Die Leica ist immer noch das Non-Plus-Ultra für viele 35mm-Fotografen. Ich bezweifle, dass eine Leica "R" die Nicht-Plus-Ultra ist. Tatsache ist (und das kann man z.B. bei Ibay beobachten), dass die Spiegelreflexe von Leitz (SL) aus den 50ern deutlich teurer sind und in relevanten Gremien immer noch zum NICHT PLUS ULTRA z. B. 100% Viewfinder und äußerst heller zählen).
Der Leicas und damit kein "R" ist ausgeschlossen, kann mit angeschlossener Wickelmaschine betrieben werden, oder nur sehr schlecht, da man aufgrund des Motors mit den Finger kaum noch zu wichtigen Anpassungen gelangen kann, ein schwerwiegender Nachteil ist ("Ausnahme ist hier der R8-R9"). Der Clou an Leica ist, dass die ältere Digitalkamera bei Leica noch repariert werden kann, außer meiner R 6 gibt es keinen Shutter (Seiko) nur für die R 6.2. Der Bildsucher kann vom R5 aus beleuchtet werden, ein Riesenvorteil, zumindest für die Nachtaufnahme.
Canon oder Nikon haben im Bereich der Profi-Kameras die F-Systeme (Canon F1 alt/neu)-(Nikon F3-F6) viel besser umgesetzt. Dass man mit einer Leica R ruhig schießen kann, ist auch ein Irrtum, mein Canon F1 war nicht viel leiser (der Legende nach stammt er von den Leicas der M-Serie).
Und was macht die Leica zu dem, was sie ist? Für die R 6 habe ich nur zwei Linsen, ein 35-70mm und ein 75-200mm, beide wurden damals von Minolta nach Leicvorgabe gefertigt, sehr gute Verarbeitungsqualität und eine sehr gute Bildqualität, sie sind sehr billig zu haben, da sie unter der Marke Minolta nicht für ganz und gar befriedigend gehalten werden, da sie von Minolta gefertigt worden sind.
So wie die Kameratechnologie der Leicas R3-R5 (Electronic Shutter ect). Tatsache ist, dass ein analoges Leica R (kein SL) günstiger ist als eines (Nikon F 3-6, oder Canon F1), und in manchen Fällen auch die Linsen, wenn man sie jetzt nicht kauft das neuere "APOS", das mehrere Zehntausend Euro kostet.
Schlussfolgerung: Ich will Leica hier jetzt nicht beschimpfen, auch die R-Kameras von Leica sind schon gut und "normalen" SLRs weit voraus, aber im Profibereich gibt es die besseren von Nikon oder Canon (von der EOS1). Für mich ist das ideale Teil die Leica R8-R9, sie ist zwar analoge, kann aber in eine Digitalkamera mit einer von uns entwickelten Rückseite umgewandelt werden, ja, das ist alles!
Hybride schon in der Aufnahme, völlig ingeniös. Die Leica ist ein Märchen, das in der Praxis nicht immer richtig ist, aber immer seine eigenen, wenn nicht immer nachvollziehbaren Pfade hat. Bald ein Prüfbericht der Leica R6, wie angekündigt.