Weitwinkel Teleobjektiv

Teleobjektiv Weitwinkel

Im Gegensatz zu Teleobjektiven verstärken Weitwinkelobjektive den Eindruck der räumlichen Tiefe im Bild. Der Weitwinkel hat den Vorteil, dass mehr auf das Foto passt. Die Brennweiten - und die analogen Objektive - sind in Weitwinkel-, Standard- und Telebereich unterteilt.

Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiv

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Objektivtypen, die sich in der Brennweite und damit im Blickwinkel voneinander abheben. Die Brennweite - und die analogen Linsen - sind in Weitwinkel-, Standard- und Tele-Bereich untergliedert. Wenn Sie mehrere Objektivbrennweiten mit einem einzigen Brennweite festlegen möchten, sollten Sie ein Vergrößerungsobjektiv wählen, das einen, zwei oder auch alle drei Bildbereiche abdeckt.

Eine Linse, deren Objektivbrennweite im Normbereich ist, wird als Standard- oder Normallinse bezeichnet. Dadurch entsteht eine Objektivbrennweite von etwa 50 mm für Kleinbildaufnahmen. Mit einem APS-C-Format beispielsweise ist die normale Objektivbrennweite etwa 30 mm und mit einem Mikro-Vier-Drittel-Bildverstärker 25 mm. Eine normale Objektivbrennweite ist daher ideal, um Häuserfassaden zu photographieren, Landschaftsfotos zu machen oder Berichte zu erstellen.

Das Weitwinkelobjektiv hat eine geringere Objektivbrennweite als das Standardobjektiv und damit einen grösseren Abstrahlwinkel. Die Landschaft rückt enger zusammen. Das macht diese Linsen für Portraits vollkommen untauglich, aber sie können für spannende und actiongeladene Berichte verwendet werden. Vorteilhaft für den Einsatz bei Landschaften ist auch die große Schärfentiefe, so dass die Blüten im Vordergund ebenso stark dargestellt werden können wie die Pflanzen im Untergrund.

Ein Fischaugen-Objektiv mit acht Millimeter Durchmesser liefert auf einer Kleinbildkamera ein kreisrundes Bild der Landschaft, während dieser Eindruck bei einer Kamera mit APS-C-Sensor nicht mehr auftritt. Ab einer Brennweite von 65 Millimeter bei einer Kleinbildkamera verringert sich der Blickwinkel so sehr, dass entfernte Objekte enger genommen werden können und somit das gesamte Format ausfüllen.

Die Schärfentiefe ist jedoch im Vergleich zu Weitwinkel-Objektiven geringer. Dadurch können sich besonders gut Dinge vom Untergrund ablösen, da er komplett verschwommen wird. Eine weitere Eigenschaft von Telefotos ist die Kompression des Raumes. Telebilder vermitteln den Anschein, dass Vorder- und Hintergrundobjekte sehr nahe beisammen sind.

Die Wirkung ist aus dem Tierfilm bekannt: Wird eine hohe Telereichweite ausgewählt, sieht es oft so aus, als würde sich ein Räuber durch eine vollkommen entspannte Herde von Antilopen schleichen.