Das Nikon D5600 schneidet vor allem im Testbetrieb mit einer starken Brillanz ab. Beeindruckend ist auch die Ausrüstung mit einem drehbaren Touch-Screen. Ultra-HD-Video, ein schnelleres Scharfstellen im Live-View-Modus und mindestens ein zweites gerändeltes Rad hätten die Nikon D5600 allerdings gut überstanden. Wir haben diesen Prüfbericht im März 2018 mit den neuesten Bestenlistendaten erneut veröffentlicht: Mittelklasse-Kameras wie die Nikon D5600 sind immer willkommen.
Die Nikon D5600 bietet daher eine hervorragende Qualität, viele Ausstattungsmerkmale und eine ordentliche Geschwindigkeit zu einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Weil die Nikon D5600 auf den ersten Blick viel unberührt lässt. Mit ein paar zusätzlichen Schlüsseln hätte die Nikon D5600 gut ausgesehen. Belichtungskompensation, Serienaufnahmen und ein gerändeltes Rad sowie eine Taste, die per Default die Lichtstärke einstellt - das war es im Prinzip.
Die Nikon D5600 setzt vielmehr auf Touch-Bedienung. Mit den Fingern durch die Gallerie blättern und das Bild vergrössern - das funktioniert auch auf dem schwenk- und rasiermesserscharfen 3,2-Zoll-Display äusserst bequem. Auch die Nikon D5600 leidet, wie in ihrer Klasse üblich, unter einem unnötigen Knackpunkt: Das Sehfeld ist mit 0,55facher Vergrösserung etwas kleiner und bedeckt nur 95 Prozent der Bildfläche.
Selbst die Zeitrafferaufnahme, die die Nikon D5600 als bewegte Aufnahme abspeichern kann, wird nur in der Auflösung 080p wiedergegeben. Die Schärfe in der Live-Ansicht beträgt etwa 1,2 s, also das Dreifache. Bei fünf Bildern pro Sek. sind die Aufnahmen nicht besonders scharf, aber die Karte hebt JPEGs an, bis die SD-Karte voll ist.
Das JPEG der Nikon D5600 hat so große Speicherreserven, dass selten ein RAW benötigt wird. Der 24 MPixel APS-C Sensor sorgt für punktgenaue Aufnahmen mit max. 1.950 Zeilenpaaren pro Bild. Andererseits überzeugt die detailgetreue Wiedergabe und das Geräuschverhalten bis einschließlich ISO 3.200 Nicht zu vergessen: Aus Schwarz-Werten können mit JPGs immer noch erstaunliche Mengen an Information gewonnen werden und der Weissabgleich lässt sich noch recht gut erreichen.
Die Nikon D5600 verfügt schließlich über die hauseigene SnapBridge-Schnittstelle, die WLAN, NFC und Bluetooths kombiniert. Das Übertragen von Bildern erfolgt auf Anfrage vollautomatisch, jedoch über die Verwendung von Blutdruck. Der Energiespeicher übersteht mit max. 1.330 Fahrten 600 Fahrten weniger als der Nikon D5600 Alternative: Der Nikon D5600 bringt zwar eine hohe Performance im Versuch, aber nicht das meiste für das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Unsere Übersicht zeigt daher die Nikon DSLRs mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis - immer zeitgemäß.