Das modernere Schloss veränderte auch die Bedienelemente auf der Aussenseite. Mit dem charakteristischen Zeiteinstellknopf des LEICA CL an der Gehäusefront wurde die obere Gehäusefront nach oben verschoben und ermöglicht Einstellmöglichkeiten von 1 bis 1/1000 Sek. Wenn Sie " Ein " einstellen, regelt die Digitalkamera die Aufnahmezeit " vollautomatisch " (abhängig von der Filmgeschwindigkeit, der Blendenöffnung und den Lichtverhältnissen).
Die Lichtreflexion der Folienoberfläche auf diese Meßzelle erfolgt vor der Bildaufnahme durch den Verschluss-Vorhang und während der Belichtungszeit. Auf diese Weise kann die Fotokamera auf sich ändernde Lichtverhältnisse während der Belichtungszeit reagieren und diese ändern.
Das Minolta CLE ist für die technologische Entwicklung von Visierkameras eine unverzichtbare Komponente. Dies macht sie zu einer Fotokamera, mit der Sie auch heute noch komfortabel, leicht und gut filmen können. Aus diesen besonderen Merkmalen wurde auch eine Sammlerstück: Ohne eine absolute Seltenheit zu sein, kostete ein gut erhaltener CLE trotz des allgemeinen Wertverlustes nahezu aller Kameramodelle verhältnismäßig viel. für Filmmaterial aufgrund des triumphalen Vormarsches der Digitalfotografie, wie die Auktionsergebnisse auf Ibay und andernorts aufzeigen.
Jeder, der sich 1980 eine neue Minolta CLE angeschafft hat, hat gut angelegt und hatte sicherlich eine Menge Spaß beim Fotoreportieren von zusätzlich. Die Minolta CLE basiert in ihren Grundzügen auf der LEICA CL zurück, die in Zusammenarbeit mit der Firma LEICA CL von Minolta hergestellt und in Japan und gelegentlich in den USA unter der Bezeichnung Minolta CL vertrieben wurde.
LEICA CL wurde ins Leben gerufen, weil Leitz versucht hat, die rückläufige Umsatz- und Ergebnisentwicklung von M-Leicas durch den Vertrieb einer etwas günstigeren, handlicherem Fotoapparat zu steigern. Zielsetzung war daher eine Fotokamera für Menschen, die eine qualitativ hochstehende Kleinbildkamera wie andere eine Uhr der Firma Blancpain wollen (die die Zeit nicht exakter wiedergibt als eine gute, elektronisch kontrollierte Billighanduhr mit Plastikgehäuse).
Davon wurden LEICA/Minolta CL zwischen 1973 und 1976 nach sorgfältiger Schätzungen um 85. 000 Stück veräußert; nach Ansicht von Leitz war die Fotokamera jedoch kein wirtschaftlicher Verkaufserfolg, wurde sie damals in der Industrie genannt. Ab 1976 bemühte sich Leitz, den Downhill-Verkauf der M-Leicas mit dem Bau der LEICA M4-2 wiederzubeleben - bekanntlich mit einigem Gewinn, denn die M-Leicas gibt es auch heute noch.
Die Minolta entschied sich jedoch, die CL weiter zu entwickeln und zu erneuern. Es handelte sich bei diesen Schwächen um primär in der Art und Weise der Expositionsmessung mit einer CdS-Zelle, die an einem beweglichen Schwenkarm in der Kammer direkt vor dem Fokusebenenverschluss montiert war; dieser Schwenkhebel wurde vor jeder Exposition zur Seite eingeklappt. Das Schloss selbst verlief senkrecht, was gegenüber der LEICA M5 auch mit einem solchen Lichtmesser ausstattete eine viel praktischere Organisation von Gehäuses ermöglichte - das Schloss sei aber vermeintlich mit längeren Schließzeiten fehlerhaft gewesen.
Zudem konnten nicht alle M-Leicas-Objektive trotz des gleichen Bajonettanschlusses am CL eingesetzt werden, vor allem viele der damals verwendeten Großwinkelobjektive passte nicht auf den LEICA CL, weil sie zu weit in die Gehäuse hineinragen (oder vice versa der Belichtungsmesshebel zu viel Speicherplatz beanspruchend). Auch Leitz selbst hatte für die LEICA CL kein Weitwinkel-Objektiv.
Die Scan-Rolle der Fotoapparate hatte auch eine andere Gestalt als die der M-LEICAS, so dass von der Nutzung der Optiken zur M-Leica an der LEICA CL von der Händlern abgewichen wurde - ich hörte aber noch von niemandem, der diesbezüglichen Probleme hatte hätte. Dass Sie aber jetzt nicht daran glaubst, ist der LEICA CL ein falsches Monster unter den Leicas: er ist nicht die schönste Tocher, aber er benötigt seinen Ursprung auch nicht wieder an schämen, um bei dem Abgleich dabei zu sein.
Auch heute noch kann man mit dem LEICA CL ganz angenehme und schlichtweg wunderschöne Fotos machen. Ich habe in meiner Leica-Geschichte auch den Leica CL von über hier weggelassen. Welche Neuerungen gibt es bei Minolta CLE? Zunächst: Minolta bietet drei eigens entwickelte, praktische Linsen für die CLE an, anstatt das Duo von Leitz/Minolta an die LEICA CL zu liefern.
Das Koppeln mit dem Messsucher ist mit dem der M-Kleicas gleichzusetzen. Das Entfernungsmessgerät selbst weist eine geringfügig höhere Justiergenauigkeit auf als der CL, ohne sich dem parallel dazu gebauten LEICA M4-2 anzunähern. Bereits 1980 bot Minolta CLE eine verbesserte Möglichkeit zur Messung der Blitzbelichtung als die LEICA M6 TTL von 1999, sowie eine automatische Blendensteuerung und eine Handeinstellung.
Ich konnte bis September 1999 an hätte berichten, dass es die einzigste Fachkamera mit M-Bajonett sei, die einen elektrisch kontrollierten Shutter anbiete. Bedauerlicherweise ist es zutreffend, dass LEICA selbst bis 2002 über keine solche Schließung mit ihrer präziseren Zeitaufstellung verfügte vornahm.
Diese änderte selbst ist nur bei der Markteinführung der LEICA M7 zu finden. Unglücklicherweise hat Minolta auch einen kleinen Fehler in die Fotokamera eingebaut: Bei der manuellen Verstellung der Belichtungszeiten wird der Lichtmesser abgeschaltet. Das taten sie nicht wegen der insgesamt rund 35.000 Minolta CLE's, sondern wegen der Olympus OM Serie Kameramodelle.
Dieses Unternehmen nutzte für ihr Lichtmesssystem aus der Filmfläche nämlich von Minolta, die Minolta selbst damals noch gar nicht nützte hatte. Es war der große Durchbruch von OM-1 und OM-2, der die Minolta-Bevölkerung auf die Möglichkeiten ihrer eigenen Weiterentwicklung hin sensibilisiert hat. - TTL-Exposure-Meter, besitzen, mit dem CLE hat man eine solche Fotokamera entdeckt - oder hätten, die man schon vor 20 Jahren findet.
Doch für nichts ist es zu spät. Natürlich Die Fotokamera hat auch eine - kleine - Nummer von Schwächen .de Das bedeutet schließlich auch, dass die Fotokamera wie viele ihrer elektronischen Schwester auch auf Schmutz sensibel reagieren und demnächst 30 Jahre alt werden wird.
Allerdings sind die Ersatzeile immer noch vergleichsweise einfach zu beschaffen, da das Elektronikinterieur von den Spiegelreflexkameras der XG-Serie von Minolta kommt und es immer noch viele davon in gebrauchten Werkstätten gibt. Nur Minolta gibt es seit einigen Jahren nicht mehr und auch, während die Gesellschaft blühte immer noch, die CLE längst wurde nicht mehr mit den Nationalen Agenturen restauriert.
Bedauerlicherweise entsteht in der Folge ein Problemfall, der bei elektrisch gelenkten Fotoapparaten, wie sie heute nahezu ausschließlich produziert werden, auftritt: Die Menschen auf der kostenlosen Kamerawerkstätten sind in Wirklichkeit Präzisionsmechaniker und keine Elektriker. Damals gab es eine kleine Radarkamera von Minolta, vor allem für, die CLE. Schwach im Licht, aber innen optimal auf die TTL-Blitzmessung der Fachkamera eingestellt.
Aufgrund des weitestgehend identischen technologischen Zusammenspiels von CLE und Minolta SLR-Kameras zur selben Zeit, nämlich, kauften viele Eigentümer eine CLE, die einer größeren gleichkommt, Blitzgerät, weil es, obwohl es nur wenige elegante, eine Menge leistungsfähiger war. Aufgrund ihrer engen Beziehung heißt das, dass Sie jede beliebige Blitzgerät für die verschiedenen XD- und XG-Kameras von Minolta, aber vor allem auch für die Minolta X-700 am CLE nutzen können.
Sie können mit jeder Blendenöffnung aufnehmen, die Blitzstärke einstellen, bis zu vier Blitzgeräte auf einmal ansteuern und vieles mehr. Aber wenn Sie kein verwendetes Blitzgerät aus den analogen Tagen von Minolta finden, hat es dank des vielfältigen SCA-Systems Blitzgeräte von verschiedenen Herstellern an die verschiedenen Blitzkontrollen von modernen Fotoapparaten angepaßt. Andernfalls können Sie immer noch mit jedem Blitzgerät mit einer so genannten Blitzeinstellung auf Ampere blinken (früher wurde als , erst dann nicht mit TTL-Blitzmessung.
Miniatlantische Linsen für CLE sind exzellent. Aufgrund der Vereinbarung von Bayonett- und Entfernungsmesserkopplung mit den Linsen zu den M-Leicas können diese auch abwechselnd gewechselt werden. Praktisch sollte man ein paar Dinge beachten: Der 2,8/28-mm-Rahmen von Minolta auf den M-Leicas entspricht dem des Rahmens für Kleinbild-Brennweite.
Die 4/90 Millimeter von Minolta auf der M-LEICAS funktionieren perfekt. Andererseits sind einige Linsen für für die M-LeICA schlicht weg zu groß und bedecken den Visier partiell oder die Objektivbrennweite ist eine andere, so dass kein geeigneter Bildausschnitt reflektiert wird. Für Standardobjektive von Leica mit einer Objektivbrennweite von 50 Millimetern sind derzeit nicht mit einem geeigneten Visierrahmen ausgestattet, wenn man damit wohnen oder einen aufsteckbaren Visier benutzen kann, kann man auch solche Linsen einsetzen.
Gleiches trifft auf die Objektive für M mit einer Objektivbrennweite von 35mm zu. Unter anderen Fällen gibt es kein Problem: Ein ELMARIT 2,8/90mm wie die Website von lässt kann auch perfekt auf einem CLE mit dem Summicron 2/90mm montiert werden, aber das Objektiv tritt in das Sucherbildformat und bei der Einstellung von Augenmaß 2 auf würde Ich muss beim Fokussieren auf die in Relation zur kleineren Bemassungsgrundlage im Bereich der Mo-LEICA bei Verwendung von Augenmaß 2 oder 2,8 sehr behutsam sein.
Inzwischen können Sie den Hubschrauber 15mm von Cosina/Voigtländer (mit Bajonettadapter) mit dem aufsteckbaren Visiersucher ohne Probleme auf dem CLE und somit auf der CLE nutzen und haben damit ein Gehäuse, das mehr leisten kann als die Beschläge L von cosina/Voigtländer. Wer zum Beispiel einen Avenon 2.8/21mm (eine identische Ausführung heisst Kobalux) mit Zielsucher hat, kann mit dem zwanzig Jahre alter CLE extrem weitwinklig fotografieren, ohne seinen teuren Elmarit-M 2.8/21mm ASPH vielleicht der Kratzergefahr aussetzen zu müssen.
Gleiches trifft auf für, andere externe Objektive auf M-Kleicas zu. Schlussfolgerung: Wie Sie erkennen können, kann man mit der Minolta CLE auch heute noch viel mehr tun, als sie einfach nur in Ihre Schublade zu packen. Wenn ich dich dazu gebracht habe, es mit ihr ausprobieren zu wollen - ich bin überzeugt, dann wirst du nicht von dieser veralteten Fotokamera enttäuscht sein.