Sony Rx100 M2

Rx100 M2 von Sony

20.08.2013 Klein aber fein - das galt schon für den Sony RX100, der nun dem RX100 II folgt. Sony hat sein Grundkonzept nicht geändert: Mit der kompakten Cyber-shot RX100 II können Sie auch im Dunkeln brillante Bilder aufnehmen.

Cyber-shot DSC-RX100M2 20,2 MP Digitalkamera - Schwarz

Zusätzlich zu ihrem zeitlos schönen Äußeren bietet die Sony RX100 II eine atemberaubende Bildwiedergabe mit 20,2 Megapixel Exmor R-CMOS Sensoren, die zu jeder Zeit und an jedem Ort die besten Augenblicke erfassen. Der Sensor ist in seiner Empfindlichkeit zwischen ISO 100 und 25600 einstellbar, so dass auch bei schlechten Lichtbedingungen Bilder in natürlicher und satter Farbe aufgenommen werden können.

Auch bei ungünstigen Lichtbedingungen sorgt das Objektiv F1,8 Carl Zeiss Sonnar T mit 3,6fachem Vergrößerungsfaktor für gestochen scharfe und detailgetreue Fotos. Sehr zu empfehlen als Zusatz zur DSLR! Super-Kamera auch für "Einsteiger" Die Digitalkamera macht sehr einfach gute Fotos. Selbst bei ungünstigen Lichtbedingungen sind die Fotos gestochen scharfe Farben. Hervorragende Qualität (auch bei schwachem Licht).

Toller Erhaltungszustand als bestechend herzliche Dankeschön!

Testrezension

Die Besonderheit des RX100 II ist, dass ein großzügig bemessener 1-Zoll-Sensor unter seiner matt-schwarzen Metallabdeckung fotografiert und videografiert. Es ist größtenteils beim Edelmetallgehäuse verblieben, das den RX100 II rund 280 g leicht macht. Der RX100 II hat jetzt einen kleinen Hump auf der Spitze, der durch den neuen Multi-Interface-Zubehörschuh gebildet wird.

Der RX100 II ist nicht ganz so weich wie sein Vorgänger. Es ist auch ein paar mm stärker. Die Ursache dafür liegt im Display: Es ist mit einem Doppelgelenk ausgestattet, an dem es um nahezu 90° nach oben und um nahezu 45 nach unten klappbar ist.

Die RX100 II ermöglicht es nicht nur, mit der Fotokamera kopfüber oder in der Nähe des Bodens ohne schmerzhafte Verzerrungen zu fotografieren - das Bild kann immer so platziert werden, dass es das leuchtende T-Shirt des Photographen nicht reflektiert. Allerdings gibt es diese Gefährdung nur bei wirklich sehr starkem Fremdlicht, sonst stellt der RX100 II die Bildschirmhelligkeit sehr gut auf die Lichtbedingungen ein.

Wenn Sie nicht mit Sicht auf das Bild aufnehmen wollen, bietet der RX100 II jetzt eine Alternative: Der exzellente Elektronensucher EF1MK kann an Ihrem Zubehör-Schuh befestigt werden - der RX100 II passt sich auf Wunsch den Anforderungen des Photographen an. Genauso sympathisch und praktisch wie die RX100 II - natürlich haben nur wenige und sehr kleine Steuerungen ihren festen Platz auf dem Kameragehäuse gefunden.

Trotzdem ist die Bedienung der Maschine im Grunde einfach. Sony hat den RX100 II auch mit einem beliebig einstellbaren Quick-Menü ausstattet. Von der ISO-Einstellung über den SoftSkin-Effekt bis hin zum AF-Modus werden bis zu sieben verschiedene Parameter benötigt. Ebenso können andere Tasten und Tasten des RX100 II mit den gewünschten Funktionalitäten belegt werden.

Aber das ist noch nicht alles, das RX100 II verfügt über einen zweiten Justierring, der das Glas an der Basis umgibt. Im Anwenderspeicher des RX100 II können bis zu drei oft verwendete Kameraeinstellungen gespeichert und über das Betriebsarten-Einstellrad abgerufen werden. Wenn Sie die Kameras nach Ihren Wünschen eingestellt haben, ist es kaum notwendig, zum Grundmenü zu gehen.

Die Speisekarte ist, wie von Sony gewohnt, gut gegliedert, statt sehr langer Verzeichnisse gibt es klare Ablagen. An der USB-Buchse befindet sich neben der Datenübermittlung auch die optional erhältliche Kabel-Fernbedienung RM-VPR1. Der Akku und die Speicherkarte können in einem von der Rückseite zugänglichen Staufach untergebracht werden. Sie wird durch eine Lasche geschlossen, die über ein sauberes Metallband mit Sprungfeder verfügt.

Die Batterie bietet Strom für bis zu 350 Schuss (gemessen nach CIPA-Standard). Das Aufladen erfolgt über die USB-Buchse in der Kammer, was keine so gute Sache ist. Wenn Sie den RX100 II stark nutzen, sollten Sie ein separates Netzteil an die Wand hängen - dann kann ein verbrauchter Akkublock geladen werden, während ein neuer zweiter Akkublock die Aufnahmebereitschaft der RX100 II sicherstellt.

Dass die RX100 auch ehrgeizige Photographen im Auge hat, die mit automatischer Programmsteuerung oder gar manuell belichten wollen, zeigt schon ein kurzer Einblick in den Moduswahlschalter. Der überautomatische iAUTO+ verwendet auch Software, die die Qualität der Bilder durch mehrere Aufnahmen verbessert - noch mehr. Der RX100 II verfügt über eine Schwenkpanoramafunktion, die ein vollständiges Breitbildbild aufnimmt.

Der RX100 II ermöglicht Personenschüsse mit Gesichterkennung. Wenn letzteres eingeschaltet ist, konzentriert sich die Digitalkamera lieber auf vertraute Gesichtszüge - bis zu acht Bilder können im inneren Gedächtnis gespeichert werden, aber das Vorgehen ist etwas mühsam. Mit der HDR-Funktion werden drei verschieden stark exponierte Bilder zu einem einzigen Foto mit perfekten Lichtverhältnissen und einer perfekten Tiefenzeichnung zusammengefügt, die Multi-Frame-Rauschunterdrückung führt sechs Bilder so zusammen, dass Bildgeräusche besonders wirkungsvoll ausgeblendet werden.

Wenn Sie jedoch lieber Belichtungsserien aufnehmen und dann die einzelnen Bilder mit der HDR-Software weiterverarbeiten, geht der RX100 II sehr fahrlässig mit Ihnen um: Die Maximalspreizung für die Belichtungsreihe liegt bei 0,7 LW, die immer auf drei Bilder begrenzt ist. Die RX100 II kommt zur Sache, wenn es um kontinuierliche Aufnahme geht:

Die restlichen Funktionen des RX100 II würden auf einer Einstiegs-DSLR gut aussehen: Der RX100 II verfügt über eine Vielzahl von anpassbaren Bildstilen (und die unvermeidbaren kreativen Effekte) und bei Wunsch auch über Aufnahmen im RAW-Format - um nur einige wenige davon zu erwähnen.

Der RX100 II dagegen ist auch mit Editierfunktionen im Wiedergabemodus äußerst wirtschaftlich. Was bei der Bildaufnahme nicht angegeben wurde, kann grundsätzlich nicht mehr auf die Bilder angewendet werden. Der RX100 II verfügt jetzt über die Möglichkeit der professionellen Blitzaufnahme. Nicht, dass ihr Vorgänger hier schlecht ausgerüstet war, aber der neue ist ein entscheidender Fortschritt: Er hat den neuen Multi-Interface-Zubehörschuh, den Sony im vergangenen Jahr vorgestellt hat.

Diese Zubehörschuhe nehmen nun jedes Sony System-Blitzgerät auf (über Adapter auch alte Modelle, die noch mit dem so genannten Minolta-Schuh ausgerüstet sind). Sollte also der eingebaute On-Board-Flash des RX100 II mit seiner geringen Führungsnummer 5.2 nicht genügend Helligkeit bieten, kann der RX100 II problemlos aufgerüstet werden. Das Blitzgerät des RX100 II bietet einen weiteren Leckerbissen:

Der externe Blitz kann bis zu 1/2.000 s mit beliebiger Belichtungsdauer synchronisiert werden - der zentrale Verschluss der Kameras macht es möglich. Mit der Videofunktion des RX100 II bleiben keine WÃ?nsche offen: Gedreht wird in Full-HD-Auflösung mit einer Bildwechselfrequenz von 50 Vollbildern/Sekunde, aufgenommen im wegweisenden ACHD-Format. Sie zeichnet den Klang in Stereoform auf.

Die RX100 II verfügt bei der Aufnahme von Filmen über fast alle Aufnahmefunktionen, wie z.B. alle Belichtungsarten. Der Schärfepunkt wird von der Digitalkamera etwas gemächlicher, aber ohne störendes Abpumpen eingestellt. Wenn Sie während der Videoaufnahme ein Photo benötigen, drücken Sie ganz leicht den Auslöseknopf - der RX100 II macht ein Photo in Vollauflösung, aber im 16:9 Seiten-Format Ein weiteres neues Feature des RX100 II: Die Verbindung zu einem Smart-Phone über WiFi, sowie zu einem PC oder einem DLNA-fähigen TV-Gerät in einem drahtlosen Netzwerk.

Der RX100 II NFC ist in dieser Hinsicht besonders praxistauglich und macht den Kontakt zwischen Handy und Fotoapparat zum Kinderspiel: Beide Komponenten zusammenhalten und die vorher gewählten Bilder werden transferiert. Das RX100 II kann dann vom Handy aus ferngesteuert werden und auf Anfrage jede neue Aufzeichnung auf das mobile Gerät überspielen.

Linse Das RX100 II ersetzt das Glas wie sein Vorgänger. Im 35-mm-Format vergrößert er sich von 28 auf 100 mm, und der digitale Zoom des RX100 bringt die Dinge noch weiter weg. Aufgrund des verhältnismäßig kleinen Bildsensors ergibt die Apertur F4,9 bei 100 Millimetern Objektivbrennweite eine Tiefenschärfe wie ca. F13 beim 35mm-Sensor.

Dagegen liegt die Nahgrenze bei einer Objektivbrennweite von 100 Millimetern bei etwa 50 Zentimetern - das entspricht einer maximalen Vergrößerung von ca. 1:4. Bei der kürzesten Objektivbrennweite liegt die Vergrößerung dank der sehr geringen Nahgrenze bei nahezu 1:1 - aber wer möchte schon Makroaufnahmen in einem weiten Winkel machen?

Durch den Autofocus wird das Objekt fast geräuschlos auf die entsprechende Aufnahmedistanz eingestellt, was sich für eine kompakte Kamera mit 0,4 Sek. im Prüflabor als recht schnell erweist. Bei dunklem Licht einer bayerischen Kneipe hingegen wird die Fokussierzeit deutlich erhöht, obwohl der RX100 II bei diesen ungünstigen Lichtverhältnissen ein orangefarbenes AF-Hilfslicht einschaltet.

Im " Flexibler Punkt " Modus teilt der RX100 II den Bildteil in 181 individuell wählbare Messbereiche auf. Mit dem RX100 II können Sie aber auch von Hand scharfstellen, auch ganz bequem. Der Abstand wird am Linsenring justiert, die Spiegelreflexkamera stützt Sie mit einer Fokus-Lupe und Fokus-Spitze.

Mit dem RX100 II können Sie trotzdem schnell und komfortabel von hand fokussieren. Der RX100 II kommt noch ohne Gewinde am Glas aus, kann aber mit einem neuen Anschlussadapter nachgerüstet werden. Wie beim Vorgängermodell RX100 II vertraut Sony nach wie vor auf einen 1-Zoll-Bildsensor (13,2 x 8,8 mm, 15,9 mm Diagonale) mit einer sehr hohen Auflösung von rund 20 MegaPixel.

Unabhängig von der großen Bildpunktdichte hat die RX100 bereits für große Resonanz gesorgt - vor allem in ISO-Sphären, die für kompakte Kameras meist nicht erreichbar sind. Sony hat das Sensor-Design des neuen RX100 II weiter verbessert: Der Bildkonverter ist jetzt in BSI-Technologie aufgebaut, die Verkabelung erfolgt nicht vor, sondern hinter den lichtsensitiven Küvetten.

Nach Angaben von Sony erhöht sich dadurch die Lichtintensität des Bildaufnehmers des RX100 II um ca. 40 Prozentpunkte. Die Maximalempfindlichkeit kann jetzt auf ISO 11.800 eingestellt werden, während ISO 6.400 das Ende des Bereichs für den Vorgänger war. Kann diese Innovation die Qualität des RX100 II verbessern? Schon der Blick durch die ersten Fotos aus der alltäglichen Praxis macht kaum noch den Eindruck, dass diese Fotos nur mit einer kompakten Kamera aufgenommen wurden:

Der RX100 II verarbeitet Bildstörungen bis ISO 6.400 so gut, dass jegliche Bedenken hinsichtlich der hohen Bildpunktdichte umgehend ausräumen. Die besonders störenden Farbstörungen bleiben über den ganzen Empfindungsbereich kaum wahrnehmbar, das Leuchtdichterauschen steigt ab ISO 3.200 nur geringfügig an, verbleibt aber immer im Grünbereich bis zur maximalen Empfindlichkeit von ISO 12.800.

Das RX100 II erlaubt, wenn überhaupt, nur ein sehr leises Geräusch, das optisch nicht wahrnehmbar oder gar störend ist. Der neue BSI Sensor des RX100 II zeigt seine Stärke vor allem bei einer Empfindlichkeit jenseits von ISO 1600, wo er in Bezug auf Bildrauschen und Detailtreue um etwa eine ISO-Ebene besser ist.

Der RX100 II arbeitet bis ISO 6.400 mit einem Szenenkontrast von 9,5 bis 10 Blenden ( "EV") - keine Leistungsspitze, aber am Ende des Tages eine mehr als dezente Eigendynamik. Bei der Bildverarbeitung des RX100 II ist es wahrscheinlich die Farbtreue: Cyan-Töne verschieben ihn leicht in den Magentabereich, Orange-Töne sind etwas zu stark durchtränkt.

Der Purist will auch noch weniger Schärfe-Artefakte, obwohl der RX100 II beim Schärfen keinesfalls übertrieben ist. Aber wenn Sie es exakt nehmen, können Sie mit dem RX100 II auch im RAW-Format aufzeichnen. Einer maßgefertigten Bildschärfe und Rauschreduzierung sowie einer genauen Farbwiedergabe steht dann nichts mehr im Weg - zumal der Weissabgleich der Kameras sehr präzise funktioniert.

Die Bildkonverter und BIONZ-Prozessoren für die Bildverarbeitung der RX100 II bieten hervorragende Resultate für eine kompakte Kamera - ohne Wenn und Aber! In der Bildmitte ist das Objektiv noch mit einer hohen Auflösung von mehr als 40 Zeilenpaaren pro mm (lp/mm) über den ganzen Objektivbrennweitenbereich aufgelöst, schwächt sich aber an den Bildkanten leicht ab.

Das RX100 II erreicht die ausgeglichenste Lösung bei 28 Millimetern mit F2,8, bei 100 Millimetern mit F8. Außerdem sollte man auf keinen fall abdunkeln, da dann das Aufnahmevermögen durch Beugungseffekte erheblich nachlässt. Schlussfolgerung Wir haben der RX100 zu Recht den Namen "König unter den Kompaktkameras" verliehen, aber die kaiserliche Krone ist unbestritten auf die neue RX100 II zurückzuführen.

Während die eine oder andere der beiden Kameras in dieser oder jener Kategorie etwas besser ist, kann keine der RX100 II mit der Gesamtheit ihrer Funktionen mithalten. In absoluten Zahlen ist die Abbildungsqualität bis ISO 3.200 sehr hoch und nahezu auf DSLR-Niveau; für eine kompakte Digitalkamera ist sie hervorragend.

Mit dem neuen Multischnittstellen-Zubehörschuh und dem nun klappbaren Bildschirm werden die wesentlichen Kritikpunkte des Vorgängers deutlich und haben sich in der Anwendung als sehr wertvoll erweisen. Der RX100 II punktet auch mit seiner WiFi-Verbindung einschließlich einfach zu bedienender NFC. Der RX100 II ist nicht nur durch sein schickes Äußeres schmeichelhaft, sondern verwöhnen den Photographen auch mit einem sehr breiten Funktionsspektrum - letzteres trifft auch für Videoaufzeichnungen zu.

Trotz seiner wenigen und kleinen Steuerungen ist es verhältnismäßig einfach zu bedienen, auch weil es sehr variabel an die eigenen Wünsche und Präferenzen angepasst werden kann. Diejenigen, die mit dem etwas begrenzten Zoom-Bereich des Objektives auskommen, werden kaum eine andere Möglichkeit als das RX100 II finden. Einziger Nachteil: Für den RX100 II muss man sich in die Hosentasche graben, für seinen Kaufpreis gibt es bereits eine vernünftige Systemkamera oder DSLR.

Wenn Sie auf die neuen Funktionen des RX100 II verzichtet haben, werden Sie in seinem Vorgänger eine viel preiswertere Variante finden - der RX100 wird bis auf weiteres in der Produktpalette von Sony verbleiben.