Mehr und mehr davon werden dem Endverbraucher zur Verfügung gestellt, aber kaum jemand weiss, was er anpassen muss. Früher wurden alle werksseitig installierten Fernseher für den starken Konkurrenzkampf in den hell erleuchteten Regalen der Großhandelsmärkte aufbereitet. Kontraste und Farbsättigungen werden bei jeder Lichtquelle im Dynamikaufbau unbarmherzig übertrieben, dunkle Marschen und eine brutale, hoch gezüchtete Bildschärfe lassen kein gutes Fell fein gezeichnet, sondern schaffen einen Kranz um das Detail.
In der Regel erhalten Sie dann einen Standard-Modus, der das Foto sauber, aber nicht optimal anzeigt. Darin ist festgelegt, welche Pegel für Schwarz-Weiß verwendet werden müssen und wie die Buntheit aussehen muss. Mit allen verfügbaren Einstellmöglichkeiten für den Anwender wollen wir das Optimum aus jedem Fernseher herausholen und haben sehr teure Laborgeräte gekauft.
Unsere Laboranten sind immer noch verängstigt genug, wenn sie feststellen, wie sehr sich die Qualität der Bilder bei einigen Models mit wenigen einfachen Schritten steigern läßt. Die Ergebnisse unserer Kalibrierungen werden in jedem Einzel- und Differenztest ausgedruckt, so dass die Lesegeräte diese Einstellung auch zuhause ausprobieren können. Dennoch wird dieser Dienst "optimale Einstellungen" sehr hochschätzt.
Die neun Arbeitsschritte haben wir so einfach wie möglich formuliert und kleine Tipps gegeben, was in den Settings zu beachten ist. Das Verfahren funktioniert prinzipiell mit jedem TV-Gerät, aber manchmal verhalten sich die Models etwas anders als gedacht. Meistens liefern unsere Versuche jedoch bessere Bildergebnisse als die im Prüflabor bestimmten "optimalen Einstellungen".
Also die Blu-ray einlegen, den Fernseher auf den entsprechenden HDMI-Eingang umschalten und schon kann es losgehen. Sie können im Start-Menü (siehe Abbildung oben rechts) zwischen drei Möglichkeiten wählen. Die neun Stufen zu einem verbesserten Ergebnis sind in 2D (linke Säule im Auswahlmenü), aber auch in 3-D (rechte Spalte) verfügbar.
Zur Vereinfachung der Einstellmöglichkeiten haben wir die Menüführung so gestaltet, dass Sie durch Betätigen der Enter-Taste zum nächstfolgenden logischen Arbeitsschritt gelangen. Diese können Sie anhalten, damit Sie die entsprechende Voreinstellung im TV-Gerät in aller Ruhe vornehmen können. Wenn Ihr TV-Gerät über einen Aufnahmemodus namens "Film", "Cinema", "Movie" oder "Cinema" verfügt, bedeutet dies eine Grundeinstellung nahe dem Standard.
In der Regel werden mit dieser Vorauswahl Bildoptimierungen wie z. B. Rauschunterdrückung, Kontrastautomatik, Hauttonoptimierung und automatischer Schärfekorrektur abgeschaltet. Diese sind für die Farbenwiedergabe (Früchte), die Reinheit von Weiss (Deckel) und Schwarz (Harley) ausgelegt. Ein gutes Full -HD-Gerät kann es über das Bild-Format oder eine andere Option ausstellen. Wenn die Kreise in unserem Testmuster rund und vollständig erkennbar sind und die Markierung in den Eckpunkten alle Blickwinkel zeigt, ist das Zielbildformat korrekt und jedes einzelne Bild erhält seinen eigenen Film.
Wenn dies nicht der Fall ist, verkleinert (zoomen, dehnen, vergrößern) das Fernsehbild. Danach werden die Graufelder im Testmuster, die aus individuellen weissen und dunklen Strichen zusammengesetzt sind, ebenfalls ungleichmässig ausgefüllt. Die Mischungsverhältnisse der Primärfarben Red, Green und Blue bestimmen den jeweiligen Farbton, den das TV-Gerät reproduzieren kann. Bei der Justierung im Prüflabor ist es entscheidend, dass die Farbmischung aller Farbtöne auf jeder Stufe korrekt ist.
Dies ist jedoch nur mit teuren Messgeräten möglich, da das menschliche Auge einen automatisierten Weissabgleich hat und keine absolute Referenzsicht hat. Unsere Testmuster sind farblos und sollten daher in jedem Farbton graue Farbe haben. Mit einem kleinen Kunstgriff kann man die Wiedergabe des Fernsehgerätes wenigstens an das Zimmerlicht adaptieren, und es ist das Zimmerlicht, das den Weissabgleich des Augenlichts einstellt.
Nehmt ein weisses A4-Blatt und haltet es oben nach aussen neben die weissen Flächen im Test. Die Papiere sollten durch das Zimmerlicht und nicht durch den Fernseher erhellt werden. Abhängig von der Lichtstärke im Zimmer sollte die Platte in der Nähe der Lichtstärke eines der obersten Halbbilder liegen. Versuchen Sie nun die Farbtemperatureinstellungen in Ihrem TV-Gerät!
Meistens sind sie "tief", "mittel" und "hoch". Das ist in der Regel richtig und stimmt mit dem geltenden TV-Standard überein. Bei guten Fernsehern ist eine Feineinstellung der Bildtemperatur (Weißabgleich) möglich, mit der man Offset (Pegel, Intensität, Grau, Tief) und Gain (Verstärkung, Kontrast, Weiss, Hoch) der Basisfarben separat regeln kann. Der Helligkeitseinstellwert stammt tatsächlich aus der analogen Technik und zeigt eine Bias-Spannung an, mit der derzeit kein geringes dunkles Grau auf dem Display erzeugt wird.
Wird diese zu hoch gesetzt, so wird das Motiv eigentlich aufgehellt und stumpf, weil kräftiges schwarzes Licht stumpfes dunkles Grau wird. Unsere Testaufnahme kombiniert ein reales Abbild mit künstlichen Pegelleisten für eine optimierte und empfindliche Nachstellung. Diese werden erst bei zu hoher Lichtstärke angezeigt. Wenn Sie die mittlere Leiste so einstellen, dass sie bis zur Marke gut zu sehen ist, ist die eingestellte Lichtstärke richtig.
Die Kontrasteinstellung verändert die Helligkeit des TV-Gerätes und damit die Helligkeit von Weiss, d.h. die Helligkeit des Gesamtbildes. Daher sollte die größte Voltzahl im Video-Signal genau das "weißeste Weiß" sein. Bei zu hohem Bildkontrast werden selbst lichtgraue Bilder auf weiss erhöht und alles andere wird unterdrückt.
Der Bildinhalt in der Nähe von Weiss wird dann farbig verzerrt. Wenn die Kontrasteinstellung zu niedrig ist, wird die größtmögliche Bildschirmhelligkeit nicht erschöpft, da die tatsächliche weiße Spannung nie überschritten wird. Der Bildausschnitt wird dunkler und stumpf. Das Testmuster hat ein reales Abbild in Verbindung mit einem Levelbalken. Die Kontrasteinstellung muss so erfolgen, dass eine größtmögliche Leuchtkraft ohne Verzerrungen und Überstrahlung entsteht.
Die optimale Abstimmung wird durch die automatisierte Kontrastlimitierung nahezu aller gängigen TV-Geräte zusätzlich behindert. Wenn der Benutzer den Bildkontrast erhöht, wird die Gamma-Kurve gebogen, so dass die mittelhellen Bilder leuchtender werden und die hellen Bilder so strahlen. Nachteilig an dieser Betriebsart ist, dass bei zu hohem Helligkeitskontrast die Gamma-Funktion nicht normgerecht funktioniert, aber auch bei dunklen Aufnahmen, bei denen das Sendesignal nicht die Maximalhelligkeit hat, eine deutliche Aufhellung erfolgt.
Deshalb haben wir ein reales Bild mit einem künstlichen Inhalt im Versuchsbild gekoppelt. Nahezu jeder Fernseher, den wir in den vergangenen Jahren auf Herz und Nieren geprüft haben, ist in seiner Bildschärfe sehr leicht einzustellen. Bis auf wenige Modelle befindet sich am linken Anschlag eine Neutralschärfe-Funktion - in der Regel bei Null. Zur Demonstration, was mit zu viel Bildschärfe geschieht, haben wir wieder ein gemeinsames Testmuster erstellt.
Aus technischer Sicht sind die scharfen Bildanteile hochfrequent im Signal, und die meisten Schärfeeinstellungen haben die gleiche Wirkung wie die Hochfrequenzeinstellung im Audiobereich: Sie verstärkt die hohen Töne und macht so kontrastreichere Bilddetails, erzeugt aber auch Resonatoren, die im Bildfeld als Schattierungen und Lichtkanten wahrnehmbar sind. Wenn Sie die Bildschärfe zu hoch stellen, verliert die Handfläche ihre Feinheiten.
Die Schärfeeinstellung sollte so niedrig gewählt werden, dass Sie diese nachteiligen Auswirkungen der Schärfeverbesserung nicht mehr sehen können! Sie können hier die Glättung der Bewegung Ihres TV-Gerätes (in der Regel ein Menüeintrag mit dem Titel "Motion") so einrichten, dass es wie im Film aussieht. Doch wer einen 3D-Fernseher hat, ist noch nicht am Ende.
Hierbei verwenden die GerÃ?te separate Einstellmöglichkeiten, da die Helle in der Regel deutlich herabgesetzt ist oder die 3-dimensionale Brillenfarbe verzerrt wird. Deshalb haben wir zum ersten Mal alle wesentlichen Einstellwerte in 3-D auf unsere Windschutzscheibe gedrückt. Das Bild hat keine Raumtiefe, sondern muss durch die Schutzbrille gesehen werden, nachdem der Fernseher in den 3-D-Modus geschaltet wurde.
Anstelle der abschließenden Prüfung haben wir ein kleines Bonus-Testmuster erstellt, mit dem Sie das 3D-Crosstalk überprüfen können. Gamma-korrigierte Vergleichsfelder zeigen an, wie viel Nebensprechen bei geschlossenen Augen vorhanden ist.