Hier möchte ich keine Rezension über alle Funktionen der Fotokamera verfassen. Ich beziehe mich auf die vielen Prüfungen und das Pentax-Forum, insbesondere das englischsprachige. Dabei habe ich von der PENTAX X10d, dem damaligen Flaggschiff von Pentax, das heute mehr wie die PENTAX ist, ein Upgrade erhalten. Das Klappensystem (Akku, SD-Karte, Anschlüsse) ist zuverlässig, robust und versiegelt, aber nicht so "verspielt" wie beim L10d, bei dem die Fach durch Federdeckel mit zusätzlichen Verdrehsicherungen verschlossen wurden.
Die in der Lagerbeschreibung angegebenen Seitenkratzer waren auf der Packung, die Fotokamera selbst ist völlig kratzfrei. Auf dem Spiegelbild war jedoch bereits ein Körnchen Staub - so wurde die Fotoapparatur bereits früher verwendet, kann aber als völlig neu eingestuft werden. Ich habe die Fotokamera als Satz aufgenommen, weil sie günstiger ist als das reine Kameragehäuse.
Außerdem ist die Fotoapparatur kleiner und in meiner Hosentasche findet man jetzt noch eine feste Brennweite von 50 Millimetern und meine Standardausstattung ist noch leicht. Den Autofokus habe ich mit dem Kit-Objektiv und meinem alten Teleskop in 8 Abständen (fast bis zur Unendlichkeit) bei jeweils 3 Zoom-Stufen systemisch geprüft und er ist über den ganzen Messbereich korrekt - so wird bei Pentax die Einstellung noch immer gewissenhaft im Herstellerwerk und nicht dem Endverbraucher überlassen, wie ich in diversen Fachforen anderer Anbieter nachgelesen habe.
Es ist mir besonders wertvoll, dass die Fotokamera auch viel mehr aus meinen alten Linsen herausholt. Die Tiefpassweiche, die Morie-Effekte mit regelmässigen Patterns vermeidet, aber auch immer eine gewissen Weichzeichnung hervorruft, wurde durch Pentax durch einen schaltbaren, gerichteten "Shake" durch den elektronisch suspendierten Signalgeber abgelöst. Wenn " Gegenmittel " ausgeschaltet ist, sind die Aufnahmen viel scharfer.
Allerdings gibt es YouTube-Videos, die veranschaulichen, wie es gehen soll: Die Fotokamera kann mit einem Mobiltelefon oder Tablett kombiniert werden. Durch eine entsprechende Anwendung kann das LiveView-Bild des Kameramonitors auf das Smartphone transferiert werden. Mit mir bei älteren Sony Experia und Asus Tablets klappt nur die Ankopplung und Freigabe der Kameras (wie bei einer üblichen Fernauslösung - auch von hinter der Kamera!), der Livemodus wird nicht angezeigt.
Bisher funktioniert die Anwendung nur auf einer einzelnen Android-Version. Pentax sollte das umgehend beheben und ich bin sicher, dass dieser Softwarefehler beseitigt wird. Mir ist diese Funktionalität nicht sehr wichtig, aber ich kann mir Situationen mit einer weit entfernten Fotokamera ausmalen, in denen der Auto-Fokus vor der Aufnahme kontrolliert werden sollte (z.B. Fotoapparat am Wildpass und nach der Funkauslösung ist der Grashals spitz, aber nicht das Tier).
Auf der SD-Karten können die Aufnahmen auf der Kamerakarte dagegen leicht mit einem Handy oder Tablet betrachtet oder übermittelt werden.