Fotoapparat 2016

Kamera 2016

August 25, 2016 20:15 Uhr Weltweiter Absatz von Digitalkameras von 2011 bis 2016 (in Milliarden Euro). Die XC-Serie von Canon sieht aus wie eine Mischung aus Kamera und Camcorder. Kameras: System-Kameras jetzt auf gleicher Höhe mit Spiegelreflexkameras Die Spiegelreflexkamera galt lange Zeit als das Mass aller Dinge. Deshalb wurde sie als das Mass aller Dinge erachtet. Dennoch geben einige Kamera-Hersteller den Rückspiegel seit Jahren auf. Sie sind kleiner und heller als DSLR-Modelle, da kein Spiegelbild funktioniert, es gibt kein lautstarkes Auslösen. "Die Profi-Kamera mit Tele-Objektiv bringt sechs bis sieben Kilo als Reflex und ein Kilo als spiegelloses Objekt auf die Waage", erläutert Markus Bautsch von der Warentest Stiftung.

Kleinste Bauformen, Digitalkameras, passen in die Tasche oder Hemdentasche. Aber auch qualitativ hochstehende System-Kameras, also Geräte mit großen Sensorik und Wechselobjektiv, benötigen keine Rückspiegel. Die Preise der spiegelfreien Objektive weichen kaum von denen der Spiegelreflexkameras ab. Ja, sagt Bautsch, der bei der Stiftung Warentest immer wieder spiegelfreie Geräte ausprobiert. "Mittlerweile gibt es so hochqualitative, spiegelfreie System-Kameras, dass sie mit zumindest einer Spiegelreflexkamera konkurrieren können.

"Der grösste Vorteil liegt im Sichtfenster. In der Regel schmeißt der Rückspiegel das Motiv vor das Kameraobjektiv - der Bildsucher zeigt etwas Ähnliches an, wie es später auf dem fertiggestellten Motiv sein wird. Fotoapparate ohne Rückspiegel haben diese "Sicht" nicht. Dabei ist der Bildsucher in der Regel ein hochauflösender kleiner Monitor oder Sie können den Monitor auf der Rückseite der Kamera verwenden.

Dies hat folgende Vorteile: "Ich kann bereits im Bildsucher sehen, was die Spiegelreflexkamera mit meinem Motiv macht", so Bautsch. Im elektronischen Bildsucher und in der Anzeige stehen Ihnen diverse Werkzeuge zur Verfügung, um die Einstellung zu überprüfen: Zudem ist die Abbildungsqualität, wie bei SLR-Kameras, vom verwendeten Objektiv und dem verwendeten Objektiv abhängig. "Da gibt es unterschiedliche Sensorgrößen", erläutert Fotolehrer Tom Striewisch.

Zum Beispiel verwenden viele Geräte das APS-C-Format. Hierbei mißt der Fühler etwa 2,5 bis 1,67cm. Es gibt aber auch spiegelfreie System-Kameras mit Vollformat-Sensoren oder der noch grösseren Medienform. Je kleiner der Fühler, umso praktischer ist die Fotokamera. Wie bei SLR-Kameras passt nicht jedes Objektiv aller Fabrikate in alle Körper.

"Aber dann hat man noch die alte Riesenlinse und nicht die neuste Technik", sagt Markus Bautsch. Nun ist es so weit. Die Spiegelfreien haben ein besonderes Vorurteil: Sie werden der Trägheit beschuldigt. "Das gute spiegelfreie Modell ist jetzt zumindest so flott wie Spiegelreflexkameras", weist er auf die Ergebnisse hin. Bei 15 Bilder pro Sek. gibt es ein spiegelfreies Bild vorn, die meisten Spiegelreflexkameras können nicht mitkommen.

Mit der spiegelfreien Technologie arbeitet auch der Autofocus exakt und sehr zügig. Es gibt einige Vorzüge von SLR Kameras. "Die Sucheroptik ist sehr energiesparend ", so Bautsch. Alles andere ist Geschmacksache, manche Menschen bevorzugen den freien Durchblick durch den Sichtsucher. System-Kameras ohne Rückspiegel verfügen über viele hilfreiche Funktionalitäten und eine hohe Bildwiedergabe.