lch will dir die Spiegelreflexkamera nicht vorenthalten. Wer heute in ein Gerät mit möglicherweise nicht unbedeutenden Anschlusskosten investieren will, sollte sich wenigstens alle derzeitigen Optionen ansehen. Schon heute gibt es kompakte Kameras mit festen Objektiven, die mit Hilfe von Kits eine Abbildungsqualität erreichen, die der eines Einzellinsenreflexes entspricht.
Zusammenfassend nur die wesentlichen Beweggründe, warum ich die Spiegelreflexkamera vor langer Zeit selbst gegen eine spiegelfreie System-Kamera ausgetauscht habe: Normalerweise hat man ein paar Linsen (zumindest ist das der Punkt einer Systemkamera) und ich bin viel unterwegs. Ich mag einen hellen, großen, elektronischen Bildsucher, wo man sehen kann, wie das Motiv früher aussehen wird, besser als ein kleiner, schwarzer Bildsucher wie die meisten DSLR.
Ich benutze neben Suchern auch gerne ein Faltdisplay für außergewöhnliche Blickwinkel, bodennahes Fotografieren oder unscheinbare Snapshots "aus der Hüfte". Egal ob das alles oder nur ein Teil davon für Sie von Bedeutung sein könnte, ich weiss natürlich nicht....
Genügt ein Handy oder brauchen Sie eine "echte" Digitalkamera, um wirklich gute Fotos zu machen? Die besten Tips hat LEAD für Einsteiger, anspruchsvolle Photographen und Profi. Ist es trotzdem lohnenswert, eine "echte" Digitalkamera zu erwerben und in den Sommerferien mitzumachen? Wenn Sie Schnappschüsse mit guter Beleuchtung machen, liefert das Top-Smartphone jetzt brilliante Aufnahmen, die auch den Profi anregen werden.
Aber wenn die Lichtbedingungen schwieriger werden und ein Zoomen für entfernte Motive erforderlich ist, kommt man an digitalen Kameras nicht vorbei. Die besten Tips hat LEAD für Einsteiger, anspruchsvolle Photographen und Profi. Google Pixel 2 XL (690 Euro), iPhones X (1.000 Euro) und Huawei Pro (750 Euro) kämpfen derzeit gegen einen bitteren Triathlon - mit einem anderen Technologie.
Die Google-Smartphones bleiben mit einem Kameraobjektiv, aber mit einem zusätzlichen Chip namens "Visual Engine" und einer künstlichen Intelligenz kommen sie zu verblüffend guten Ergebnissen. Die drei Leica-Objektive (Standard, Tele und Monochrom) sollten zusammenarbeiten, um eine höhere Zoomqualität und schöne Porträts mit verschwommenem Bildhintergrund zu erzielen, was in der Anwendung hervorragend ist. Begründung: Sie bietet mehr Raum für die Optiken.
Diese sind nur für Hobbyfotografen lohnenswert, die gerne in die Ferne zoomen, zum Beispiel beim sportlichen Einsatz oder in der Freizeit. Dabei ist der digitale Digital-Zoom von echten Fotoapparaten dem von Smartphones immer noch vorzuziehen. Die Canon Ixus 185 (90 Euro) mit achtfachem Objektivzoom erreicht in Produkttests immer noch einen guten Wert von 3,0 Die Sony WX220 mit zehnfachem Objektivzoom macht noch bessere Bilder für 160 Cent.
Wenn du ein Bild haben willst, das immer noch besser ist als das von Smartphones, solltest du nach zwei Gesichtspunkten suchen - einem erstklassigen Fotoobjektiv und einem großen Foto-Sensor, der das Bild aufnimmt. Hier kommt die physikalische Technik ins Spiel: Je mehr Lichteinfall auf den Photosensor, umso besser und leiser werden die Aufnahmen bei Sonnenuntergang und im Dunkeln.
Das Sony Pioneer Modell Pioneer Receiver Modell entspricht hier allen Anforderungen. Sony hat am vergangenen Freitag, den 17. Mai, die völlig neu entwickelte sechste Gerätegeneration des RX 100 (siehe Infokasten) eingeführt, die alle noch im Fachhandel verfügbar ist. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die RX 100 III ab 2014, die bereits einen ausgezeichneten elektrischen Bildsucher für 520? hat.
Eine preiswertere Variante, auch mit 1-Zoll-Sensor, ist die Canon G9 X Mark II für 380 EUR. Cult Sony Scharfschützen RX 100 - wie gut ist die sechste Generati? Seit sechs Jahren hat Sony nur die Einzelheiten seines äußerst erfolgreichen Modells geändert. Dabei ist die Grundlage immer gleich geblieben: 1-Zoll-Sensor plus leistungsstarkes Zeiss Objektiv mit einer großen Blende von f/1,8, das auch bei schlechten Lichtverhältnissen für brilliante Bilder sorgen wird.
Beginnend mit dem neuen Modell wurde ein elektronischer Bildsucher hinzugefügt, und das Teleobjektiv wurde etwas kleiner, aber mit mehr Licht. Bei der vierten und fünften Gerätegeneration hat Sony vor allem das Tempoverhalten für Serienbildaufnahmen verbessert und die Bildauflösung auf 4K erhöht. Da sich die Qualität der Bilder aber kaum steigern lässt, ist auch der erste RX 100, der jetzt nur noch 330 EUR kosten wird, sein Preiswürdig.
Sony hat mit dem neuen Modell X100 VI, das ab Ende Juli für 1.300 EUR erhältlich sein wird, seinen Kult-Snapper erstmalig grundsätzlich aufpoliert. Extern gesehen ist der RX 100 nahezu identisch und paßt trotzdem in Ihre Tasche. Statt dessen verfügt der Pioneer Modell X100 VI über einen 8-fachen Zoom von 24 bis 200 Millimetern - beinahe das Dreifache.
Das klingt toll, zumal das neue Glas auch von Zeiss kommt. Die Innovation hat aber einen wesentlichen Nachteil: Statt f/1. 8 ist die erste Blende f/2.8. Das macht den RX100 VI wesentlich weniger hell - was sich in der Abenddämmerung, im Dunkeln und auch bei belichteten Portraits wahrscheinlich nachteilig bemerkbar macht.
Komfort für alle Skeptiker: Der RX100 V mit dem erprobten Glas wird für 920 EUR angeboten, und der Kurs sollte weiter nachgeben. Zur Erzielung der bestmöglichen Abbildungsqualität und für die Geschwindigkeit, die zum Beispiel Sport-Fotografen benötigen, gibt es immer noch keinen Weg an einer Systemkamera mit Wechselobjektiven oder einer Digital-SLR (DSLR) vorbei.
Auch hier ist die Auswahl an Zubehör am grössten - obwohl die billigen Linsen, die mit den Fotoapparaten geliefert werden, in der Regel nur eine fragwürdige Abbildungsqualität haben. Grundsätzlich gilt: Besser an der eigenen Fotokamera sparsam sein - und mehr für gute Linsen aufwenden. Bei den Produkttests zur Bildqualitätsprüfung ist die Systemkamera X-Pro2 von Fujifilm mit 23 Millimeter Festbrennweite und der Traummarke 1,2 für 2.400 EUR die erste.
Die Canon EOS 200D SLR, die ohne Linse schon ab 500 EUR erhältlich ist, ist ein Preis-Leistungs-Tipp im Produkttest.