Eine kleine Geschichte: 1954 tauchte die LEICA M3 auf und wurde - damals auf der Website Verhältnissen mit großem Erfolgsausweis. In den Folgejahren wurden mehr als 2000 Stück gedruckt und vertrieben. Doch schon die 1958 erscheinende LEICA M2 wurde deutlich verschlechtert, zusammen wurden nur 83.000 Stück zu dem Mann/Frau bringen.
Die LEICA M2 war sicherlich die reifere Fachkamera mit dem praxisgerechteren Zielsucher; dennoch konnten am M2 ohne spezielle Sucherumrüstung auch Weitwinkel-Objektive mit 35 Millimeter Objektiv eingesetzt werden, da zusätzlich der Fachwerkträger für diese Objektivbrennweite in den leicht zu bedienenden geänderten Zielsucher gespiegelt wurde - die Suchervergrößerung jedoch auf 0,72x gesunken ist.
Die Frage, ob dies gesetzlich zulässig war, wird von einigen angefochten; die generelle Ansicht ist, dass es zulässig war, weil die Verbündeten die dt. Patentanmeldungen für ungültig erklärt hatten erklärt erklärt Die Erfolgsgeschichte der legendären Nokia Ferngläser mit knapp einer Millionen verkauften Exemplaren belegt es. Die darauf folgende Entwicklung von Verdrängungswettkampf war - für die deutschsprachige Kamerabranche - mörderisch und beendete mit dem Zusammenbruch eines ganzen Industriezweigs.
Weil die Leica-Produktion auf für beschränkt war, hat dieses Optikunternehmen immer nur einen Randbezirk; mit den Messgeräten und Mikropunkten konnte viel Zeit verdient werden. Mal ist es nicht ganz so leicht, wie man meinen mag: In diesen Jahren hat Leitz die Entwicklung einer Pocket-Kamera beinahe fertiggestellt und dann nicht mehr auf den Weggebracht.
Ebenfalls an einem Model für wurde an dem Mittelformat gefeilt, dennoch war Olimpus mit seinen "Pen"-Modellen so gut aufgestellt. Auch auf der Ahnengasse hatte man nicht Erfolg: Die LEICA L5 mit TTL-Belastungsmessung war keine böse oder unzuverlässige Photoapparat, aber die für wollte die vielen Gelder eher eine Spiegelreflexkamera mit viel mehr Einsatzmöglichkeiten.
Auch die LEICA-Fans gaben sich mit der doch größeren Fotokamera nicht geschlagen - zu ihrem Leidwesen, denn für ist heute ein gut erhaltener A5 viel zu zahlen. So wurde eine Fotokamera für für den Hobbymarkt konzipiert, nachdem mit den Leica M Modellen als Fotoapparat der Berufs-Fotografen kein Zustand mehr hergestellt werden konnte.
Die LEICA CL konnte wohl keine Fotokamera für im Großhandel werden, sie hat zu viel angeboten und dafür war vor allen Dingen viel zu kostspielig. Vermutlich hat man geglaubt, es gäbe einem genügend großen Absatzmarkt für eine hochwertig ausgestattete und dennoch kompakten Sucherlupenkamera mit Wechselobjektiv. Um nicht zu viel Geld zu verschwenden, wurde es in Japan von Minolta hergestellt.
Deshalb wird es in Europa Leica CL, überall oder sonst weltweit aber Minolta CL, allenfalls LEITZ Minolta CL, genannt. Der Leica CL ist kompakt und praktisch, er ist der bisher kleinste Leica, sagte Leitz in den Broschüren von einschlägigen, also die perfekte Fotokamera für für Unterwegs und immer griffbereit.
All diese Möglichkeiten bieten nur eine einzige Fotokamera, die Leica CL nämlich, wie Leitz hervorhebt. Deutlich zu erkennen ist das Segment für, in dem die Fotoapparatur aufgebaut wurde: eine Fotoapparat e für für Gelegenheits-Fotografen, besonders wenn sie auf der Reise unterwegs sind. Dafür benötigte sie nicht die Widerstandsfähigkeit der M-Leicas und nicht die Vielfalt der mächtigen Objekte für die zur Verfügung stehenden Lichtfotografien.
Auch wer bereits eine M-Leica und eine Zweitgehäuse in Erwägung besaß, konnte mit dem Leica CL für - verhältnismäßig - wenig Kapital beschaffen, denn, wie Leitz betonte, konnte auch eine Vielfalt von Zielen aus dem M-Programm eingesetzt werden, ja selbst Ziele mit Gewinde (mit Bajonettverschluss). Leitz hingegen erklärte, dass man die Wechselobjektive nicht auf den M-Kleikas benutzen könne, da man sich nicht gerade auf die kritische Seite Lichtverhältnissen fokussieren könne.
Möchten Sie jedoch mit einem Summenraster 2,0/90 Millimeter bei einer Apertur von 2,0 aufnehmen, ist die Präzision des Messschiebers des Leica CL im Nahbereich von etwa 1,5 bis 1 Millimeter wirklich nicht ausreichend. Auf den Bildern sieht man nichts (man muss die Aufnahme der Rückfahrkamera machen): Die Leica CL ist wirklich eine praktische und äußerst platzsparende Kompaktkamera.
Deine Performancedaten sind zu erkennen und machen die Fotokamera auch heute noch zu einer Fotokamera, mit der herausragende Aufnahmen auf einfachste und unkomplizierteste Art und Weise gemacht werden können - wenn du möchtest und auf den Auto-Fokus verzichtest. Einfacher Folieneinsatz, kein Abgleich mit den Schraubleicas!
Beim LEICA CL legen sie sich in das vermeintlich noch nicht vollständig ausgereifte Belichtungsmesssystem und seine Mechanik Anfälligkeit durch den vor jeder Aufnahmen nach oben schwenkbaren Meßarm, der sich nach der Aufnahmen wieder vor dem Folienfenster der Fotoapparatur zusammenfaltet. Kein aktuelles Schwäche, aber systemtechnisch bedingt, die niedrigere Präzision der Distanzeinstellung im Verhältnis zu den M-Kleikas (die Bemessungsgrundlage zwischen Sucher und Messkeile ist verhältnismäßig gering, da die Messkamera möglichst kompaktiert sein sollte).
Der LEICA CL - ein voller Coupé? Hinzu kommen die von Minolta unter seinem eigenen Dateinamen vermarkteten Fotoapparate; die dürften (abgeleitet von Verhältinis von dürften auf dem amerikanischen Markt), weitere 22.000 waren unter Stück zu finden. Wenn man heute in Solms nach dem LEICA CL bittet, hört man, die Rückfahrkamera war kein Glück; die Produktionsnummer eins hört keine.
Bekanntlich baute der M4, ein klassischer Leica, jedoch nur etwa 57.000 Exemplare von Stück in der Gesamtheit und die jüngste Reihe von 2000 Stück M4 wurde 1975 produziert; der LEICA M5 wurde 1975 abgekündigt, nicht eine einzelne M-Leica wurde 1976 produziert. Erst mit dem M4-2 Ende 1977 startete die Herstellung von M-Leicas wieder, mit diesen Nummern kein Ergebnis?
Es kann sein, dass der Erlös aus dem Erlös aus dem Verkauf von 85.000 Stück LEICA CL überwiegend in die Hosentasche von Minolta geflossen ist. Doch von der Stückzahl schlägt die Anzahl der verkauften LEICA CLs die Leica M4 und M5 um Längen Der LEICA CL hat während zum Zeitpunkt der Produktion zweimal so viele Kopien der LEICA M4 und der LEICA M5 wie die LEICA M4 gekauft.
Lediglich nach dem Wegfall der Fertigung der LEICA CL M-Leicas im Großraum Stückzahlen wurden diese wieder produziert und veräußert. Das Bestreben, eine Leica für für den Hobbymarkt zu gründen, wurde mit der Aufgabe der Fertigung beendet. Rückblickend wissen wir, warum dieser Ansatz fehlschlagen musste: Das Kamera-Konzept war nicht gut genug ausgeklügelt und verfügte über einige systembedingte Merkmale - wie zum Beispiel den drehbaren Messschwenkarm für die Expositionsmessung.
Führz wandte sich in der Konsequenz wieder an die M-Leicas und begann erst in den vergangenen Jahren, Fotoapparate für im Amateurbereich zu produzieren, die aber nicht mehr können als die besten Konkurrenzprodukte auch. Was von einer Leica Mini-Lux kommt und was von anderen Menschen entworfen und produziert wurde, ist ein Betriebsgeheimnis.
Außerdem sind die Digitalkameras - äuÃ?erlich ein wenig überarbeitet - aktuell bei der Firma PANASCO gekauft und als "echte" ( "echte") digitale Leicas verkauft worden, die teurer sind als die jeweiligen Pendants - siehe Leica Digilux 1 und 2, etc. Sei es nicht doch ein Weg zwischen dem breiten Markt und dem maschinellen, mühsam in manueller Arbeit von gekauften Komponenten (aus dem asiatischen und anderen Ländern!) hergestellt zu werden und sündteuren Visierkameras vom Type LEICA M6?
Damit meine ich - aber die zählt schon meine Stellungnahme - LEICA wäre rät wohl, sich so rasch wie möglich nach einem Kooperationspartner umzusehen und über die AF-Modelle für den breiten Publikumsmarkt mit einer attraktiven, modernen Sucherkamera auf den neusten Stand zu versetzen, die nicht das sprichwörtliche Vermögen gekostet hat. Nachdem Leitz die Fertigung des LEICA CLs eingestellt hatte, entwickelte Minolta die Messkamera selbst und brachte 1980 die Minolta CLE auf den Weltmarkt.