Die kompakte Kamera kann Serienaufnahmen mit 4,1 Einzelbildern pro Sek. machen, wobei mindestens zwölf aufeinanderfolgende Aufnahmen möglich sind. Die Nikon Coolpix A (Technologie) verfügt über ein 3,0-Zoll-LCD mit einer Auflösung von 921.000 Subpixeln. Die kompakte Kamera nimmt Videoaufnahmen in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 30 vollen Frames pro Sek. auf, der Sound wird in Stereoform aufgezeichnet.
Die Nikon Coolpix A (Hands-On Video) verfügt neben den Modi PSAM über vollautomatische, diverse Szenenprogramme und kreative Filter. Das 297 g leichte Coolpix A mit Batterie und Memory Card misst 11,1 x 6,4 x 4,0 cm und speichert Fotos und Filme auf SD/SDHC- oder SDXC-Karten. Hier sind die technische Ausstattung von Nikon Coolpix A und das inhaltliche Verzeichnis aller Testberichtsseiten.
Die Nikon Coolpix A besticht durch eine hervorragende Verarbeitungsqualität, bei der Nikon auf ein sehr geradliniges und einfaches, aber auffallend winkliges Erscheinungsbild achtet. Die Coolpix kann aufgrund ihres eckigen, flachen Gehäuses nicht notwendigerweise als ein Genuss für die Hand bezeichnet werden, aber mit dem kleinen Lenker und der Gummi-Daumenstütze unternimmt Nikon zumindest einige Anstrengungen, um die Arbeitsergonomie verträglich zu machen.
Obwohl das A immer für Einhandfotografie verwendet werden kann, kann der ringartige Ein-/Ausschalter und Verschlussauslöser komfortabel mit dem Zeiger bedient werden, ist aber für eine Zweihandposition ausgelegt, da sowohl der Multifunktions-Ring am Objektivaufsatz als auch die Knöpfe rechts neben dem Bildschirm nur mit der rechten Seite bedient werden können, was aufgrund des Fehlens eines opt.
Mit nur 300 g Eigengewicht und geringen Maßen kann die Coolpix leicht in einer Jacke oder Jackentasche getragen werden, selbst wenn sie um den Nacken baumelt, verursacht sie kaum Nackenbeschwerden. Coolpix A ist mit SD, SDHC und SDXC kompatible, so dass großen Speichermedien für längere Foto-Touren oder längere Filme in voller HD-Auflösung nichts im Weg steht.
Schließlich verfügt die Digitalkamera über eine Ladestation, die in den USA und Europa eingesetzt werden kann - aber angesichts des Preisniveaus von 1.100 EUR ist das auch eine selbstverständliche Sache. Schließlich hat sich der Kurs mittlerweile um rund 250 EUR unter diesem Niveau einpendelt. Die Metall-Stativgewinde befinden sich außerhalb der Lichtachse und zusätzlich ganz in der Nähe des Batterie- und Speicherkartenfachs.
Die Coolpix A kann aber auch von außen über einen Batterie-Dummy mit Spannung versorgt werden, z.B. bei der integrierten Intervallaufzeichnung. Durch den APS-C Sensor mit 16 Megapixel Bildauflösung entsprechen die festen 18,5 mm-Objektive mit 35 mm Äquivalent 28 mm, wodurch die Coolpix A für die Straßen-, Landschafts- und Architekturfotografie besser geeignet ist und weniger für Porträts, außer für Gruppenfotos.
Bei einer Fokussierungszeit von etwa einer Halbsekunde ist der Nikon kein Sprinter, aber mit dieser Schnelligkeit kann man in den genannten Themenwelten komfortabel mitarbeiten. Die Coolpix triggert dank des Zentralverschlusses fast lautlos bis zur kleinsten Verschlussgeschwindigkeit von 1/2.000 Sekunden und gleicht den Blitzbetrieb auch bei dieser Zeit aus.
Der etwa 7,5 cm große hintere, optimal in das Kameragehäuse eingebettete Monitor fungiert als Sichtfenster. Durch die feine 921.000 Pixel Bildauflösung, scharfe Kontraste, lebendige Farbwiedergabe und hohe Betrachtungswinkelstabilität erreicht das Gerät seine Grenze in sehr heller Umgebung, wie der Meeressonne, so dass das Objekt etwas schwieriger zu sehen ist, besonders unter diesen Vorzeichen.
Nikon liefert als einziges Mittel einen reinen Sucher, aber zu einem steilen Aufpreis von 300 EUR. Zum gleichen Betrag erhalten Sie einen elektrischen Sucher (z.B. den Olympus VF-4 mit 2,3 Mio. Pixeln) von anderen Anbietern, aber diese sind natürlich nicht für die Nikon Coolpix A geeignet. Der Betrieb der Coolpix ist manchmal ein Mysterium.
Obwohl das Nikon-typische Menu übersichtlich und nicht überladen ist, ist die Verwendung oder ungenutzte Funktionalität einiger Controls ein Mißverständnis. Bei zwei Anwenderprogrammen, zwei Funktionstasten (eine als ISO-Taste voreingestellt) und einem zusätzlichen Menu für die letzten benutzten Einstellungen, hat der Nikon einige Anpassungsmöglichkeiten, aber es sollten mehr sein.... Direkte Auswahltasten oder prog....
Das Vierwege-Gewicht zum Beispiel ist im Leerlauf oder verlagert nur den Fokussierbereich, der rückwärtige Justierring und der Linsenring haben oft keine Bedeutung. Nikon möchte dies verbessern, denn man möchte anstelle von nur zwei dieser beiden Funktionalitäten auf Blitzlicht, Weissabgleich, ISO, Belichtungskompensation, Verschlusszeit und eventuell auch Belichtungsmessung simultan zurückgreifen können, zumal der FN1-Taste nur eine von drei Funktionalitäten zugeordnet werden kann, die Fn2-Taste mit einer von sieben.
Linsenring und hinteres Zifferblatt funktionieren dagegen nicht. Das Coolpix A verfügt außer der Gesichterkennung über keinen Multifeldautofokus. Statt dessen kann der Einzelbild-Fokusrahmen, der in zwei Grössen konfigurierbar ist, mit einer Vierweghalterung über den Monitor bewegt werden, die Motivverfolgung kann eingeschaltet werden und in dunkler Umgebung unterstützt die orangefarbene LED den Selbstfokus.
Wird das A über den linken Gehäuseschalter auf manuelle Fokussierung umgeschaltet, kann der gekennzeichnete Bildbereich in kleinen Schritten vergrößert und verschoben werden, aber die Coolpix verfügt nicht über modernste Fokussierungshilfen wie z.B. Focus Peaking. Wenn Sie vergessen, die Makro-Funktion abzuschalten, kann der Autofocus des Nikon recht mühsam werden.
Nikon fehlen zudem keine Klassiker: Werden dagegen moderne Funktionalitäten wie HDR, Panorama oder Digitalfilter benötigt, muss die Coolpix rein. Denn die Active-D-Lighting-Funktion an Board, die Schattierungen elektronisch erhellt, bietet auch unterschiedliche Bildformate wie Standard, Neutral, Brilliant, Schwarzweiß, Hoch- und Querformat.
Bei Stummfilmen kann das Mikrophon ausgeschaltet werden. Schließlich werden die Filme mit H.264-Komprimierung, wie im MPEG-4-Standard, als MOV-Dateien auf der Memory-Card gespeichert. Bei der Coolpix A fehlt es an moderneren Gerätedetails wie integriertem W-LAN, Fernbedienung oder GPS, aber ein GPS kann über eine Kabelverbindung angeschlossen werden und eine Infrarot-Fernbedienung wird zur Funkauslösung verwendet.
Zusätzlich hat der Nikon ein eingebautes Blitzlicht, das zur Ansteuerung von Hand herausgeklappt werden muss, sowie einen TTL-System-Slipper, über den die Nikon-System-Blitzgeräte angeschlossen werden können. Der verhältnismäßig geringe eingebaute Blitzkopf kann nicht als Trigger verwendet werden; er ermöglicht nur einen Automatikbetrieb im Motivprogramm und im Vollautomatikbetrieb. Bei den Kreativ-Programmen wird der Flash jedoch immer ausgelöst, wenn er ausfährt.
Schließlich verfügt die Nikon über zahlreiche Bildverarbeitungsfunktionen und anschließend einsetzbare Filtereffekte, die weit über das einfache Trimmen und Reduzieren hinausgehen, mit dem einige Fotoapparate zufrieden sind. Die Nikon Coolpix A beweist sich offenbar in der Anwendung mit einer hohen Qualität auf einem hohen Level und einer präzisen Bildschärfe, bei der man darauf achten muss, dass der Brennpunkt wirklich da ist, wo er sein sollte.
Der Nikon benimmt sich tapfer bei Hinterleuchtung, Linsenfackeln, schwachen Kontrasten oder auch Geisterbildern sind kein Hindernis. Bei geöffneter Apertur hat die Coolpix A bereits eine große Bildschärfe und Bildauflösung, die über 40 Linienpaare pro mm (lp/mm) beträgt. Durch Dimmen kann diese kaum erhöht werden, ab F11 nimmt die Bildauflösung durch Diffraktion leicht ab, ab F16 gar signifikant.
An der Bildkante kann der Nikon jedoch nicht mit offener Blende mit nur 20 lp/mm Bildauflösung glänzen - das ist die halbe Blende! Mit F4 steigt die Kantenauflösung auf 32 lp/mm und ab F5.6 ist die Kantenauflösung gleich der in der Bildmitte.
Die Nikon hat auch mit Farbabweichungen zu tun - zumindest an den äußeren Bildkanten, wo bereits bei 20 x 30 Zentimetern Farbfransen zu sehen sind, sind sie etwa 1,5 bis zwei Pixel breit. In der Nähe der Mitte des Bildes sind diese Farbränder jedoch nicht zu sehen, selbst der mittlere Wert zeigt keine signifikanten Auslenkungen, so dass nur der äußere Rand des Bildes wirklich beeinträchtigt wird.
Der geringe Verzug von etwa 0,9 Tonnen ist dagegen für 28 mm völlig in Ordnung und wirkt sich kaum nachteilig aus. Der Nikon kann mit einem Signal-Rauschabstand von über 40 dB im Grünbereich bis einschließlich ISO 400 überzeugen, bei ISO 1600 und 3.200 ist die Grenzwertgrenze von 35 dB nur geringfügig unterschritten, hier kann man wieder ein Auge zugedrückt werden.
Auf eine zu starke Geräuschunterdrückung, insbesondere bei höchster Empfindlichkeit, wird bei Nikon zwar weitgehend verzichtet, aber das ist gut für die Liebe zum Detail. Die Coolpix A reproduziert bis einschließlich ISO 1.600 die feinsten Strukturen ohne messbare Verluste. Durch die verhaltene Geräuschunterdrückung werden für den Dynamikbereich relativ moderate Meßwerte erreicht, z.B. die Coolpix A bei ISO 800 mit 9,6 Blendenwerten verkratzt nahezu bei der Markierung von zehn Blenden, fährt aber sonst leicht über neun Blendenwerte und unterschreitet diese auch bei ISO 1600.
Mit ISO 15. 600 wird nur ein schlechter Dynamikbereich von nur 7,3 Blendenwerten erzielt. Das Messen der Klangwertkurve zeigt den klaren, kontraststarken optischen Gesamteindruck, während die Coolpix beim Nachschärfen schonend ist. Die ursprüngliche Tonskala überzeugt nur bis ISO 800, darüber hinaus verwendet der Nikon weniger als 160 der 256 Grauwerte.
Selbst bei der eigentlichen Farbintensität überzeugt die Coolpix bei hoher Empfindlichkeit nicht wirklich, oberhalb von ISO 1600 werden weniger als zwei Mio. Farbtöne unterschieden. Mit ISO 100 bis 400 sind es allerdings auch über vier Mio., ein guter Gegenwert. Selbst bei offener Blende hat sie jedoch eine exzellente Bildschärfe in der Bildmitte; ab F5.6 ist der Rand des Bildes in keiner Weise schlechter.
Zur soliden Bedienbarkeit mit jedoch etwas geringer Tastenbelegung oder zu wenigen direkten Zugriffen kommt die recht mittlere Ausrüstung für eine aktuelle Digitalkamera, die modernen Funktionalitäten wie Panorama oder HDR entfallen komplett. Die sportlichen Preise von fast 1.100 EUR liegen mittlerweile bei gut 850 EUR.