Die Sigma SD10 ist die zweite Sigma SD10 nach der Sigma ID9, die einen Foveon X3 Bildsensor mitnimmt. Ausgestattet ist die Messkamera mit einem Wechselobjektivanschluss von Sigma. Eine Besonderheit der Fotoapparatur ist, dass RAW-Dateien als Rohdaten in höchster Qualität oder JPG in 3 unterschiedlichen Bildauflösungen ausgedruckt werden, die mit der mitgelieferten Spezialsoftware (SIGMA Foto Pro) auf dem PC in Bilddaten (TIFF oder JPEG) umgewandelt werden können.
Derzeit ist das Softwareprogramm Sigma Foto Pro (aktuelle Fassung 6.4.1) für Mac OS X 10.8+ und Windows 7+ verfügbar. Eine direkte Übertragung der Fotos über das Internet ist aufgrund fehlender Fahrer nicht mehr möglich. Nachfolgerin des SD10 ist der S14. Die Bildverarbeitung und -umwandlung von RAW- in JPEG- oder TIFF-Dateien kann mit der Sigma Foto Pro auf allen Fotoapparaten der SD-Serie erfolgen.
Für Windows 7+ und Windows XP kann die neue 6.x-Version ab 10.4 kostenfrei geladen werden. Die Softwareversion 6.5.4 [1] ist derzeit erhältlich. Es ist auch die neue Release 6.5.5.5 für die Versionen 10.9 und höher erhältlich. Eingesetzt wird die Auswertesoftware für die Sigma SDR-Kameras SD9, SD10, SD14, SD15, SD1 Merrill, die neue SD Quattro (H) und auch für die Sigma DP-Serie.
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Die Foveon X3 Direkt-Bildsensor in der digitalen SLR-Kamera Sigma SD10 erfasst alle RGB-Farben auf jedem Einzelpixel. Der Foveon X3 Direkt-Bildsensor ist ein revolutionäres Konzept, das auf drei Ebenen von Polymersensoren aufbaut. Dabei werden drei übereinanderliegende Lagen aus Silizium mit Magnetsensoren eingesetzt, die die Fähigkeit des Siliziums nutzen, in verschiedenen Tiefen und mit unterschiedlichen Lichtwellenlängen (blau, grün, rot) zu reflektieren.
So kann ein FOVEON X3-Direkt-Bildsensor an jeder Pixelposition die vollständigen, natürlichen Farbinformationen erfassen und muss nicht auf fehlerhafte arithmetische Operationen zugreifen. Jedes Bildpunkt kennt nur die Farbgebung des auf ihn angewandten Einzelfilters, also die Farbgebung für den jeweiligen Filter, also für den roten, grünen oder blauen. Der Sigma SD10 mit dem Foveon X3 Direkt-Bildsensor dagegen kennt alle drei Farbtöne auf jedem Einzelpixel und erfasst damit die vollständigen und korrekten Informationen.
Das Ergebnis ist eine viel realistischere Farbaufnahme und eine höhere Bildschärfe, Pixel für Pixel, als bei einem herkömmlichen Bildsensor. Durch die Verwendung eines herkömmlichen Bildsensors wird die Farbaufnahme deutlich verbessert. Der SD10 speichert im hochwertigen RAW-Format die vom FOVEON X3 Direct Image Sensor erfassten Messwerte. Die RAW-Formate liefern die unveränderten Bilddaten für die hochauflösenden Aufnahmen und verwenden eine lossless-Kompression für komprimierte, unkompromisslose Dateis.
Je nach Wunsch des Fotografen kann die SIGMA SD10 zwischen 3 unterschiedlichen Bildauflösungen des RAW-Bildes wählen. Der HI-Modus (2268 x 1512 Bildpunkte x 3 Ebenen) bietet die beste Abbildungsqualität. Der MED-Modus (1512 x 1008 Bildpunkte x 3 Ebenen) bietet eine hochauflösende und aufnahmefähige Technologie. Der LOW-Modus (1134 x 756 Bildpunkte x 3 Ebenen) ermöglicht kontinuierliche Fotos.
Das SD10 wird mit der mitgelieferten Spezialsoftware SPP in der Version 1.0 geliefert, die für die Umwandlung von im RAW-Format aufgenommenen Aufnahmen erforderlich ist. Im manuellen Modus kann der Fotograf seine Aufnahmen individuell anpassen. Ein neues, zusätzliches Feature von Sigma Foto Pro ist die sehr einfache Bedienung und korrigiert Tonwerte in kontrastreichen oder hinterleuchteten Aufnahmen.
Die SIGMA Foto Pro Software unterstüzt 8-Bit-TIFF-, 16-Bit-TIFF- und JPEG-Dateiformate und gibt außerdem Grafiken in vier Farbräumen (sRGB und AppleRGB) aus. In der Standardeinstellung ist die Ausgabeauflösung gleich der Aufnahmeauflösung in der Messkamera (High, Mid oder Low). Mit der Standardeinstellung im Normalmodus kann die ISO-Empfindlichkeit des SD10 auf einen Wert zwischen 100, 200, 400 und 800 gesetzt werden.
In erweitertem Betrieb ist es möglich, 1600 ISO vorzugeben. Der durch das Bayonett in die Kammer eindringende Dreck und Dreck kann zu schweren Beschädigungen des Sensors und damit zu Qualitätseinbußen mitführen. Der SIGMA SD10 ist jedoch mit einem effektiven Schutz gegen Verschmutzung ausgerüstet, der das Eindringen des Staus zu jeder Zeit verhindert. Das Sucherbild einer Spiegelreflexkamera erfasst fast identische Bereiche des Objekts, die vom Bildsensor aufgenommen wurden.
Der SD10 ist mit einem Sportvideosucher ausgerüstet, der es ermöglicht, das Motiv außerhalb des Aufnahmebereichs zu beobachten. Die Kamera ist zu jeder Zeit aufnahmefähig, auch während der Wiedergabe aufgenommener Aufnahmen. Die Hochgeschwindigkeits-CPU und der Pufferspeicher mit großer Speicherkapazität erlauben es, mit der SD10 im LOW-Modus bis zu 30 Einzelbilder (bei 2,5 Einzelbildern pro Sekunde), im MED-Modus bis zu 14 Einzelbilder und im HI-Qualitätsmodus bis zu 6 Einzelbilder kontinuierlich aufzunehmen.
Der SIGMA SD10 kann über eine schnelle IEEE1394 (Firewire) oder eine weit verbreitete USB-Schnittstelle ausgeben. Für die höhere Bildtransferrate sorgt die IEEE1394 (Firewire) Oberfläche. Das SD10 kann mit zwei Lithiumbatterien CR-V3 oder vier "AA" Ni-Mh-Akkus oder vier Nickel-Zink-Primärbatterien oder dem mitgelieferten Spezial-Netzteil betrieben werden.
Im optionalen Netzteil befinden sich vier CR-V3-Batterien oder acht AA-Batterien, die für die meisten Einsatzbedingungen genügend Platz bieten. Soll die Innenkamera über einen längeren Zeitabschnitt verwendet werden oder sollen die Aufnahmen von der Fachkamera auf den PC überspielt werden, empfiehlt es sich, die Fachkamera mit dem beiliegenden Netzteil zu bedienen.
Das SIGMA SD10 lagert auf zuverlässigen CF-Karten (Compact Flash) der Typen I und II. Der SIGMA SD10 ist mit einem ca. 130.000 Bildpunkte großen TFT-LCD-Monitor an der Rückseite des Gerätes ausgerüstet, der in der Lage ist, Bildmaterial, Speisekarten und Balkendiagramme anzuzeigen. Für die Videoausgänge des SD10 können Sie zwischen dem NTSC-Videostandard (in vielen europäischen und US-amerikanischen Staaten verwendet) und dem PAL-Format (in Europa und anderen Staaten verwendet) auswählen.
So können Sie Ihre Fotos in vielen Ländern der Erde auf einem Fernseher betrachten.