Dies ist ein wichtiger Faktor, warum ich mich bereits mit dem Leica M(Type 240) gut verstanden habe oder warum ich analoge Fotoapparate angemessen bedienen kann. Deshalb der Hinweis: Ich habe die Fotokamera selbst erworben, ich bin nicht von der Leica-Gesellschaft abhängig, es gibt keine Affiliate-Links im SMS und ich muss mir nicht selbst den Weg aus dem Geld bahnen.
TL;DR: Die Leica S10 ist der am besten geeignete Entfernungsmesser von Leica und eine Messkamera auf dem aktuellen Stand anderer Kameratypen. Sensovergleich Leica L10 zu M240: Der Messtaster des Leica L10 hat noch die gleiche 24MP wie das vorherige Modell. Nachfolgend ein Beispiel für einen Direktvergleich zwischen S10 und M240.
Beide Aufnahmen habe ich in Lightroom genau gleich (minimal) aufbereitet. Zur Kompensation eines möglicherweise abweichenden automatisierten Weißabgleichs habe ich dies von Hand gemacht: Beide Aufnahmen haben die gleichen Temperaturen und Tonwerte, aber dennoch ein unterschiedliches Aussehen. Das Farbschema des Leica Modells ist leicht grünlich. Die viel differenziertere Art und Weise, wie eine Leica mit Farbe umgeht (z.B. im Vergleich zu meinen Nikons), hat mich bereits mit dem M240 beeindruckt.
Noch etwas anderes können Sie bei diesem Bild-Vergleich sehen: Bei ISO400 gibt es keinen Rausch- oder Dynamikbereichsunterschied zwischen den beiden Kameramodellen. Dies war auch der Anlass, warum ich durch meinen neuen Leica-Kauf zunächst etwas nüchtern war. Verstärkt wurde dieser Effekt durch die Tatsache, dass der Messfühler noch sehr anfällig für Überbelichtungen ist.
Sie können das Wort "highlight recovery" aus dem Wortschatz eines Leica-Benutzers löschen. Aber meine erste Desillusionierung ließ nach und nach nach nach nach, denn jeden Tag habe ich mit der Leica P10 fotografiert. Dann sehen Sie die Lightroom-Version der Modelle M240 und M210, die nur im Belichtungsmodus verarbeitet wird - ohne weitere Einstellungen um je 3 Stufen erhellt.
Die " typische " Bänderung des M240 ist im blauen Bildbereich gut sichtbar - horizontale Streifen über dem gesamten Bildfeld. Betrachtet man die Farben der Kabel im rechten untersten Teil, so sieht man auch, dass Leica nun die Sensordaten unterschiedlich liest und natürlich auch anders polt.
Natürlich ist es ein ermutigendes Erlebnis, wenn man auf einmal Vorräte hat und der Leica S10 diese jetzt ausliefert. Hohe ISO-Werte waren noch nie die Kraft einer Leica. Jetzt kann ich 5-stellige ISO-Werte abrufen und nützliche Aufnahmen machen - folgendes wird mit SK16000 gemacht. Das mit einer Leica.
Zielsucher: Der Zielsucher wurde bei der Vorstellung des Leica Modells Leica Managed 10 als wesentlich besser bewertet als das der Vorgängerversion. Ich bin eindeutig nicht mit dem Marketingkonzept von Leica einverstanden. Dennoch ist das Suchkonzept eines Entfernungsmessers für mich die richtige Entscheidung für gut zusammengesetzte Fotos. Der Leica Bildsucher bietet eine unübertroffene Genauigkeit auf dem Weltmarkt.
Anwenderkonzept: Mit nur drei Tasten auf der Kamerarückseite kreiert Leica ein herrlich verkleinertes Bedienungskonzept - und ich benutze die Liveview-Taste so wenig, dass ich auf sie verzichten könnte. Auch die Wahl eines Farbraums ist nicht möglich, denn bei RAWs ist das ohnehin egal und bei JPGs ist der standardmäßige RGB-Bildschirm integriert, der auf allen Systemen ohne Probleme angezeigt werden kann.
Das Anzeigen von Bildern in der Rezension wurde erheblich erleichtert. Ich mag besonders ein verspieltes Beispiel bei der Darstellung der Anzahl der Bilder: Nicht nur, dass ich die Anzahl der gerade gezeigten Fotos ansehe ( "58" im vorigen Beispiel ), sondern ein kleiner schwarzer Fleck auf der weissen Zeile gibt auch die Lage des gezeigten Fotos innerhalb aller meiner Aufnahmen auf der Memory-Card an.
Der Infobildschirm stellt nun übrigens auch dar, wie viele Fotos auf der Karte gespeichert werden können. Dies ist wirklich etwas Neues für Leica und steigert die Zahl der Aufnahmen, die auf die Memory-Card passt, und den Bedienkomfort. Der Stellknopf ist hervorragend gegen unbeabsichtigtes Einstellen geschützt und dennoch unglaublich bedienerfreundlich.
Die Leica L10 erlaubt es mir, sie auch bei den eiskalten Außentemperaturen der vergangenen Woche vollständig mit Schutzhandschuhen zu bedienen. Die im Vergleich zum M240 wesentlich verkürzte Einschaltdauer des Mobiltelefons M210 ist sehr positiv. Dies ist immer noch beinahe eine Sek. lÃ?nger als bei meinen NKONS, aber trotzdem flink genug, um nicht spÃ?rbar auf die Aufnahme gewartet zu haben.
Obwohl der M240 jetzt 5 Einzelbilder pro Sek. aufnehmen kann und einen doppelten Puffer (2 GB statt 1 GB) hat wie der M240, kann er immer noch keine schnelle SD-Karte unterstützen. Die Beschriftung der Bildserie auf die Memory-Card nimmt schlichtweg zu lange in Anspruch. Durch den aufsteckbaren Sucher (Visioflex Type 20) ist es nun erstmalig möglich, die Vergrößerung innerhalb des Viewfinders zu bewegen.
In der Leica S10 sind die Akkus kleiner geworden und die Nutzung von WLAN erfordert zusätzlichen Strom, aber ich schaffe es trotzdem mit einer einzigen Akkus für einen ganzen Tag der Fotografie.