Pentax K 01

Stift K 01

05.07.2012 Das ungewöhnliche Design der Pentax K-01 muss Ihnen gefallen, um diese spiegellose Systemkamera interessant zu finden.

mw-headline" id="Merkmale">Merkmale [Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Bei der Pentax K-01 handelt es sich um eine spiegelfreie Digitalkamera der japanischen Firma Pentax, die im Januar 2012 eingeführt wurde[1] und im Januar 2012 eingeführt wurde. Zentrales Element ist der CMOS-Bildsensor, bei dem sich die AD-Wandler für die Signalumwandlung unmittelbar auf dem Siliziumchip befinden. Auch der Zentralprozessor wurde neu gestaltet, hat die Bezeichnung PRIME M", verfügt über eine beschleunigte Bildbearbeitung und erlaubt andere Bild-Formate für die Videokamera.

Entworfen wurde die Fotokamera vom Australier Marc Newson. Sie ist in den Varianten Schwarz, Schwarzsilber und Schwarz-Gelb verfügbar. Darüber hinaus wurde das 40 mm-Objektiv von Marc Newson als Standard-Objektiv für diese Fachkamera umgestaltet und ist mit einer Basistiefe von 9,2 Millimetern das flächigste Wechsellinsen der Welt. Dieses Objektiv ist auch für alle anderen Pentax-Kameras geeignet.

Das Kameramaß beträgt 121 Millimeter × 79 Millimeter × 59 Millimeter (B × H × T). Urheberrechtshinweise und der Fotografenname können von der Fotokamera unmittelbar in die Aufnahmen einfließen. Der eingebaute HDR-Modus der Fachkamera kann auch zur Aufnahme von Freihand-HDR-Bildern verwendet werden, da die Fachkamera drei Aufnahmen mit -3,0,+3 EV macht und die Aufnahmen miteinander fluchten.

Für Pentax-DA, DAL, DFA und einige FA-Objektive können Objektivverzerrungen und Fehlfarben von der Fachkamera ausgeglichen werden. Darüber hinaus besitzt das K-01 einen internen Autofokus, der Pentax AF-Objektive ohne eigenen Antrieb mitführt. Sie können die Aufnahmen in den beiden Dateiformaten JPG (3 Qualitäten) und dem herstellerneutralen DNG-Format speichern. Wenn die Beleuchtung sehr schwach ist, aktiviert die Fotoapparatur ein hellgrünes Zusatzlicht zur Fokussierung.

Das aufgenommene Bild kann mit neun Filtern nachbearbeitet werden. Highspringen Pentax kündigt die Einführung der spiegellosen K-Mount Kamera APS-C K-01 an: Magazin für digitale Fotografie. Berufung am 5. Januar 2012.

Die spiegelfreie Systemkamera Pentax K-01, Systemkamera

Die außergewöhnliche Optik der Pentax K-01 kommt aus der Feder von Designer Mark Newson. Bei der Pentax K-01 handelt es sich um ein Modell, das sich durch seine hohe Qualität auszeichnet. Das K-01 verwendet das übliche K-Bajonett der Spiegelreflexkameras, bei dem - wie bei anderen Spiegelreflexkameras - ein schwingender Spiegel zwischen Linse und Bildsensor liegt. Das K-01 hat einen großen Resonator anstelle eines Spiegel.

Das K-01 ist daher sicherlich nicht eines der schönste Entwürfe von Newson. Trotzdem kann man das K-01 wenigstens an der Vorderseite gut festhalten, was auch durch die große Gummibeschichtung unterstützt wird. Allerdings lockert sich der Belag nur allzu leicht und kann nur schwer wieder in die richtige Lage gebracht werden. Auch die Gegenseite ist weitgehend mit Kautschuk überzogen, hier kann ein kleines Teil gelöst werden und trennt den Stereomikrofonanschluss.

Schließlich liegt dieses Gummiteil gut und kann auch wieder dicht verschlossen werden. Selbst wenn das Konzept des K-01 noch auf einen Hump des Suchers schließen läßt, mangelt es ihm an einem solchen sowie an der Möglichkeit, einen äußeren anzuschließen. Die Darstellung des Bildes wirkt brilliant, kontrastreich und hell sowie unabhängig vom Blickwinkel, aber in sehr hellen Milieus, wie bei nahezu allen Monitoren, versinken die Schattierungen und das Sucherbildformat wird immer schwieriger zu lesen.

Die Speisekarten sind im Lieferumfang enthalten, aber diese sind übersichtlich und durch den starken kontrastreichen Aufbau gut lesbar. Der Betrieb des K-01 ist kaum rätselhaft, vor allem Pentax-Kenner sollten sich gleich zu Haus wiegen. Das Einschalten des K-01 erfolgt über einen nahezu zu glatten, ringförmig ausgebildeten Taster, der den Abzug umschließt.

Ausrüstung Pentax war nicht ehrgeizig, wenn es um die Ausrüstung ging. Ein vollautomatisches und motivorientiertes Programm sollte diejenigen befriedigen, die die K-01 als ausgefallene Fotokamera für ihre Momentaufnahmen betrachten. Ambitionierten Profifotografen stehen alle notwendigen Funktionen zur Verfügung, um Blendenwert, Verschlusszeiten und andere Faktoren zu beeinflussen. Pentax gab dem K-01 auch ein automatisches HDR-System, das drei Schüsse zu einem mit einem höheren Dynamikbereich auswertet.

Allerdings werden ein Dreibein und ein Statikmotiv empfohlen, da das K-01 nicht magisch wirken kann. Ungeachtet des Flachsucherbuckels konnte Pentax ein hochfliegendes Blitzlicht einbauen. Sie kann aber auch die Flash-Funktion selbst dementsprechend einstellen und nichts auslassen. Auf Wunsch können Sie über den TTL-Blitzschuh ein Pentax-System-Blitzgerät anschließen und dann steht Ihnen auch eine drahtlose Blitzsteuerung zur Auswahl, die das eingebaute Gerät bedauerlicherweise nicht steuern kann.

Die Autofokusfunktion des K-01 hat Schwierigkeiten bei der Verwendung konventioneller Spiegelreflexobjektive. Die Linsen sind für die Kontrolle und Vermessung mit einem Phasenautofokus konzipiert, den das K-01 nicht hat. Obwohl der K-01 im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras im Gegensatz zum Auto-Fokus ziemlich fest ist, kann man in absoluten Zahlen keinen Blumenkübel mit Fokussierungszeiten von 0,7 bis 0,8 Sek. ausspielen. Bei Action-Aufnahmen hat der Auto-Fokus auch bei der Nachverfolgung von Objekten keine Chancen.

Bei dunkler Umgebung wird der Auto-Fokus zum Hindernis, wird aber durch das grüne Zusatzlicht gestützt. Das K-01 kann dank Kantenverstärkung sehr präzise von Hand fokussiert werden, und an der Präzision des Auto-Fokus ist nichts falsch. Gerade ein verwendbarer Dauer- und Leiseautofokus ist das, was der sonst sehr umfangreichen verstellbaren Video-Funktion mangelt.

Obwohl der Auto-Fokus nicht besonders lichtstark ist, erhöht er die Serienbildaufnahme auf schnelle sechs B/s. Die Bildfolge ist nicht besonders zeitaufwendig. Die Aufnahmen werden im Hintergund abgespeichert, so dass das K-01 bereit ist, ausgelöst zu werden, solange der Speicherplatz ausreichend ist. Die K-01 ist die bisher einzigste spiegelfreie System-Kamera, die im abgeschalteten Zustand zu ist.

Die Klappergeräusche im abgeschalteten Fall sind übrigens harmlos, der CMOS-Bildsensor ist zur Stabilisierung des Bildes verschiebbar montiert und wird nur beim Einschalten durch ein Elektromagnetfeld in seiner Lage festgehalten, das als geräuscharmes Summen zu hören ist. Die Pentax K-01 ist mit einem 16,3 Megapixel CMOS-Sensor im APS-C-Format ausgerüstet.

Daher waren die Anforderungen an den K-01 sehr hoch. Der Rausch hat Pentax gut unter Kontrolle, Farbrausch macht nichts aus, das Helligkeitsgeräusch wird nur leicht über ISO 6. 400 ersichtlich. Aber die zuständige Entscheidung ist rasch getroffen: Standardmäßig ist das K-01 auf "Hell" statt "Neutral" eingestellt, in diesem Mode werden die Farbwerte unnötig stark dargestellt.

Die Ausgabedynamik und die aktuelle Farbtiefe sind auch bis zu den hoch ISO-Empfindlichkeiten sehr gut, so dass das K-01 sowohl Helligkeitswerte als auch feinste Farbtöne sehr präzise unterscheidet. Sie erzielt eine außerordentlich hochauflösende Bildauflösung von mehr als 50 Strichpaaren pro Quadratmillimeter (lp/mm) in der Mitte des Bildes, aber im Breitwinkel bei offener Öffnung ergibt sich ein klarer Kantenverlust von gut 50 vH.

Wenn man jedoch auf F5.6 herunterblendet, zieht die Bildkante in der Bildauflösung stark an, während das Center bereits etwas einbüßt, so dass die Bildauflösung hier bereits recht ausgeglichen wird. Ausnahmsweise ist die Besonderheit, dass das eingestellte Objektiv bei unserem gewählten Meßwert, die Lösung bei 50-prozentigem Kantenkontrast, bei mittleren und langen Brennweiten in der Mitte des Bildes zum Teil etwas schwächer ist als am Rand des Bildes.

Dabei ist die Auflösungen des K-01 auch mit dem eingestellten Objektiv immer hinreichend, um ein gestochen scharfe Bilder von der Mitte bis zum Rand des Bildes zu liefern. Sie ist bei mittleren Brennweiten zwar neutraler, im Weitwinkel aber mit 2,5 Prozentpunkten recht kräftig trommelförmig und mit einem in Teleskopstellung sichtbaren Prozentpfeiler dämpfend. Alles in allem handelt es sich um ein klassisches Set-Objektiv, das sich serienmäßig gut eignet und vor allem bei leichter Dämpfung auch in der Bildauflösung recht gut ist, aber trotzdem einige Schwachstellen aufzeigt.

Außer der DA L 18-55 hatten wir auch die DA L 50-200 im Prüflabor, sie ist in einem Doppelzoom-Set mit dem K-01 verfügbar. Mit 50 Millimetern in der Bildmitte weist sie eine ungewöhnlich hochauflösende Bildauflösung von zum Teil mehr als 60 lp/mm auf, geht aber indiskret viel Bildauflösung zur Bildkante hin verloren, die dann je nach Öffnung nur 15 lp/mm beträgt.

Mit 50 Millimetern hat das Glas aber auch eine Festigkeit, denn die Verzerrung hat hier den niedrigsten und nahezu vernachlässigbaren Verzerrungswert von weniger als einem Prozentpunkt Laufform. Die Verzerrung bei mittleren und langen Brennweiten verlagert sich in eine stärker ausgeprägte Polsterform von nahezu 1,5 vH.

Der K-01 ist wahrscheinlich das stärkste Kilo, das er in die Pfanne wirft. Schlussfolgerung Als erste spiegelfreie System-Kamera mit einem großen Aufnehmer betritt die K-01 mit ihrem Aufbau eine Marktlücke.

Die Idee, alle Pentax-K-Objektive ohne Adapter unmittelbar einsetzen zu können, bietet den deutlichen Vorzug einer großen Auswahl an Objektiven, die jedoch mit einem Gehäuse gekauft werden, das für eine spiegelfreie System-Kamera zu umfangreich und kaum kleiner als eine Kompakt-DSLR ist. Ärgerlich ist vor allem der sehr schleichende Selbstfokus. Die K-01 ist also nicht für den Einsatz geeignet, sondern für Aufnahmen in hoher Qualität, denn die Abbildungsqualität ist sehr gut, auch wenn die eingestellten Objektive dem nicht entsprechen.

Damit ist die K-01 etwas für Photographen, die eine große Auswahl an Objektiven haben möchten, die sich mit dem Entwurf angefreundet haben oder ihn gar mögen, aber vor allem für diejenigen, die auf eine gute Bildwiedergabe achten.