Aufgrund seiner geringen Maße (weniger als das Bajonett) und seines geringen Gewichts (210 Gramm) ist er ideal für den Betrieb mit Mehrgerätegeräten. Auf der IFA in Berlin vom 28. bis 17. Oktober (Halle 25, Standnummer 110-22) wird die Z-Kamera E1 zu bewundern sein. Der Mediengestalter Andreas Jordan ist seit 1994 als Herausgeber und Verfasser mit den Fachgebieten Multimediadesign, Imaging und Photographie für diverse Fach- und Special Interest Magazine (u.a. Screenshots, Computerfotos, MACup) tätig.
Der E1 von Zeppelin - Leistungsstarke Variante zu GooglePro
Der kleine Kamerarecorder steht nun in Wettbewerb mit der in Las Vegas ansässigen Start-up-Z-Kamera CAM. Die Nachkommen von E1 heißen so groß oder schmal wie andere Action-Kameras, haben aber etwas mehr im Gepäck: In das kleine schwarze Laufwerk haben die Techniker von der Firma Zeppelin Camera das System "Micro Four Thirds" integriert, das es ermöglicht, verschiedene Linsen von Panasonic und Olympus zu verwenden.
Das E1 soll rund 700 US-Dollar (ca. 645 Euro) betragen, aber zunächst soll die Kickstarter-Kampagne abgeschlossen sein und die erste Auslieferung ist für das Weihnachtsgeschäft geplant.
Der 16 -Megapixel-CMOS-Sensor von Panasonic im Micro Four Thirds-Format, der 4.096 x 2.160/24p aufzeichnen kann. Es wird jedoch die Verwendung oberhalb von ISO 6400 oder höher als ISO 102.400 oder höher vorgeschlagen, da dies zu Störungen führen kann. Ausgestattet ist die Box mit WLAN (IEEE 802.11n) und Blue-Tooth LE zur Verbindung mit tragbaren Endgeräten wie Smart-Phones und Tabletts.
Der geöffnete und nachweisbare I/O-Port der Messkamera, für den ein SDK zur Verfügung steht, ist für Entwickler von Interesse. Das kleine rückseitige Monitor der Kameraleuchte mißt 2,5 cm und ermöglicht eine Bildschirmauflösung von 320 x 240 Pixel. Video- und Fotodaten werden auf Micro-SD-Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 128 GB zwischengespeichert.
Bei 4K zeichnet die Fotoaufnahme mit WLAN nur 45min auf. Ist das WLAN ausgeschaltet, erhöht sich die Aufnahmezeit mit einer Batterieladung auf 80 min, so das Untenehmen. Anders als bei Gopro-Kameras, die mit Spezialgehäusen für den rauen Einsatz ausgestattet sind, gibt es bei der Z-Kamera E1 kein solches Gehäuse.
Lediglich 42.000 US-Dollar sollte die Finanzierungsmöglichkeit über die Firma Kingstarter erreichen, inzwischen sind aber mehr als 208.000 US-Dollar eingeworben worden. Ein Fotoapparat kostete 599 US-Dollar und soll ab Nov. 2015 ausgeliefert werden.