Die Konzeption des Buchs Der Alltag v. Kindern u. Jugendliche, wie die Folge mit Mc 2ra beweist, ist eine gute Einführung in das Themenfeld Erziehung, denn sie stellt Menschen in einem äußerst bedeutsamen Lebensbereich und ihrer Realität dar. Die Sichtweise des Alltags hindert auch die Idee der Erziehung daran, sich auf Kultgegenstände der gutbürgerlichen Sorte als Maß stab zu stützen und die Massenmedien als Banalität des Unternehmertums und damit nicht bildungsfördernd zu abtun.
Nichtsdestotrotz reicht eine Auseinandersetzung mit der alltäglichen Nutzung der Mittel noch nicht aus, um an das über 200 Jahre alt gewordene Bildungskonzept anzuknüpfen. In der Erziehung liegt der Fokus auf der Förderung der Menschen, die beginnen, wenn ein Kind die Erzeugnisse unserer und ihrer Kulturen erwirbt. Damit diese medienabhängige Entwicklungen verstanden, bewertet und beeinflusst werden können, ist es unerlässlich, das Medium im Strom - break als Kulturprodukt - zu durchleuchten.
Hierzu zählen auch die neuen Kulträume, die mit medialer Unterstützung geschaffen werden. Sind sie nicht auch Entwicklungsräume für sie?
In alkoholbeladenen Gastfamilien lebende Jugendliche und Kinder: Dysfunktionelle.... - Diana Mössgen
Bei Kindern und Heranwachsenden aus alkoholischen Verhältnissen handelt es sich um eine spezielle Gefährdungsgruppe für die Entstehung von Sucht oder anderen seelischen Erkrankungen. In der vorliegenden Studie werden 72 Jugendliche aus süchtigen Elternhäusern und 109 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren befragt. Angespannte Jugendliche haben eine größere psychologische Symptomlast als Jugendliche aus nicht angespannten Eltern.
Bei den kognitiven Mustern unterscheidet sich ein gestresster Jugendlicher kaum von einem unbetonten Jugendlicher. In beiden Fällen zeigte sich jedoch, dass die kognitiven Aspekte für die Entstehung von psychischen Störungen wichtig sind. Vergleichbare Resultate wurden für Variable der Eltern-Kind Beziehung erzielt. Die Behandlung von kognitiven Mustern und familiären Gegebenheiten ist daher von besonderer Wichtigkeit, sowohl in der gezielten Prävention mit jungen Menschen aus alkoholverseuchten Haushalten als auch in der allgemeinen Prävention mit unverseuchten jungen Menschen.