Diese Anwendung findet sich auch in der Objektiventriegelungstaste. Der Pen-F wird in einem besonders nostalgischen, silber-schwarzen sowie in einem dezenteren, ganz in schwarz gehaltenen Design angeboten. Wird die Heckscheibe auf der Rückwand umgedreht, erscheint auch die gummierte Rückwand, so dass die Pen-F auf den ersten Blick eigentlich eine echte Klassikerin der Spiegelreflexkameras sein könnte.
Hier ist der Pen-F zu Hause: in der Sympathiefotografie, wo es nicht darauf ankommt, besonders kompetent zu sein, sondern vielmehr unauffällig und sympathisch. Die Einstell- und Bedienungsmöglichkeiten des Pen-F erfüllen die professionellen Anforderungen, wenn es darum geht, mit Tasten und Rädern soviele Funktionalitäten wie möglich unmittelbar an der Digitalkamera vorzugeben.
Da der Pen-F ohne einen wirklich starken Griff nicht so gut in der Hand wie eine ausgeprägte DSLR passt, muss man das mögen. Auch der optional erhältliche und nicht gerade preiswerte Zusatzhandgriff ist eine Geschmacksfrage. Die Pen-F ist in der Tat mehr eine Zweihand-Kamera als eine Einhand-Kamera. Die Faltung ist jedoch etwas knifflig, da das Gerät nicht leicht zu fassen ist und in der gefalteten Stellung ganz sicher eingreift.
Auf Wunsch können Sie den Pen-F auch auf 1:1 oder das etwas überflüssige 3:4 Hochformat umstellen. Der Analog Pen F (ohne Bindestrich) drehte eigentlich im 3:4 Hochformat, da er exakt die halbe Größe des Kleinbildformates benötigte, was die Linsen nicht nur kleiner machte, sondern auch etwa doppelt so viele Bilder auf einen 36-er Bildträger passte.
Der Pen-F sollte jedoch ins Portraitformat gedreht werden, anstatt die Hochauflösung preiszugeben. Durch die Touch-Funktion kann die Anzeige auch für unauffällige Aufnahmen mit Touch-Trigger gut genutzt werden. Letztere funktioniert auch mit dem Elektronensucher. Der Pen-F ist der erste Stift, der einen hat.
Das Sucherbild wird sehr genau aufgelöst und liefert ein weiches Abbild. Bei sehr hellen Bereichen kann es jedoch zu einem leichten Flackern kommen, wie es für die heutige Generation der OLED-Suchertypus ist. Die Brillenträger sollten jedoch von der etwas kleinen Ausgangspupille gestört werden, die die Kanten leicht vignettiert. Schließlich verfügt der Bildsucher über einen recht großen Messbereich von -4 bis +2 dpt für die Dioptrie.
Es ist nur bedauerlich, dass der Bildsucher nicht wie die GX7 und GX8 von Pansonic zusammenklappt. Wie auf dem Display erscheinen im Bildsucher alle Informationen wie Live-Histogramm, Belichtungs- und Weißabgleich-Vorschau, elektronische Ausrichthilfe und Einblendraster. Bei Bedarf kann der Bildsucher auf einen Betriebsmodus umgeschaltet werden, der eine noch dynamischere Darstellung mit mehr Tiefe ermöglicht.
Diese Betriebsart soll noch dichter an einen Optiksucher heranreichen, ermöglicht aber keine Voransicht mehr. Früher fehlten diese Möglichkeiten der Belichtungs-Korrektur in M bei olympischen Spielen. In den Tiefenmenüs kann die Bildgeschichte dem C3 und in den Motivprogrammen dem C4 zugeordnet werden. Sie können viele Einstellungen am Gerät vornehmen, bis hin zur Einstellung der Batterieanzeige, der Belichtungszeit oder des Weißabgleiches.
Eine optionale Kabelfernauslösung kann auch an die USB-Schnittstelle angeschlossen werden. Wenn Sie möchten, können Sie einen Drahtauslöser in das Gehäuse schrauben, denn die Sehnsucht ist im Pen-F Program von Olympic. Er ist der gleiche Akkumulator wie der Pen E-P5, OM-D E-M5 und E-M1: BLN-1. Der Pen-F hat genug Leistung für 330 Schüsse.
Der SD-Kartenslot verschluckt auch SDHC- und SDXC-Karten und ist auch mit dem ultraschnellen UHS-II-Standard vereinbar. Obwohl sich der Pen-F vor allem an diejenigen Photographen wendet, die viele Anpassungen an der Digitalkamera vornehmen wollen, kommen auch Photographen, die mit der Technologie nicht vertraut sind, auf ihre Rechnung. Wenn der Pen-F auf die Einstellung eAuto eingestellt ist, führt er sämtliche Einstellarbeiten, einschließlich der Szenenerkennung, durch.
Das Belichtungsrad arbeitet dann natürlich. Die Vorteile gegenüber der Weiterverarbeitung am Computer liegen zum einen in der Echtheit, zum anderen sehen Sie die Effekte unmittelbar am Bild und können so den kreativen Filter und das Bildmotiv bestmöglich koordinieren. Anders als bei den bisherigen Olympus-Kameras wird das Titelfoto des Kunstfilters nur in einem Balken unter dem Live-Bild wiedergegeben.
So können Sie z. B. Einfluss darauf nehmen, ob die Farbe Schwarz oder Weiß ist. Die monochrome Abbildung selbst kann in einen Sepia-, Blau-, Violett- oder Grünton umgewandelt werden. Olympus hat auch an einen Filmkorn-Effekt geglaubt. Aber der Pen-F hat noch mehr zu bieten. Der Pen-F hat noch mehr zu bieten. Der Pen-F hat einen Schnellverschluss, der schnelle Belichtungen von bis zu 1/8.000 Sekunden ermöglicht.
Der elektronische Verschluss erlaubt es, auch bis zu 1/16.000 kurze Belichtungszeiten geräuschlos auszulösen. Der Pen-F hat keinen integrierten Flash, aber der neuartige Flash FL-LM3 ist im Lieferumfang enthalten. Das FL-LM3 Blitzgerät rotiert und schwenkt wie ein großer System-Blitzgerät, so dass ein indirekter Blitzbetrieb oder der Einsatz von kleinen Bouncern möglich ist.
Natürlich kann die Blitzausgabe korrigiert werden, der zweite Verschluss kann geblitzt werden, die Langzeit-Synchronisation kann eingestellt werden und mit dem Pen-F ist es auch möglich, die Blitzausgabe manuell zu steuern. Der Olympic zeichnet nach wie vor in maximaler Full-HD-Auflösung auf, wodurch dies sehr gleichmäßig mit bis zu 60 Frames pro Sek. erfolgt. Der Pen-F kann mit der dazugehörigen Applikation, die für iPhone und Android verfügbar ist, auch per Fernbedienung gesteuert werden.
Wenn Sie die Einstellung jedoch lieber gleich an der Maschine vornehmen möchten, können Sie die WLAN-Verbindung auch als reine Funkfernauslösung nutzen.