Testsieger Kamera 2016: Diese DSLR ist ein Muss für den Wettbewerb
Neben der Qualität der Bilder betrachten wir die Kamera in Bezug auf Funktionen, Schnelligkeit und Video-Qualität. Im DSLR-Test setzte sich die D 500 von Sony durch - mit einem respektablen Gesamtergebnis von 91,9 Zählern. Die Kamera hat 85,7 Bildpunkte, 100 Bildpunkte für Features, 100 Bildpunkte für Schnelligkeit und 83,9 Bildpunkte für Video-Qualität.
Deshalb hat die Qualität der Bilder mit 40% den höchsten Stellenwert in der Gesamtbewertung. Außerdem punkten wir für Ausrüstung, Schnelligkeit und Video-Qualität. Detaillierte Angaben zur genauen Wichtung und zum kompletten Testablauf entnehmen Sie bitte unserem Beitrag "DSLRs und System-Kameras im Test".
Ende 2016 führte ein fünfköpfiges Kamerateam mit einem Koloristen einen umfangreichen Kamera-Test in Berlin durch. Ziel war es, die aktuellen Kameras, die für die dokumentarische Arbeit geeignet sind, unter realitätsnahen, aber auch vergleichbareren Voraussetzungen zu erproben. Diese Kameras sollten eine Logarithmusaufnahme ermöglichen und den Objektivwechsel ermöglichen. Das Angebot reicht von Geräten für Forschung, unauffällige Aufnahmen, Low-Budget bis High-End-Produktion: Blackmagic Pocket Cinema Camera (BMPCC), Sony ?/?, Blackmagic Cinema Camera (BMCC), Sony ?S II, Blackmagic Produktionskamera 4k(BMPC4k), Blackmagic Ursa Mini 4. 4k, Sony FS7, Canon C300 II, RED Raven, Panasonic Varicam LT, Arri Amira.
Dieser Test soll einen Einblick in die Farbreproduktion der Kameras, ihre Auflösungen, die Beschaffenheit der Codecs und die Performance bei schlechten Lichtverhältnissen vermitteln. Außerdem werden die Vorzüge der noch nicht allseits verbreiteten ETTR Belichtungsmethode aufgezeigt, die Abbildungsqualität von Zeitlupenaufnahmen dargestellt und die Aliasierung für interne 2k und 4k Aufnahmen erforscht. Durch die sehr leichte Oberfläche des Models konnten Farbabweichungen zwischen den Kameras besser erkannt werden.
Unmittelbar nach der ersten Einstellung erfolgt die ETTR-Beleuchtung jeder Kamera, damit die Lichtbedingungen so konstant wie möglich bleiben. Bewertet wurde die Exposition nur mit den bordeigenen Mitteln der entsprechenden Kamera. Hauptsächlich wurden Canon Cine Primes (CN-E 24 und 50mm), MFT Noktons von Voith mit IR-Cut Filter für BMPCC und BMCC und ein Digitalzoom für die Zeitlupenaufnahme verwendet.
Bei allen Kameras waren die Einstellungen Abstand, Apertur und (mit Ausnahmen von BM Pocket und Compact) die gleichen. Ein Grad sollte nicht komplexer sein, um ein brauchbares Abbild zu bekommen, auch der Typ der Kameras oder die Hersteller-LUTs sollten beibehalten werden. Bekannter Fehler: Eine zu kalte Batterie führte zum spontanen Ausschalten des BMPCC und damit zum Verlust der Nachtaufnahmen.
Bei URSA nachts statt UHD. Die Kameraführung der Waricam LT für den Aliasing-Test ist nicht optimal. Kamera-Einstellungen: Im folgenden Film wird die Struktur der verschiedenen Abschlüsse gezeigt. Das Ausrichten der Kameras zueinander entfällt, um die Differenzen zu klären. Greenprints werden teilweise von IRND-Filtern von Tyffen produziert, die für alle Kameras ohne internen ND-Filter verwendet wurden.
Das BMPC4K hat aufgrund seines kleinen Dynamikbereichs keine helleren Belichtungen in unserer Umgebung zugelassen und wird in diesem Abgleich nicht dargestellt. Insbesondere H.264-basierte Codecs, die bei niedriger Bitrate eingesetzt werden, wie die Sony Alpha, werden von ETTR unterstützt. Bei nur geringfügig weniger belichteten Bildern des Alpha können sich blockartige Komprimierungsartefakte und Farbflecke extrem verfälschen.
Ineffizienten Codecs wie Prores oder RAW-Rauschen dagegen reproduzieren viel natürlichere Bilder und neigen dazu, Unterbelichtungen zu vergeben. In diesem Test überrascht der Modell FS 7 mit verhältnismäßig geringem Lärm bei normaler Belastung. Wahrscheinlich kauft der C300 II sein nahezu geräuschloses Image mit einer nicht ausschaltbaren inneren Rauschreduzierung, die weichere Bilder mit weniger Textur erzeugt. Nahezu alle Kameras zeigen in dieser Situation ein viel klareres Ergebnis, wenn sie mit ETTR beleuchtet werden.
Fotoapparate von mindestens 100 fps und min. 1080p: Ab 100 fps fängt der FS7 an, Aliasing anzuzeigen. Bei steigender Bildfrequenz nimmt das Bildformat ab. R300 II, Ursas Mini 6K und ?S II erreicht keine 200 Bilder/s in High Definition. Schon ab 50fps weist der Ursas einen klaren Magenschmerz auf.
Im Test zeigt die Kamera keine merkliche Verringerung der Aufnahmequalität bei 200 Bildern pro Sekunde und die höchste Auflösung bei hohen Auflösungen. In diesem Test ging es vor allem um die Festigkeit und Güte des Lärms. Zur genaueren Untersuchung stehen pro Kamera DPX-Sequenzen mit je 25 Bildern zur Verfügung: 3-stufig, bei nativer ISO (BMPC4K @ISO800), -2 und -4 Blendenstufen: Bei -4 Blendenstufen konnten nur die Abbildungen von Waricam LT und R300 II verwendet werden.
Mit etwa der doppelten Datenrate wiesen die neuen XF-AVC und Intra4k der Canon und Varicam LT ein wesentlich besseres Bildrauschen auf als die Sony-Codecs. Die verhältnismäßig sanfte Abbildung des R300 II war bei -2 Blendenstufen noch nahezu geräuschlos und liefert das reinste Ergebnis im Prüffeld bei -4 Blendenstufen. Auch die Bilder der beiden Modelle waren nur bis zu -2 Blendenstufen verwendbar.
Das BMPC4K und URSA zeigte FPN auch bei der ersten Stufe (ISO 800, 1/25s). Mit einer neueren Version der Software für den Mini 4.6K sollte das Risiko minimiert werden. Der Lasing-Test mit diesem Thema wurde in den vergangenen Jahren mit einigen Kameras inszeniert. Das folgende Film zeigt außerdem Aufzeichnungen des neuen ?, A300 I, XC-15 und des BMPCC mit und ohne OLPF.
Die Videowiedergabe sollte 1:1 in 1920x1080 erfolgen, um ein weiteres Alias während der Aufzeichnung zu unterdrücken. Im Test zeigt sich eine Tendenz: Die modernen 4k-Kameras erzeugen bei 2k-Aufnahmen wesentlich mehr alias. Dieser Trend war besonders stark bei ?, ?sII und R300 II, weniger bei Waricam.
Daher sollten diese Kameras immer in 4k/UHD-Betrieb sein. Anders als beim A300 I oder auch bei der A300 I sollte die Normierung daher in der Post-Produktion ablaufen. Bei ungünstiger Skalierbarkeit kann es auch zu Aliasings kommen. Man fragt sich, warum moderne Kameras nicht mindestens einen einzigen Cubic-Filter für eine saubere interne Normierung haben.
Durch die niedrigen Preise ihrer Kameras muss der Kunde häufig Produktionsfehler und teils unvollständige neue Erzeugnisse akzeptieren, die später durch Firmware-Updates verbessert werden. Pixel-Fehler, mehr oder weniger starkes "Fixed-Pattern-Rauschen" oder jetzt das Magenta-Problem des 6k-Ursas sind nur eine Auslese. Ein Pre-Test ergab eine deutliche Sensitivität von BMCC und BMPCC gegenüber Infrarot-Strahlung.
Deshalb haben wir alle Objektive von Voith Paper mit IR-Sperrfiltern für den Proforma-Test ausgestattet. BMPC mit 25mm f/0. 95 Nocken, Hoya IR-Cut.
Das Taschenbild liefert das weiche Ergebnis des Tests. Wenn Sie keine optischen Tiefpassfilter verwenden, sind Ihre Bilder zwar scharfer, weisen aber ein deutliches Ausrichten auf. Der 16mm -Zeichensatz, der Prores-Codec, das schlichte Menu und die sehr gute Fokussierung, die selbst High-End-Geräten weit voraus ist, sprechen für das Taschenbild. Bei den meisten Anwendern, die mit dem Modell MS7 oder besser in Serie gehen werden, ist jedoch das ? oder das ? die beste Lösung, da die fehlende Bildschirmauflösung des BMPCC durch den kleinen HD-Sensor im direkten Verhältnis auf dem Bildschirm ersichtlich wurde.
Ihr Image ist besser auf das BMCC abgestimmt. Die Kinokamera hat trotz ihres hohen Altersspektrums immer noch eines der besten Bild-Preis-Verhältnisse im Test. Farbe und Dynamik beeindrucken im Gegensatz dazu immer noch. Auch hier punktet jede Blackmagic-Kamera mit einem auf das Wichtigste begrenzten Menü. Die Tag- und Nacht-Aufnahmen des PC4K gingen im Verhältnis zum Gesamttestfeld signifikant zurück.
Ihr höherer Pixelanteil bewirkt weniger Verfremdung als BMPCC und BMCC, aber ohne OLPF und ihr zu hohes internes Nachschärfen sieht ihr Image etwas mühsam aus. Außerdem konnten die Farbwerte im Gegensatz zu den anderen Kameras nicht so gut getrennt werden. Von allen Kameras im Test zeigt sich das Foto des Ursas als das schärfste.
Die fehlenden OLPF Fälschungen nicht vorhandener Auflösungen, zu erkennen als auffallend farbige Aliase in 2k und 4k, sowohl in Priores als auch in RAW. Selbst ein Überabtasten mit einem sanften B-Spline Filter verringert dieses Ausblenden nicht. Inwiefern diese Punkte etwas mit dem berühmten "Magenta-Problem" des 6k-Sensors zu tun haben, oder ob der Farbraum der Kamera auf ETTR negativ wirkt, konnten wir nicht abschließend abklären.
Bei der Zeitlupe ab 50 fps trat ein Magenstich auf, der sich auf das ganze Motiv auswirkte. Das Fehlen von internen ND-Filtern (korrigiert mit der "Pro-Version"), die geringe Leistungsfähigkeit bereits ab 800 ISO und die Open -Top-Belüftung schränken den Einsatz des Ursas Mini für Dokumentationsarbeiten ein. Die 4k-Kamera bietet jedoch wie andere 4k-Kameras ein klares Alias bei der HD-Aufnahme.
Begrenzt nur durch die niedrige Datenrate des 100Mbit/s XAVC-S Codecs, weist er auch bei ETTR-Aufnahmen am Tag Komprimierungsartefakte auf. Durch die Stabilisation werden die hohen Rolling-Shutter-Artefakte der Kamera teilweise ausgeregelt. Das macht die mehr als zweimal so teure ?rII schwierig zu begründen wie eine Video-Kamera, weshalb sie nicht mehr am Test teilgenommen hat.
Das grössere Gehäuse, ein grösserer Bildsucher, ein hellerer Bildschirm auf der Rückseite und ein Kopfhörer-Ausgang spricht jedoch für Letzteres. Die 4k-Sensorik liefert ein sanfteres Abbild als derjenige der ?. Allerdings ist die ?S II die derzeit stärkste Vollformat-Videokamera, allerdings mit nur mäßiger Bildauflösung für Bilder mit 12 MPixel. Bei der HD-Aufnahme wird ein deutlicher Aliasing-Effekt angezeigt.
Die ?S II und ihr Vorgänger ?s können dank ihrer großen Bildpunkte im Dunkeln besser sehen als jede andere Kamera. Alle Sony Alphas sind durch die niedrige Datenrate von 100Mbit/s des XAVC-S Codecs begrenzt, der aufgrund des Regens unserer Nachtaufnahmen erhebliche Komprimierungsartefakte erzeugt. Auch die verwirrenden Speisekarten sind bei diesem Sony üblich.
Die Farbwissenschaft ist nicht besonders eindrucksvoll, aber ausgeglichen, bis auf das berühmte zu starke rote, das trotz der von Sony eingereichten 709TypeA(Arri)-LUT oft vom Farbton der Haut in der Sortierung abgetrennt und desaturiert wird. Das geschachtelte Menu mit einer Reihe von schlecht oder nicht erläuterten Funktionalitäten ist auch bei diesem Sony ein Hindernis und eine eventuelle Fehlerstelle.
Mit ETTR, insbesondere mit dem XAVC-S-Codec des alpha, können mit Hilfe von Slogs3 wesentlich mehr artefaktfreie Aufnahmen erzeugt werden. Der Canon C300 II hat ein wenig enttäuscht mit einem verhältnismäßig weichen Erscheinungsbild und einer markant anderen Farbgebung, betrachtet durch die vom Fahrzeughersteller mitgelieferte LUT. Im Pre-Test wurden alle von der Kamera angebotenen Farbflächen und entsprechenden Matrizes überprüft, aber keine der Einstellungen, die auch nur die Farbe des populären Vorgängergerätes C300 I simulierten, war überzeugend.
Hier konnte Canon mit neuen LUT Verbesserungen vornehmen, aber auch die Weiterverarbeitung führt ihr Klangbild in vertraute Nuancen. Der Canon verfügt im Gegensatz zum Modell FFS7 über einen verbesserten Kodierer und eine wesentlich höhere Performance, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen. Starke Aliase bei 2k erwies sich als auffallend. Auch hier ist die Marke II nicht als Schulterkamera ausgelegt, was für einige Kameramänner ein Ausschlußkriterium ist, ebenso wenig wie die eingeschränkte Zeitlupe.
Nach einer kürzlichen Preisreduktion wird die Waricam LT als Schulterkamera mit Original-Sucher für wenig mehr geboten. Ähnlich wie beim Ursas haben wir bei unseren Regennachtsaufnahmen die Belüftungsschlitze an der Kamera oben als Problem wahrgenommen. Der Mangel an inneren ND' s macht sie auch weniger für die Arbeit mit Dokumentarfilmen aus.
Bei der Herstellerfirma LUT produziert sie auch ansprechendere, neutrale Farbtöne im Gegensatz zur Serie LUT, jedoch mit einem Zuwachs an Rot. Die doppelte nativen ISO von 800 und 5000 überzeugten in der Nacht und übertrafen die beiden Blendenstufen der Serie von -2 Blendenstufen. Das Geräuschverhalten ist nur wenig stärker digital als beim Vorgängermodell.
Von 100fps und vor allem 200fps liefen die Aufzeichnungen jedoch eindeutig in Auflösungen. Speziell für Schießereien bei schlechten Lichtverhältnissen werden die LT und ihre große Bruder, die Waricam 35, wahrscheinlich immer öfter die Arris auswechseln. Der von Arri vorgestellte Fühler wurde zur Jahresmitte 2010 in der Alexandrin präsentiert, um die der Münchner Produzent auch den neuen Typ entwickelt hat.
Nach wie vor sind beide Kameras die Referenzkameras in punkto Qualität und Zweck. Der ALEV III bietet einen unübertroffenen Dynamikbereich, Highlight-Roll-Off und Farbauszug ohne erkennbares Alias. Feine Störgeräusche in den Schattierungen geben dem Motiv eine ähnliche Struktur. Die bekannten Merkmale werden durch den Test bestätigt. Alles in allem bot die Ämira den natürlichsten Bildimpression.
Gegenüber anderen Kameras, die mit zunehmender Bildfrequenz an Bildqualität verlieren, beträgt die Bildauflösung der Kameras bis zu 200 fps. Besonders kritisiert wurde die hohe Qualität der Auflösungen, da viele in der Branche nicht sicher sind, ob der 3,2K-Sensor der Firma ein wettbewerbsfähiges UHD-Bild liefert.
Die Weichzeichnung und weitere Bilddetails der Kamera erlaubten keinen optimalen Abgleich mit der 4k-Sensorik der Kamera. In Anbetracht des hohen Aliasing-Grades des Gerätes scheint der Auflösungsunterschied in diesem Test nicht aussagekräftig.