Das herrlich runde Gehäuse und das hervorragende Quantum IPS-Display mit 5,5 inch Bilddiagonale und QHD-Auflösung machen die G4 zu einem aufsehenerregenden Werkzeug für Arbeiten jenseits der Photographie. Man kann bis zu drei verschiedene Modelle miteinander kombinieren und eine davon aus dem Abgleich ausblenden. Mit unseren Kamera- und Linsentests unter Labor- und Praxistests haben wir schon immer Anfängern und Fachleuten bei ihren Kaufentscheidungen geholfen.
Seit Steven J. Sasson 1975 die erste Kamera für Kodak entwickelt hat, haben wir die Digitalfotografie auf dem Bildschirm.
Sie können eine echte Kamera oft nicht auswechseln. Der Fotovergleich mit dem 6er und dem Galaxy S7 macht deutlich, wo die kleinen Handy-Schnappschüsse nachgeben müssen. Wenn Sie heute ein anderes Handy kaufen, werden Sie wahrscheinlich wollen, dass es eine gute Kamera hat. Handy-Schnappschüsse sind für viele Anwender mittlerweile zur wichtigsten Kamera geworden und die Bildqualität ist so attraktiv, dass sie in vielen Anwendungsfällen eine konventionelle Kamera ausreichend auswechseln kann.
Dennoch kann ein Handy nie so gut sein wie eine "echte" Kamera - einfach wegen seiner Kompaktheit. Der Fotovergleich eines namhaften Kameraherstellers verdeutlicht, wie groß die Abstände sind. Erstens: Der Abgleich wurde von Canon vorgenommen. Selbstverständlich möchte das Untenehmen mit den Fotos auf die eigenen Fotoapparate hinweisen.
Die in München aufgenommenen Bilder weisen jedoch deutliche Abweichungen auf, die sich leicht auf Fotoapparate anderer Anbieter übertragbar sind. Dabei wurden zwei Typen der Powershot-Serie (G3 X und G7 X und G7 II ) und eine Spiegelreflexkamera (EOS 80D) zum Einsatz gebracht. Im Bereich der Smart-Phones waren ein Samsung Galaxy S7 und ein Apple iPhone 6s erhältlich - beide gehören zu den besten Geräten auf dem Weltmarkt im renommierten DxOMark-Ranking.
Smart-Phones haben auch einen Zoomsensor - aber ohne besondere Zubehörteile ist er nur ein digitaler. Die Vergleichsbilder zeigen die klaren Abweichungen zwischen der kompakten Kamera und den Smartphone-Bildern. Vergleicht man die beiden Mobiltelefone, merkt man, dass sowohl iPhones als auch Galaxy ähnliche Unschärfen aufweisen. iPhones bieten eine ausgeglichenere Ausleuchtung.
Ungünstige Lichtbedingungen sind eine große Belastung für jede Kamera. Entscheidend ist hier nicht nur die größtmögliche Blendenöffnung, sozusagen die Kamera. Mit zunehmender Größe des Sensors können die Pixel mehr Helligkeit absorbieren und der Rauschpegel des Bildes auch bei höheren ISO-Werten sinkt. Generell gilt: Je besser der ISO-Wert, um so mehr Helligkeit kommt auf das Image, aber auch das Rauschen steigt.
Mit einem größeren Bildsensor werden immer genauere Aufnahmen mit genaueren Farbtönen, schärfere Einzelheiten und allgemein hellere Beleuchtung bei schlechten Lichtverhältnissen gemacht - keine andere Anwendung kann dies verhindern. Auch das Resultat des Vergleiches ist dann klar: Im Dämmerlicht haben Äpfel und Samsung Smart-Phones den Nachteil. Auch hier ist der Unterscheid zwischen dem 6er und dem S7 klar erkennbar: Das Samsung Handy kommt mit wenig Helligkeit viel besser zurecht und bietet ein annehmbares Foto - Apple's Aufnahmen hingegen schaffen es nicht wirklich durch die Zwielicht.
Bei vielen Handys können Sie die Verschlusszeit selbst einstellen - die Zeit, in der das Sonnenlicht auf den Bildsensor einfällt. Doch gerade bei schwachen Lichtbedingungen stoßen sie an ihre Leistungsgrenzen. Durch die unterschiedlichen Drehwinkel und Lichtbedingungen ist ein direkter Abgleich zwischen Galaxy und Ihrem Mobiltelefon schwierig.
Auffallend ist auch, dass die Handykamera von Samsung die Farbsättigung und die Gegensätze verstärkt hervorhebt und somit die hellen Bildpartien rasch zu stark ausleuchtet. Die unattraktive Perspektivenverzerrung auf beiden Handys zeigt sich im Direktvergleich zwischen Galaxy und Apple iPhones. Allerdings kommt Samsungs Handy besser mit dem großen Dynamikumfang der Szenerie klar, die Gegensätze auf dem 6er sind zu hoch.
Die Galaxie S7 sorgt hier für die ausgeglichenere Ausleuchtung und das schönste Bild. Die zweite Kamera verfügt über eine größere Objektivbrennweite, die besonders für Portraitaufnahmen ausreicht. An einer " echten " Kamera kommt man in manchen Situationen jedoch nicht vorbei.