Sigma 21 mm

Signum 21 mm

Mit 4 mm zwischen 20 und 24 mm besteht bereits ein erheblicher Unterschied im Weitwinkelbereich. ("Nikon D610", 21 Zoll Quato HW-kalibriert, NEC-27 Zoll, MacPro). Signma 20mm f/1.4 Kunst - Praxistest, Überprüfung, Erfahrungswerte

Die Sigma 20 f/1. 4 ist das erste und bisher einzigartige Objekt auf dem Weltmarkt, das einen 20mm Superweitwinkel mit einer Geschwindigkeit von fÃ? 4. Mit nach Norwegen und dort unter anderem für die Nordlichtfotografie. Den meisten von euch ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Seit der ersten Sigma Kunst 35 bin ich ein großer Anhänger dieser Reihe.

Obwohl ich vorher nicht viel mit Sigma zu tun hatte, habe ich seitdem nur noch ein paar der Kunstobjektive weggelassen. So gibt es nun die 35 f/1. 4, die 24 f/1. 4, die 18-35 f/1. 8 für Fotoapparate mit APS-C Sensoren und jetzt auch die 20mm f/1. 4 in meiner Foto-Tasche.

Einer der beiden mag sich jetzt die Frage stellen, ob sich die Investitionen in die 20 lohnen, wenn man, wie ich, bereits die 24 f/1. 4 von Sigma und die 14-24 f/2. 8 von Nikon hat. Zwischen einer Lichtintensität von f/1. 4 und f/2. 8 gibt es Welt - genauer gesagt 2 Blende.

D. h. f/1. 4 läßt viermal so viel Helligkeit ein wie f/2.8. Andererseits muß man für diese Weitwinkelaufnahmen die offene Öffnung ausnutzen. "Auf eine so hohe Lichtintensität wird bei " normalen " Landschaftsaufnahmen möglicherweise nicht viel Gewicht gelegt, da sie sowieso ausblenden, um eine große Tiefenschärfe zu erreichen.

Natürlich ist hier die Nicon 14-24 f/2. 8 die "Eierlegende Wollmilchsau". Das System umfasst den kompletten Superweitwinkelbereich und verfügt zudem über eine relativ gute Lichtintensität von f/2,8, was auch das Zuschneiden ermöglicht. Dabei kann das Objekt nicht schnell genug sein und dies lässt sich am besten mit einer gestochen scharfen Bildlinie kombinieren, die bis an die Kanten keine Abbildungsfehler aufzeigt.

Bislang habe ich für diese Aufnahmen oft die 24mm f/1. 4 benutzt und den viel schmaleren Bildwinkel (im Vergleich zur 14-24) akzeptiert - ganz allein weil die Abbildungsqualität dieses Objektivs so unvorstellbar und die Lichtintensität zu auffällig ist. Hier musste ich mich immer wieder entscheiden: Entweder man wählt die attraktive 14mm der 14-24 und opfert die Lichtintensität dafür, oder man profitiert von der Lichtintensität der 24, verzichtet aber konsequent auf den Weitwinkel.

Die Zwanziger Jahre sind jetzt ein großer Fortschritt hin zu mehr Weitwinkelbereich - hoffentlich bei gleichzeitiger Wahrung der Qualitätsvorteile der Zwanziger Jahre, aber das würde ich in meinem Testbericht erkennen. Somit sind sowohl die neuen 20 f/1. 4 Arten, die 24 f/1. 4 Arten und die 14-24 f/2. 8 in meine Foto-Tasche für die zweite Norwegen-Tour gekommen.

Zuvor geht es um die Resultate, aber noch etwas über das äußere Erscheinungsbild, die Konstruktion und den Eindruck der Sigma-Kunst aus den 20ern. Die Sigma 20 f/1. 4 verfügt als besonderes Merkmal nicht über einen Halter für Einschraubfilter, sondern über eine Festobjektivblende. Dies hat zur Folge, dass "normale" Fehlerfilter nicht verwendet werden können, sondern einen besonderen Filterträger und die entsprechenden Plankorrekturfilter erfordern.

Zum Glück haben die Leute von Logodeckel, die bereits den großen Siebhalter für den 14-24 entwickelt haben, gleich zugestimmt, auch einen für den Sigma zu machen und ihn mir vor der Fahrt geschickt. So kann ich auf der Sigma die selben 150×150 Felder benutzen, die ich für die 14-24 habe.

In Richtung der Kanten sinkt die Bildschärfe der offenen Blende auf f/2. 8 und in Astroaufnahmen ist bei den Stars ein leichtes Koma-Effekt spürbar, d.h. kleine schirmförmige Verzerrungen an den Kanten. Doch 20mm sind natürlich eine große optische Challenge - vor allem an den Kanten.

Ich hätte mich natürlich darüber geärgert, dass die daraus resultierenden Abbildungsfehler noch geringer ausfallen würden - aber das liegt wahrscheinlich an den sehr, sehr großen Ansprüchen, die Sigma mit seinen bisher optisch fast perfekt wirkenden Art-Objektiven erregt hat. An dieser Stelle zunächst ein Foto mit den 20mm bei f/1. 4 - hier waren die Polarlichter so flink, dass ich mit 1 s aufnahmen. ISO 3200, f/1.4.

Außerdem nimmt die Lichtintensität wie gewohnt etwas zum Bildschirmrand hin ab, aber der Lichtraum 6 hat bereits ein Profil für die 19. und 20. Jahre, das dies bei entsprechendem Anlass korrigiert. Demgegenüber ist es so, wie ein Kantenschnitt mit der 14-24 bei f/2. 8 aussieht: Die offene Öffnung im Superweitwinkel ist in den Kanten schlichtweg schwer, bei sehr hoher Auflösung.

Mein in Norwegen dabeies Motiv war in Norwegen ungünstig, d.h. es hatte einen Rückfokus. Nach meiner Rückkehr nach Haus habe ich das Glas mit dem Sigma USB-Dock geeicht und das aufgetretene Hindernis war beseitigt. Die Kalibrierung ist sehr unkompliziert, ich werde Ihnen in Kuerze in einem gesonderten Beitrag erlaeutern.

Um dann sicherzustellen, dass mein Kopie stellvertretend und nicht ein Durchgehen ist, ließ ich mir nach der Norwegen-Tour (danke an dieser Stelle!) eine zweite 20-er von Calumet schicken, um die beiden zu vergüten. Unglücklicherweise hatte dies auch einen Rückfokus, den ich leicht korrigieren konnte, indem ich ihn entsprechend anpasste.

Sigma hat sich mit dem neuen Multifunktionsgerät die ganze Nacht über, Astro- und Zeitrafferfotografen einen großen Wunsch erfüllt: einen 20mm Superweitwinkel mit einer Geschwindigkeit von 1,4 und einer sehr hohen Bildqualität, vergleichbar mit dem Multifunktionsgerät und einer großartigen Konstruktion. Die Tatsache, dass Schraubenfilter nicht verwendet werden können, ist auf die kurze Objektivbrennweite und die vorstehende, gebogene vordere Linse zurückzuführen.

Eine vergleichbare Linse gibt es im Moment einfach nicht, daher ist es sinnlos, über die leichte Abnahme der Bildschärfe an der Kante zu sprechen - zumal es keinen Superweitwinkel gibt, der solche Auswirkungen nicht hat. Ebenso weist die 24-er Gattung ein schwaches Komma mit Sternenfotos mit f/1. 4 auf, genau wie die 4. Gattung 14-24 f/2.8 von Nike.

Es kann aber auch mit einer offenen Blende verwendet werden. Die Zwanziger Jahre besetzen auf jeden Fall eine Marktlücke, die ich zuvor verpasst hatte, und erlauben mir, Bilder zu machen, die ich ohne das Glas nicht hätte machen können. Die Arbeit mit dem Glas bei Nacht ist ein Vergnügen. Die Sigma 20mm f/1. 4 Kunst kann ich nur allen ehrgeizigen Astro-Landschaftsfotografen weiterempfehlen.

Bei " Tages " Landschaftsfotografen ist die Nicon 14-24 sicher die beste Option, weil sie vielseitiger ist, wenn nötig mit einem Adapter auf Canon, zumal die Canon 11-24 f/4 weder im Hinblick auf den Kostenvoranschlag noch in der Geschwindigkeit eine echte Option ist. Ich würde das USB-Dock auf jeden Fall in meine bisherige Erfahrung mit Sigma-Art-Objektiven einbeziehen - sie können auf Ihre eigene Fotokamera bestmöglich angepasst werden.

Es wurden keine Labortests durchgeführt, sondern nur die Linse in der praktischen Anwendung verwendet und hier teile ich meine Arbeit. Außerdem habe ich das Glas ziemlich regelmäßig erworben, ich habe auch keine Beziehung zur Fa. Sigma.