Informieren Sie sich, wie Sie das richtige Glas für Ihre Bedürfnisse in der Fotografie erhalten. Die Objektive sind bei Digitalkameras und System-Kameras nicht am Gehäuse befestigt, sondern können ausgewechselt werden. Mit unterschiedlichen Linsen können Sie verschiedene Sujets inszenieren und haben viele Gestaltungsmöglichkeiten.
Wenn Sie eine Spiegelreflex- oder Systemkamera kaufen, erhalten Sie in der Regel ein Gegenlicht. Spezialobjektive sind für viele Aufnahme-Situationen verfügbar, so dass Sie noch brillantere Aufnahmen mit gestochen scharfer Bildschärfe, einem ansprechenden Bildhintergrund und minimalen Verzeichnungen machen können. Die Linsen sind zur leichteren Differenzierung nach ihren Merkmalen geordnet. Zoom-Objektive haben eine veränderliche Objektivbrennweite und kombinieren somit mehrere Objektivbrennweiten in einem einzigen Zoom.
Der Brennweitenbereich eines 28- bis 105-mm-Zoomobjektivs erstreckt sich von 28mm (Weitwinkel) für Portraits und andere Kleinbildaufnahmen bis hin zum mittelgroßen Zoomen ( "105mm") für weit entfernt liegende Gegenstände wie Gebäude oder Tier. Sie können es verwenden, um Wildtiere, Athleten oder andere ferne Gegenstände im Vollbild anzuzeigen. Teleobjektive sind Ausführungen mit 80 bis 300 Millimeter Objektivbrennweite.
Als Lichtteleobjektive zählen Objektive mit einem Brennweitenbereich zwischen 85 und 135 Millimetern, Versionen ab 300 Millimetern als "Supertele". Bei diesen großen Reichweiten ist die freie Handfotografie kaum noch möglich, da selbst ein Stabilisator hier an seine Grenze stösst. Weitwinkelobjektive werden in der Regel als Objektive mit einer Objektivbrennweite von weniger als 35 Millimetern bezeichne.
Bei abnehmender Objektivbrennweite steigt jedoch die so genannte Verzerrung immer mehr an, was dazu führt, dass gerade Geraden auf dem Bild verbogen werden. Wer gerne Nahaufnahmen machen möchte, sollte ein Makro-Objektiv verwenden. Die Objektive können auch dann noch fokussieren, wenn Ihre Kamera nur wenige cm vom Objekt entfernt ist.
Wenn Sie sich dem Zielobjekt nicht annähern können oder wollen - z.B. bei Ungeziefer - empfiehlt sich ein Macroobjektiv mit langer Brenndauer. Fixbrennweiten sind oft die erste Adresse, wenn eine sehr gute Abbildungsqualität gefragt ist. Falls Sie vor allem mit einer einzelnen Objektivbrennweite aufnehmen wollen, sollten Sie ein Festbrennweitenobjektiv wählen.
Feste Brennweiten im Weitwinkel- und Portraitbereich zwischen 20 und 40 Millimetern sind besonders lohnend - die meisten Aufnahmen werden in diesem Umfang gemacht. Um sicherzustellen, dass das verwendete Kameraobjektiv zur Kamera paßt, sollten Sie auf das Verbindungssystem achten, das Sie an der entsprechenden Abkürzung wiedererkennen. Die Ausrüstung einer Linse ist abhängig von den nachfolgenden Daten.
Dabei ist die Objektivbrennweite die bedeutendste Kenngröße. Mit zunehmender Vergrößerung der Objektivbrennweite vergrößert sich das "Sichtfeld" des Objektives. Das Brennweitenverhältnis hat einen großen Einfluß auf die Abbildungswirkung und ermöglicht die Aufteilung der Objektive in Weitwinkel-, Normal- und Teleskopobjektive. Die tatsächliche Objektivbrennweite an der Kamera ist abhängig vom Sensorformat Ihrer Kamera.
Bei den angegebenen Brennweiten für Objektive handelt es sich in der Regel um das Kleinbild-Format von analogen Kamera. Für Kameramodelle mit anderen Sensorgrössen sollten Sie die aktuelle Objektivbrennweite mit dem Verlängerungsfaktor (Crop-Faktor) durch Multiplikation der Objektivbrennweite errechnen. In Spiegelreflex- und System-Kameras dominiert der Bildsensor im APS-C-Format mit 22,5 15 x 15 Millimetern oder Nikon DX-Format (23,7 x 15,6 Millimeter).
Das zweite wesentliche Merkmal der Linsen ist die Lichtintensität. Es zeigt an, wie viel Streulicht auf dem Weg durch die Linse geht. Die Linse ist umso heller, je niedriger der Messwert ist. Die kleine Blendenöffnung und damit eine große Lichtintensität hat den großen Vorzug, dass Sie auch bei schwachen Lichtbedingungen ohne Blitzschlag aufnahmen.
Bei sehr guten Objektiven liegt die Lichtintensität bei f1,8 (oft 1: 1,8), bei guten Objektiven zwischen f2,0 und f2,4. Das hängt auch vom Objektivtyp ab. Tipp: Bei der Aufnahme können Sie Lichtmängel mit einer langen Belichtungsdauer, einer hohen ISO-Empfindlichkeit, einer großen Blende oder einem Blitz ausgleichen.
Für eine komfortable Fotografie ist ein Autofokusobjektiv von großer Bedeutung. Die Kamera wird auf das entsprechende Objekt fokussiert, wenn der Auslöser gedrückt wird. Ein Autofokussystem arbeitet in preiswerten Linsen verhältnismäßig lauter und langsamer. Qualitativ hochstehende Objektive sind viel kürzer und kaum hörbar. Besonders bei beweglichen Objekten, bei Sport- oder Tieraufnahmen sollten Sie solche Objektive bevorzugt einsetzen.
Die Objektive mit integrierter Bildstabilisierung verhindern unscharfe Bilder und erleichtern Ihnen das Arbeiten, insbesondere bei großen Entfernungen und schlechten Beleuchtungsverhältnissen. So können Sie auch bei schlechten Lichtbedingungen Bilder von Ihrer Kamera aufnehmen, ohne dass es zu Unschärfen kommt. Abhängig vom Einsatzgebiet, der Kameraausrüstung und den kreativen Anforderungen stehen unterschiedliche Objektive zur Verfügung. Ausstattungsvarianten mit 15 bis 45 Millimeter sind ab ca. 250 ? erhältlich.
Danach brauchen Sie ein Teleskopobjektiv in Ihrer Kamera. Für 125 sind die billigsten Ausführungen mit einer Brennweite von bis zu 300 Millimetern erhältlich. Wer Gegenstände aus großer Distanz abholen will, greift zu Super-Teleskopen mit 400 bis 600 Millimetern Brennweite, die ab 600 Euro erhältlich sind. Anschliessend erhalten Sie ein helles und hochvergütetes Glas mit fester Brennweite für jeden wesentlichen Brennpunkt.
Durch das passende Brillenglas sind Sie für viele Situationen gerüstet. Welche Objektive die passende Ausführung ist, hängt von der Aufnahmeart, der angestrebten Abbildungsqualität und dem Finanzrahmen ab. Diese deckt die wesentlichen Festbrennweiten ab. Für das Photographieren von Tieren oder Sportarten werden Teleskopobjektive ab 125 ? empfohlen. Makro-Objektive ab 300 sind die ideale Lösung für alle, die kleine Gegenstände wie z. B. Blüten darstellen wollen.
In dem Profibereich von 1000 bis nahezu 4000 Euro gibt es Objektive für sehr gute Abbildungsqualität bei nahezu allen Brenngrößen und Lichtbedingungen.