Auch das haben die Kleiderväter nie wirklich gemacht, aber ihre Kunstgriffe der Bildbearbeitung können nun von der Photographie auf das Filmemachen umgestellt werden. Und nur das schönste Glass bietet die besten Gegensätze. Durch das Schwenken der Kameras beim Fotografieren wird auch die Unschärfe der Ränder von billigeren Objektiven deutlich. Man merkt schnell: Das Motto Kino-Look und hausgemachter Kinofilm bringen die Gesetzmäßigkeiten der Photographie wieder auf den Punkt - im Viereck.
Es ist wichtig, die Maschine nicht nur zu fixieren, sondern auch zu verschieben, ohne sie zu verwackeln. Dabei reicht es nicht aus, nur einmal zu fokussieren - entweder die Hände oder eine äußerst raffinierte automatische Anlage muss die Bildschärfe anpassen. Für Videoaufnahmen werden bis zu 50 Frames pro Sek. exponiert. Es ist nur das Allerbeste gut genug.
Bei unserem Versuch haben wir die video-fähigen Top-Modelle von Canon, Nikon, Panasonic und Sony gesammelt. Auf der Fotoseite zählen die Devices zu verschiedenen Kategorien, auf der Videoseite sind sie jedoch vergleichbar: Andererseits gibt es einen kompakten, zukunftsorientierten Panasonic-GH3, der nicht einmal den Spiegelbild eines Einlinsenreflexes hat und auch einen kleinen Aufnehmer hat.
Es ist für diesen Zweck vollständig für das Videosystem optimal. Die hier optimierte Funktion ermöglicht den Wechsel von Bild zu Bild, was bei Filmkameras eher unüblich ist. Beim Filmen wählt der Experte einen für die gesamte Szenerie optimierten Helligkeitswert und stellt - wenn notwendig - im richtigen Augenblick etwas von Hand ein.
Bei vielen Kameras werden die Handmodi A (Zeitvorwahl), S (Blendenvorwahl) oder S ( "voll manuell") beim Umschalten auf Videos vernachlässigt und das vollautomatische System dimmt schonungslos ab, wenn ein Fahrzeug mit Scheinwerfer-Beleuchtung durch das Foto hindurchfährt. Alle unsere Testgeräte können vollständig von Hand verstellt werden, nur die Kamera hatte Probleme mit der Aussparung.
Für lange Filmaufnahmen können - bis auf die kleine Version von Panelware - zwei Spielkarten verwendet werden. Um Verwacklungen zu verhindern, ist es nach wie vor ratsam, beim Fotografieren ein Stativ zu verwenden - zumal die Spiegelreflexkameras nicht so gut in der Hand sitzen wie die kleinen Videokameras. Aber die Bildstabilisierung verbessert sich weiter: Bei Sony ist der Bildstabilisator im Körper, bei anderen Anbietern ist die Bildstabilisierung nur dann ein Problem, wenn das verwendete Glas es hat.
Die besten Videos sind ohne den richtigen Klang nichts wert: Die integrierten Stereo-Mikrofone sorgen für einen angenehmen Klang, aber auch für Interferenzen und Grip. Einfaches Einrichten der Kameras im Auditorium und Abfilmen des Theaterabends - das bringt oft nutzlose Ergebnisse. Ein kleiner Filmclip hat vor etwa vier Jahren die Filmtechnologie auf den Kopf gestellt: Die " Träumerei " wurde mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen.
Die digitalen Spiegelreflexkameras haben einen Bildsensor anstelle eines Filmes, aber das Aufnahmefenster hat die gleiche Größe (24 x 36 mm) - etwa das 2,5-fache der Größe von 35er Kameras. Eine besondere Rolle spielt Panasonic mit seinem 4/3 -Zoll-Sensor, der immer noch ein Bild -Feld von ca. 10 x 17,8 Millimetern im 16:9-Ausgabeformat einnimmt.
Herkömmliche Video-Kameras haben viel geringere Abmessungen, liefern aber alle Bilder mit 1.920 x 1.080 Pixel. Beispielsweise fokussiert ein mit einer Sony Alpha 99 aufgenommenes Objekt einen Bildausschnitt von 19 Zentimetern in einer Distanz von fünf Meter. Die großen Erfolge bei der Aufnahme von Spiegelreflexkameras legen nahe, dass auch Kamerarecorder mit großen Bildsensoren produziert werden sollten.
NEX-VG30 verfügt über einen APS-Sensor, während sich bei der Kamera der Vollformatsensor der Alpha 99 sogar noch komfortabler für das Fotografieren eignet, da die Aufnahmegeräte einfacher zu bedienen sind, der Auto-Fokus schnellere Reaktionen zeigt und eine Zoom-Wippe den Ausschnitt während der Aufnahmen schont. Die Kamerarecorder haben eine video-optimierte Abbildungsqualität, aber ihre fotografischen Fähigkeiten sind im Gegensatz zu den Spiegelreflexkameras begrenzt.
Canon's 1D X ist Testsieger. Die Klügste ist die Klügste und macht das schönste Foto, aber sie entfaltet ihre Fertigkeiten nur in den Augen der Fachleute. Der Panasonic ist eine gute Wahl für diejenigen, die ihre ersten Eindrücke gewinnen und auch ohne Accessoires filmen wollen. In den Spiegelreflexen wird den Bildern das Gehen beigebracht.
Die Spiegelreflexkameras könnten ein völlig neuartiges Steckenpferd für Bilderfetischisten werden. Weil es ein Aha-Erlebnis ist, die zuvor gestarrten Bilder auf einem schönen Fernsehgerät in Kino-Qualität zu bestaunen. Das Spielen gerade eben hat uns etwas langweilig gemacht, außer bei Panasonic. Inwieweit ist die Video-Funktion der DMC-GH3 gut?