Und Sony kann es auch günstiger machen: Die Plattenkamera H400 leistet eine Objektivbrennweite von 24 bis 1550 Millimetern und ist für nur etwa 250 zu haben. Aber auch das Gegenstück gibt es vom gleichen Hersteller: Der WX10 hat elegantere 24 bis 200 mm mit Dauerlichtstärke f/2. 8 - und das bei einem Preis von fast 1000 EUR.
Das HX400 stellt sich dazwischen als goldener Mittelwert. Der HX400 verfügt über einen 1/2,3-Zoll-Sensor mit einer Größe von 6,2 x 4,6 Millimeter, was typisch für kompakte Kameras ist. Sony greift mit einer Bildschirmauflösung von 20 Megapixel, die Empfindlichkeit des Sensors liegt zwischen ISO 80 und ISO 12.800. Das Objekt hat ein Zeiss-Branding und, wie bereits erwähnt, eine 35 Millimeter entsprechende Objektivbrennweite von 24 bis 1200 Millimeter.
Neben einem schwenkbaren 4:3-Display mit einer Bildschirmauflösung von 921.600 Pixel (640 480 Pixel) steht auch ein elektronisches Suchergerät zur Verfügung. Es hat kleine Peephole-Dimensionen und eine Bildschirmauflösung von 201.000 Pixeln. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund, warum Sony Deutschland es vorzieht, es auf seiner Website in den amtlichen Leistungsdaten zu verstecken (Stand: 10.07.14).
Sony ist dabei nicht geizig mit Camera Remote Features: Neben dem nahezu obligaten WLAN unterstützt der HX400V auch NFC und GPS. Detaillierte technische Angaben entnehmen Sie bitte unserer Fotokatalog. Der Betrieb des Sony HX400V ist nicht sehr anspruchsvoll. Dazu muss er in das Kameramenü eintauchen, was dank der sinnvollen Mitfahrerlogik kein Problem sein sollte.
Ein "? Knopf auf der Kamerarückseite öffnet auch ein Kameratut. Darüber hinaus zeigt das Bildschirm auch die entsprechenden Steuerelemente an der Messkamera an - ein hilfreicher Dienst gerade für Anfänger. Der Fotograf kann entweder über den Einstellungsring am Objektivausschnitt oder über eine Wippe am Verschluss auszoomen. Bei manueller Fokussierung fokussiert der Fokussierring am Objektivausschnitt.
Vor allem bei großen Objektiven ist es schwierig, sich am Objekt zurechtzufinden, aber das LiveView-Bild der HX400V ist auch bei Freihandaufnahmen überraschend leise. Die HX400V bietet im Prüflabor eine zufriedenstellende Performance und verhalten sich typischerweise für eine Brückenkamera in ihrer Preis- und Sensorkategorie. Auf der untersten ISO-Ebene erzielt der Sony ein Signal-Rausch-Verhältnis von etwas mehr als 30, das visuelle Bildrauschen, also das objektiv wahrnehmbare Bildrauschen, beträgt 2,1. Bei den JPGs der Fotoapparate - sie drehen nicht in Rohform - verlässt sich Sony auf eine deutliche Rauschreduzierung, die erfolgreicher ist als die anderer Hersteller.
Die Anzahl der Zeilenpaare pro Abbildungshöhe (Lp/Bh), die die Spiegelreflexkamera löst, richtet sich in hohem Maße nach der eingestellter Objektivbrennweite, aber natürlich auch nach der Auslenkung. In Weitwinkelposition und bei offener Apertur f/2,8 bietet die Optiken offensichtlich den größten Komfort. Hier liegt die erreichbare Sensoauflösung von 1944 Lp/Bh bei 88 vH.
Von f/5. 6 an sinkt die Auflösung der Fachkamera erheblich. 0 und eine Objektivbrennweite von etwa 330 mm, zum Beispiel, löst die HX400 nicht einmal mehr 1000 lp/Bh auf. Durch Verzerrungen und Kantenschattierungen bietet das Sony-Objektiv weniger Kampfmöglichkeiten. Wir konnten jedoch eine relativ große Farbabweichung von 0,85 Pixel bei 24 mm bestimmen.
Der HX400V ist auch einer der schnelleren Mitarbeiter in der Weitwinkelposition. Je mehr Fokussierung, umso träger wird die Aufnahme. Die Abdeckung einer Objektivbrennweite von 24 bis 1200 Millimetern mit einer einzelnen Fotokamera ist für viele Photographen wahrscheinlich attraktiv. Aber die Brückenkameras mit Superzoom sind genau dort enttäuschend, wo sie sein sollten: bei langen Brillenfassungen.
Das HX400 ist keine Ausnahmen. Wenn Sie eine Brückenkamera mit exzellenter Bildwiedergabe wünschen, müssen Sie im Augenblick noch weiter in die Hosentasche eindringen und auf Teleobjektivbrennweiten achten. Auch Sony selbst hat mit dem CX10 eine edle Gegenstück. Obwohl der Zoom nur zwischen 24 und 200 Millimeter beträgt, funktioniert er mit einem verhältnismäßig großen Aufnehmer ( "13,2 Millimeter x 8,8 Millimeter") und einer Dauerlichtstärke von f/2,8. Panasonic hat mit dem FZ1000 vor kurzem eine entsprechende Variante auf den Markt gebracht.