Leica C Lux 4

Die Leica C Lux 4

Die Linse mit einer Anfangslichtstärke von f/3,3 bis f/6,4 sollte kaum geeignet sein. mit 15x 1 Zoll Sensor und 15-facher Zoom: Die Leica C-Lux hat die selben Leistungsdaten wie die TZ202 von Pansonic, ist aber in anderen Farben und mit speziellem Zubehör zu haben. Technische Angaben entsprechen dem aktuellen TZ202 (siehe Prüfung in fM 7/18, ab 19.6. am Kiosk): 1-Zoll-Sensor, 1-Zoll-Zoom (3,3-6,4/24-360 Millimeter für 35 mm), elektronisches Suchgerät mit 2,33 Mio. Bildpunkten, 3,0-Zoll-Touchscreen, Wi-Fi und Bluetooth-Übertragung, 4K-Video, Serie mit 10 B/s.

Der Hauptunterschied zwischen der C-Lux und der TS202 ist das leicht modifizierte Aussehen und die Farben: Statt Schwarz und Weiß gibt es die Leica in Nachtblau und Hellgold. Für 970 EUR ist die neue Leica ab Anfang Juni verfügbar - "nur" 170 EUR mehr als für die TZ 202 von der Firma Pansonic.

Leica liefert auch Spezialzubehör wie Kameragurte, Handschlaufe, Tasche, Protektoren und Beutel.

Der Leica C-Lux: Ein Praxisbericht von Jonathan Slack

Außerdem wollte ich ein Gespür für die Vor- und Nachteile von Kameras mit kleineren Sensoren entwickeln, vor allem für die tatsächlichen Differenzen zwischen den beiden Modellen und APS-C. Für mich war das Resultat, dass die Gewichts- und Grössenvorteile von APS-C mehr als die besseren Bildqualitäten überwiegen - aber das volle Bildformat ist das richtige für mich.

Meine persönlichen Geräte sind nun Leica SL und Leica 10, dazu die beiden Zoomobjektive 12-60 Vario-Elmarit und 100-400 Vario-Elmar, die ich mit der neuen Version G9 von Leica ergänzen konnte. Nach dem Leica D-Lux / V-Lux Test vor vier Jahren habe ich nicht mehr mit kompakten Fotoapparaten photographiert. Beide sind sehr gute Fotokameras und immer noch auf dem freien Handel, aber da ich immer eine Fototasche dabei habe, gibt es immer Raum für eine Leica mit 50mm Objektiv, so dass keine Kompaktkamera jemals den Weg in meine Hosentasche fand.

Leica hat mir die neue C-Lux für einen kurzen Urlaub auf Kreta zum Testen zur Verfügung gestellt, in der nachtblauen Version kam sie am Tag vor der Abreise bei mir an. Da es sich bei der Prüfkamera bereits um ein Produktionsmodell handelt, aber noch nicht über die finale Software verfügt, kann es vor der Markteinführung zu Veränderungen in Bezug auf Qualität und Betrieb kommen.

Der Leica C-Lux ist völlig "taschentauglich", es sei denn, Sie haben sehr kleine Fächer oder schmale Unterhosen. Der Leica C-Lux hat einen 1" Backlit CMOS Bildsensor mit 20MP Bildauflösung, vermutlich derselbe wie der Sony RX100 V. Es ist ein bemerkenswertes 15-fach Zoomobjektiv: 24-360mm Leica DC Vario-Elmar 1:3,3 - 5 Mit diesen Dimensionen und einem solchen Fühler sind die Leica C-Lux und ihr Schwestermodell Lumix TZ200 unübertroffen.

Es arbeitet sehr gut, ist aber im Gegensatz zu Leica SL und CL recht gering. So konnte ich die Fotokamera nur eine ganze Weile lang ausprobieren, in der ich weder die Gelegenheit noch den Wunsch hatte, einen richtigen Versuch zu machen. Weil ich schon lange nicht mehr mit kompakten Kameras fotografierte, habe ich meine Leica N10 und die Leica G9 vorsichtshalber dabei.

Weil wir nur mit Reisegepäck unterwegs waren, musste der Leica SL zu Hause sein. Ich habe nur mit der Leica C-Lux Bilder gemacht, gelegentlich hatte ich eine andere mit dabei. Der C-Lux ist nicht wetterfest, musste aber einige Strafen verkraften. Normalerweise hatte ich die Fotokamera ohne weiteren Halt in der Hand, also musste sie mit Schweiss und Schmutz umgehen.

Der Leica C-Lux beinhaltet alle denkbaren Menüfunktionen, sowohl das "Wesentliche" als auch das weniger Wesentliche. Da ich kein Handbuch zur Hand hatte, benutzte ich das Handbuch der G9 auf dem Rückflug, um mich mit der Maschine, dem Menu und den Funktionalitäten zurechtzukommen.

Diese sind der Leica C-Lux sehr nahe, ebenso der Autofocus und die generelle Funktionsweise. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Firma eine sehr gute Arbeit geleistet hat: Ich wollte die Videokamera so einstellen, dass ich mich auf die Aufnahmen konzentriere, ohne mit Steuerelementen und Menüführung herumfummeln zu müssen.

Weil der Fühler verhältnismäßig gering und das Objekt nicht besonders hell ist, habe ich angenommen, dass eine gezielte Schärfentiefe nicht möglich ist - deshalb lasse ich die Blendeneinstellung von der Digitalkamera per Programm-Automatik vornehmen. Ich habe den Justierring am Zoomobjektiv gesetzt, aber am Ende habe ich die Preset-Funktion einfach über den Auslöseknopf betätigt, was gut war.

Ich habe - wie bei meiner Leica C10 - das rückwärtige Zifferblatt zur Belichtungskompensation verwendet, Veränderungen sind direkt im Bildsucher und auf dem Bildschirm ersichtlich. Ursprünglich war sie normalerweise auf AF-S umgestellt. Schließlich benutzte ich normalerweise die Gesichterkennung, die auf Mehrbereichsdetektion umschaltet, wenn sie kein Gesichter findet.

Außerdem habe ich die Messkamera so eingestellt, dass der ausgewählte Brennpunkt auch für die Messung der Belichtung höher ausfällt. Ich habe die Motivprogramme und den 4k-Videomodus der Videokamera nicht geprüft. Nachdem ich die Kameras nach meinen Vorlieben eingerichtet hatte, begann ich zu photographieren. Der Fotoapparat lässt sich leicht in eine Hosentasche stecken, kann aber aufgrund seiner kleinen Abmessungen auch dauerhaft in der Handfläche gehalten werden.

Der Einschaltzeitpunkt ist für eine solche Maschine in Ordnung, aber sie ist nicht gleich startklar. Deshalb habe ich normalerweise die Videokamera eingeschaltet gelassen, um immer fertig zu sein. Da die Steuerelemente sehr gering sind, war es ratsam, die Konfiguration der Kameras so vorzunehmen, dass nur das rückwärtige Einstell-Rad und der Objektivring verwendet werden.

Da ich lieber mit dem Bildsucher fotografieren möchte, habe ich angenommen, dass ich hauptsächlich den EVF verwende. Diese ist im Gegensatz zur Leica SL recht gering (0,53x), so dass ich das Bild der Kamera immer häufiger benutzte. Weil wir meistens in voller Sonne waren, war es schwerer, den Scheinwerfer und das Bild zu benutzen.

Gesichterkennung ist ausgezeichnet, ohne ein Bild im Objekt, die Kameras schalten auf Mehrpunktmessung um. Bei der Auswahl eines Punktes mit Hilfe des Touchfokus wird nicht auf die Gesichtsdetektion zurückgeschaltet. Dies ist ein Standard in dieser Klasse, so dass die Leica C-Lux kein ausgewiesener Spezialist ist, sondern sich für die Nahaufnahme von Blüten und Schädlingen eignet.

Die Aufnahmen mit der Digitalkamera waren einfach und rasch, auch mit einer Hand. Eine Schwachstelle in dieser Klasse ist immer die Akkulaufzeit, aber nicht bei der Leica C-Lux. Eine Ersatzbatterie hatte ich immer dabei, aber ich habe sie kaum benutzt. Ein Akkuladezustand reichte für 200-300 Aufnahmen pro Tag.

Im Lieferumfang der Digitalkamera ist ein mitgeliefertes Aufladegerät enthalten, aber meine Messkamera ist mit einem US-Stecker ausgestattet. Aber ich könnte die Digitalkamera mit meinem Aufladegerät für Smartphones und iPads aufladen, das ich ganz normal an den Mikro-USB-Anschluss der Digitalkamera anschließ. Bei der Anschaffung meiner Prüfkamera wurde mir gesagt, dass die endgültige Version auch DNG-Dateien unterstützt.

Nun wurde mir mitgeteilt, dass der C-LUX statt dessen das RWL-Format von Panasonic verwendet, das natürlich von Adobe Lightroom und anderen RAW-Konvertern unterstÃ?tzt wird. Besonders im Urlaub verwende ich gern meine Fotos mit GPS. Der C-Lux selbst hat kein GPS integriert, sondern WLAN und Low-Power-Bluetooth. Dadurch bleibt die Verbindung zum Handy (iOS oder Android) bestehen und die Navigationsdaten werden in den Bilddaten gespeichert.

Ich habe diese Funktionalität bereits bei der G9 verwendet - sie arbeitet hervorragend. Die C-Lux verwendet vermutlich die selbe Technologie, die auch im Ruhezustand der Kameras arbeitet. Die Qualität der Kamerabilder ist noch nicht erschöpft, da ich auf JPEG-Dateien begrenzt war. Der Verfasser (der die Qualität der Kameras und des Bildes für sehr gut hielt) hat in einem Testbericht der TZ 200 geschrieben, dass die Aufnahmen für jede Form von Web- und Bildschirmanzeige ausreichen.

Nahezu nur mit ISO 800 oder weniger aufgenommen, selbst ISO 1600 sieht noch sehr gut aus. Obwohl ich weiss, wie viel Sensorik sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat, war ich erstaunt, wie gut die Qualität der Aufnahmen wirklich ist. Bei den Vorgängerkameras der Leica C-Lux handelt es sich um stilsichere Kompakt-Kameras mit kleinen Sensoren und geringen Ausmaßen.

Schön in der Anwendung, aber mit deutlichen Einschränkungen in Bezug auf Qualität und Schnelligkeit. Beim letzten C-Modell (Typ 112) gibt es einen 1/1.7" (7. 6 x 6. 7mm) und beim neuen C-Lux einen 1" Fühler (12. 8 x 6. 6mm), der in einer vergleichbaren Größenordnung wie ?43 liegt. Mit der Einführung der Leica C (2013) hat sich die Sensorik insbesondere für kleine Sensorik stark entwickelt.

Zu Beginn unseres Wanderurlaubes auf Kreta mit einer Tüte voller Fotoapparate und Objektive hatte ich mir vorgenommen, die C-Lux von Zeit zu Zeit zu nutzen. Nun, wenn ich mir die 1500 Fotos ansehe, die ich gemacht habe: 10 mit dem Apple X, 20 mit der Leica G10, 25 mit der Leica G9 und der restliche mit der A-Lux.

OK, es passieren immer noch keine Wunder: Viele dieser C-Lux-Bilder wären von besserer Bildqualität gewesen, wenn ich sie mit dem SL oder dem C-Lux aufgenommen hätte. Andererseits konnte ich mit dem 24-360mm Brennweitenbereich, dem Schnell-AF und dem Image-Stabilisator Aufnahmen machen, die ich mit den "besseren" Fotoapparaten verpasst hätte. Bei den in Zusammenarbeit mit der Firma entwickelten Fotoapparaten wurde oft die Wahl des günstigeren Panasonic-Angebots und der Verzicht auf den red Leica dot vorgeschlagen.

Der moderate Zuschlag für die Leica C-Lux ist jedoch durch den gestiegenen Weiterverkaufswert gerechtfertigt. Der Leica C-Lux ist zwar kein großer Fortschritt für Leica, aber wie andere Leica Geräte ist er mehr als die Gesamtheit seiner Einzelteile. Freitags ist es zweiwöchig, dass ich die Leica C-Lux habe und dass sie zurück zu Leica geht.

Seit mehr als fünf Jahren habe ich keine kompakte Kamera mehr, aber ich überlege mir wirklich, die süße kleine Leica C-Lux zu erstehen.