dadurch werden die Abbildungsfehler verringert und die Tiefenschärfe vergrößert, die sich mit dem Objektabstand hin- und herbewegt. Bei den meisten Herstellern gibt es Universalmakroobjektive mit 40 bis 100 Brennweiten für Kleinbild- oder Digital-SLR-Kameras, gelegentlich auch mit geringerer Objektivbrennweite. Makroobjektive mit 180 oder 200 Brennweiten sind für einen grösseren Brennweitenbereich zwischen Objektiv und Objektiv erhältlich.
Die maximale Vergrößerung dieser Objektive liegt in der Regel bei 1:2 oder 1:1, einige Ausführungen decken den Bildbereich zwischen 1:2 und 1:1 mit einer weiteren Vorsatzlinse oder einem Zwischenring ab. Hinsichtlich der Abbildungsqualität sind diese Objektive in der Regel auch für die Aufnahme mit den gewohnten Aufnahmeentfernungen gut gerüstet. Allerdings gibt es einige Beschränkungen gegenüber Standardobjektiven der gleichen Brennweite:
In der Regel ist die Lichtintensität niedriger. Durch den aufwändigeren Rahmen sind in der Regel größere Abmessungen und Gewichte möglich. Zu den ersten Makroobjektiven der 50er Jahre gehörte das Opton-Proxar der Firma Zeiss-Oberkochen (f= 32 mm) mit einer Vergrößerung bis etwa 1:1. Ein in den frühen 90er Jahren eingeführtes spezielles Minolta-Objektiv, das Minolta AF MacroZoom 3×-1× (1:1,7-1:2,8), hat eine Vergrößerung von 3:1, das Canon MP-E 2,8/65 mit fixer Objektbreite (kein Fokussiergerät) von bis zu 5:1 auf.
Eine weitere Linse mit einer Vergrösserung von mehr als 1:1, die bei einer Brennweite von 60 Millimetern einen Vergrösserungsfaktor von bis zu 2:1 erzielt Zhongyi Optics hat zudem am 20. 12. 2016 die Vergrösserung von mehr als 1×, die 20mm f/2 von Mithakon, angekündigt, die zwischen den Vergrösserungen des Objektivs und des Objektivs liegt. 5.
Oftmals geben die Wechselobjektivhersteller nicht den Bildmaßstab an, der mit einem Objektiv erreicht werden kann, sondern nur den kürzestmöglichen Abstand zum Objekt. Allerdings erlauben diese Informationen nur einen ungefähren Rückschluß auf den tatsächlich erreichbaren Reproduktionsmaßstab. Einige intern fokussierte Objektive können in Abständen von weniger als 1 cm von der Frontlinse fokussiert werden, können aber immer noch nicht einen Bildmaßstab von 1:1 haben. Der wirksame Bildmaßstab kann jedoch mit Hilfe von Probeaufnahmen bestimmt werden.
Viele Zoomobjektive bieten heute eine Makro-Einstellmöglichkeit, die in der Regel keinen ausreichenden Kompromiß darstellt. Die simultane Korrektion von Bildfehlern für mehrere Objektivbrennweiten und unterschiedliche Objektdistanzen ist schwierig zu realisieren, so dass die Makroschärfe eines Zoomobjektives in der Realität deutlich geringer ist als das optische Potenzial eines Makroobjektivs mit fester Brennweite. Anstelle eines teuren Makroobjektivs kann ein Nahbereichsobjektiv verwendet werden.
Als weitere Option können Sie den Objektivabstand zur Bildebene mit einem Faltenbalg oder Zwischenringen vergrößern. Das Abbildungsverhalten der Linse auf der deutlich verschobenen Brennebene ist wesentlich von der Qualität der Abbildung abhängig. Gauß-Typen sprechen in der Regel vergleichsweise gut an, Zoom-Objektive und markante Retrofokus-Objektive sprechen in der Regel mit deutlich abnehmender Abbildungsgüte bis hin zur vollständigen Abwesenheit einer Brennebene.
Damit liegt der Strahlenweg weit außerhalb des optimalen Strahlenganges durch die Linse. Durch die große Verlängerung können die Abbildungsfehler eines nicht für den Naheinstellbereich ausgelegten Objektives deutlich hervorgehoben werden. Ist der Bildmaßstab grösser als 1:1, sollte das Objektiv in der sogenannten Retro-Position verwendet werden. Dazu wird ein Umlenkring zur Befestigung des Objektives mit dem Gewinde des Filters an der Digitalkamera oder den Verlängerungsringen bzw. dem Faltenbalg verwendet.
In der Regel raubt dieser Reversierring dem Objektiv alle automatischen Funktionen, vor allem die Autofokus-Funktion und die Einstellung der Iris. Allein wegen der äußerst niedrigen Tiefenschärfe im Makro- und Mikro-Bereich wird empfohlen, das Objektiv in der Regel bei den Blenden 8 bis 22 zu blenden. Anders als andere Anbieter nennt Nikon seine Makro-Objektive "Micro Nikkor".