Nikon 550d

Nihon 550d

In der Kamerakategorie schneidet die Nikon D5100 besser ab als die Canon EOS 550D. Eigentlich sollte die Entscheidung also zwischen dem Nikon 5100 und dem Canon 600D liegen. Der Canon 550D wurde getestet Die Megapixelschraube wird von Canon gedreht: Das neue Spitzenmodell der Einstiegslinie empfängt das modifizierte 18-Megapixel-CMOS des Mittelklasse-Modells EOS 6D im neu gestalteten Kameragehäuse der EOS 500D. Ähnlich verhält es sich bei Nikon mit der D5000/D90/D300s-Linie und verwendet seinen mit 12 Megapixel ausgestatteten Miniatursensor in drei Gehäuseformen. Der Nikon DS90 ist zum Vergleichen das Spitzenmodell der Einstiegslinie mit einem auch aus der gehobenen Leistungsklasse stammenden Aufnehmer.

Wer einen Überblick über die von der 500D bekannten Leistungsmerkmale des 550D erhält, erkennt viele Details: Das 9-Feld-Autofokusmodul, ein 2, 3 -Zoll-TFT-Monitor, Live-View-Funktion und Full HD-Videoaufzeichnung, das große Programmwahlschalterrad auf der rechten Seite im Betrieb, die 4-Wege-Wippe, aber auch der Wegfall des zweiten Monitors. Die Canon Siebener verfügt über das neue Belichtungsmesssystem iFLC mit Farbauswertung und den verbesserten Video-Modus mit 30 statt 20 fps bei voller Auflösung von 1920 x 1080.

Die Nikon D90, schließlich die erste SLR mit Videofunktion, kann damit nicht mehr mithalten: 1280 x 720 Pixel bei 24 Frames pro Sekunde im AVI-Format sind nur die halbe Miete. Aber der Nikon kann mit zwei statt einem Stellrad, dem großen Zielsucher und einem zusätzlichen Display oben punkten, das über die Aufnahme relevanter Informationen aufklärt.

Für besonders kontrastreiche Sujets verfügt Canon dagegen über eine MDR-Funktion. Außen betrachtet ähnelt die neue 550D der 500D: Wie eine Canon Einstiegskamera besteht sie aus einem schwarzen Glasfaserkunststoff. Das macht den 550D zwar kleiner, vor allem aber fast 200 Gramm leichter als der Nikon D90.

Der 550D entspricht weiterhin dem simplen Bedienungskonzept des 500D: Das klare Menu ist von seinem vorherigen Vorgängermodell bekannt, und die Regler und Drehregler sind an den vertrauten Orten angeordnet. Canon ist mit teilweise vergrösserten Knöpfen auf dem 550D nun den Wünschen vieler Photographen nachkommen. Nikon verwendet auch Direktzugriffstasten für alle wesentlichen Funktionalitäten, ob ISO-Einstellung, Momentaufnahme, Belichtungskorrektur o de la weiß.

Egal ob Canon- oder Nikon-Menü eine Frage des Geschmacks ist, aber wegen einiger recht profesioneller Funktionen wie Sekundenrad und zusätzlichem Monitor beschließt der Nikon dieses Chapter nur sehr begrenzt für sich. Keiner der Prüfungskandidaten verfügt jedoch über einen Schwenk-Monitor. Der Nikon hat im Spektiv seine Nasenspitze vorne mit einer wirkungsvollen Visiervergrößerung von 0,6 statt 0,52 und einem Einblendraster - und so geht auch dieses Kapital an Nikon.

Ein Zweischichtsensor wertet in 63 Bereichen Bildschärfe, Farb- und Helligkeitswerte des Objekts aus, um eine möglichst genaue und homogene Aufnahme zu gewährleisten. Zusätzlich kann nun auch für den 550D in der Einstellung Auto ein Maximal-ISO-Wert eingestellt werden.

Das Modell DS90 ist vergleichbar mit dem 550D bei der Messung der Belichtung. Die Canon verfügt auch über eine "selektive Messung" (Suchermitte, ca. 9% des Sichtfeldes). Bei 1/6 Blendenstufen kann die Digitalkamera den Belichtungsmesser feinjustieren, bei 1/2 oder 1/3 Blendenstufen den Canon. Darüber hinaus ermöglicht der Nikon AF mit 30 Lux eine Verdopplung der Zeit und erreicht 0,60 s, während der 550D seine Geschwindigkeit aufrechterhält.

Die AF-Anlage der Nikon D90 verfügt über 11 AF-Sensoren, darunter einen Kreuztaster. Der Canon verfügt über neun Mess-Sensoren und einen zentral angeordneten Kreuz-Sensor, der bis zu F2.8 ausreicht. Der Nikon liegt trotz der sehr guten Bildratenwerte des Canon (3,4 fps im Test) und der niedrigen Einschaltverzögerung von nur 0,4 s mit nur 0,2 s Anfahren und 4,4 fps - der Gesamtführung von Canon - vorne.

Full HD-Video mit Stereo-SoundVideo ist jetzt Teil des SLR-Standards. Mit der Nikon D90 war dieses Merkmal vor eineinhalb Jahren noch ein absolutes Muss. Inzwischen hat Canon viele Grafikfunktionen für die Videobearbeitung im direkten Vergleich zum X7D übernommen: Die Filmproduktion erfolgt in Vollbild, die Aufnahme ist von Hand verstellbar (Zeit, Blendenwert, ISO). Der 550D nimmt Aufnahmen mit max. 1920 x 1080 Bildpunkten (Full HD) im mov-Format bei 30 fps auf, während der Nikon D90 nur 1280 x 720 Bildpunkte (HD) im Avi-Format bei 24 fps aufnimmt.

Darüber hinaus ermöglicht nur die AF-Unterstützung von Canon im Video-Modus das Fokussieren während der Aufnahme durch Drücken der Taste AE Save. Bei Nikon hingegen gibt es nur Monoton, und der Photograph trifft auch nur auf die HDMI-Schnittstelle bei Canon. Die Entscheidung für das Video-Kapitel trifft Canon eindeutig. In der Grenzwertauflösung ist der Canon mit 1540 LP/BH eindeutig führend, der um 100 LP/BH auf ISO 1600 fällt.

Die Abfälle befinden sich ebenfalls bei Nikon 100 LP/BH, beginnen aber bei 1215 LP/BH. Für den Fall, dass die Abfälle nicht mehr anfallen. Der Nikon erzielt echte Wunschwerte in Bezug auf den Texturverlust: Konstante 0,1 nach ISO 1600. Im Gegensatz dazu wirkt der Canon-Rauschfilter etwas kräftiger, was in der Regel zum Schaden besonders kleiner Detailtreue erfolgt. In Sachen Störgeräusche ist der Nikon mit seinen großen Bildpunkten bei ISO 1600 führend: Nikon 1.1 gegenüber Canon 1.4 VoltN.

Im Endeffekt erreichen beide Varianten bis ISO 800 ungefähr die gleichen Punktzahlen, aber bei ISO 1600 ist der Nikon 2,5 Punkt voraus - ein Vorteil für den Außenseiter. Resümee: Mit der neuen EOS 550D präsentiert Canon ein technologisch ansprechendes Einstiegsmodell, das Top-Equipment und die höchstmögliche Auflösungsrate von 18 Megapixel für 750 EUR bereitstellt.

Für diejenigen, die nichts dagegen haben, nur 200 g mehr zu wiegen, hat die Nikon D90 ein etwas solideres Etui und ein professionelleres Bedienungskonzept. Der Nikon hingegen erhält drei Abschnitte und der Canon zwei. Bis auf das Video-Chapter, das Canon mit Full-HD deutlich für sich entscheidet, sind alle anderen Entscheide sehr eng. Erstaunlich: Trotz 18 gegen 12 Mio. Pixel kann die Canon das Bildqualitätskapitel nicht ausmachen.

Im Endergebnis hat Nikon einen Punkt mehr als Canon, und so erhalten beide einen Tipp zum Kauf: Nikon für die Bild-Qualität bei hoher Sensitivität, Canon für die Video-Funktion. Als Nachfolger der EOS 6D präsentiert Canon die EOS 6D Markierung II.