Die im Sucher eingebaute 0,5-Zentimeter-Monitor und der nach hinten drehbare Dreizoll-Bildschirm (7,5 cm Bildschirmdiagonale) lösen 921.000 Pixel auf, was einer auf VGA-Basis ( "VGA") gemessenen Bildschirmauflösung von 640 x 480 Bildpunkten entspr. ist. Das hintergrundbeleuchtete 1/1,7" CMOS-Gerät verfügt über eine Bildauflösung von 12 Megapixeln und einen Sensitivitätsbereich von ISO 100 bis 6.400. Die gegenüber herkömmlichen Kompakt-Kameras etwas grössere Bilddiagonale sollte zusammen mit der mäßigen Bildauflösung und der Rückbeleuchtung eine gleichbleibend gute Abbildungsqualität bei geringem Störgeräusch gewährleisten.
Mit dem hellen 7,1-fachen Zoom von F2 (Weitwinkel) bis F4 (Tele) verwendet Nikon zwei ED-Objektive für eine gleichbleibend gute Wiedergabe. Er ist mit vollautomatischen und Szenenmodi sowie halbautomatischen und manuellen Steuerungen, einschließlich Videoaufzeichnung, ausgestattet. Mit dem Blitzschuh des TTL-Systems können Nikon-Systemblitzgeräte angeschlossen und ein GPS oder der WLAN-Adapter WU-1a angeschlossen werden.
Letzteres ermöglicht nicht nur die Übermittlung von Bildern auf ein Handy, sondern auch die Ansteuerung der Überwachungskamera einschließlich der Live-Bildübertragung (siehe Foto-Tipp in den weiteren Links). Klassischerweise kann die Nikon PS7800 auch per Funk oder Kabelfernbedienung gesteuert werden, was bei Kompaktkameras kaum anzutreffen ist. Die Coolpix macht Serienaufnahmen mit bis zu acht Bildern pro Sek., ambitionierte Anwender können das Rohdatenspeicherformat NRW auch zur späteren Entwicklung der Aufnahmen am eigenen Computer nutzen.
Die Nikon Coolpix P7800 ist ab Ende September 2013 zu einem Verkaufspreis von fast 550 Euro zu haben. Trotz der etwas verbesserten Ausrüstung in Gestalt des elektrischen Viewfinders kostete er genau so viel wie das vorherige Modell vor einem Jahr.