Sony Alpha Slr

Sony-alpha Slr

Sony-alpha SLT-A99V 24,3 MP SLR Digitalkamera - Schwärze (nur Gehäuse) Bei der Sony SLT-A99V handelt es sich um eine austauschbare Zweiphasen-AF-System-Objektivkamera der Alpha-Serie. Mit den schnellen Einstellungen mit Schnell Navi Pro können Sie schnell das gewünschte Motiv erzeugen, die gewünschten Einstellungen vornehmen und ausrichten. Im SLT-A99V wird jede Szenerie und jede Aufnahmsituation automatisch ausgewertet und die Einstellungen für die optimale Schussleistung werden unabhängig von Ihrem Aufenthaltsort angepasst.

Fotoapparat mit Ausführungsgarantie! Auch wenn ich bereits gute Fotoapparate von Sony (u.a. von Nex-7 und A77) habe, hat mich das volle Format mit vielen technologischen Optionen (u.a. der Beschränkung des AF-Bereichs beim Fokussieren) angesprochen, wobei auch das Auflösungs- und Geräuschverhalten sehr gut zu bewerten ist. Schnelles 35mm-Kamera mit nützlichen Funktionen! Feste Bildqualität, die Sie beim Berühren spüren können, der Andruckpunkt der Tasten könnte etwas klarer sein, besonders der des Auslösegerätes.

Das EVF (Electric Viewfinder) besticht durch seine hohe Auflösung und kann in nahezu jede beliebige Drehrichtung und Lage geschwenkt werden! Mir selbst wäre diese Fotokamera gegenüber Wettbewerbsprodukten wie der Elite 4Dm3 lieber, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis viel besser ist und die Abbildungsqualität weitgehend gleich ist.

Überprüfung und Prüfung des Sony Alpha SLT-A99 - Gegenüberstellung mit dem Sony Alpha SLT-A99 D800 im Detail

Das Sony Alpha SLT-A99, Sonys neuestes Großformat-Flagschiff, wagt es, in die "Löwengrube" einzutreten - wie funktioniert es in meinen Händen - besonders im Vergleich zum D800? Seit dem Vorgängermodell Sony A900 - der ersten vollformatigen DSLR von Sony - haben sich die Ingenieure von Sony vier Jahre Zeit für die Entwicklung genommen.

In der SLT-A99 bieten die Japsen nun eine völlig neue Fotokamera mit einer Vielzahl von technologischen Raffinessen, Einsatzmöglichkeiten und Innovationen. Neben dem spiegellosen SLT-System und damit dem elektronischen Zielsucher wurde auch ein Dual-Autofokussystem, Fokus-Spitzenwert, ein Faltdisplay, ein integriertes GPS-Modul, Full-HD-Video (1080p) mit 60 Einzelbildern pro Sek. und nicht zuletzt ein ausgezeichneter 24 MP-Sensor mit 14 Bit RAW-Ausgang vorgestellt.

Ich war als langjähriger Nikon-Anwender, aber auch als technikbegeisterter und videoaffiner Photograph natürlich sehr neugierig - würden mich die eindrucksvollen neuen Funktionalitäten und Merkmale des Sony auf den ersten Blick sicher beheben und mich diese Funktionalitäten an meinem Nikon in absehbarer Zeit schmerzhaft verpassen lassen? Inwieweit wäre der "Spaßfaktor" - ein für mich sehr bedeutender Punkt - das Photographieren mit dieser Fotokamera?

Obwohl ich mich dem Sony-Test völlig offen genähert habe, habe ich natürlich einen "Nikon-Hintergrund" aus meiner alltäglichen Praxis und mache daher unweigerlich Gegenüberstellungen. Zum Kennenlernen des Sony habe ich mich zunächst intensiv damit auseinandergesetzt, dann habe ich mich selbst in die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten hineingelesen, die ich auf den ersten Blick nicht so gut konnte.

In Hamburg wurden die hier gezeigten Bilder nicht überarbeitet, sondern aus der Fotokamera genommen und erst einmal in Photoshop in JPG umgewandelt. Ich habe ganz bewußt auf groß angelegte Techniktests verzichtet, ich kann Ihnen versichern, dass die Bild-Qualität sehr hoch ist, der 24-Megapixel-Sensor von Sony ist so gut wie gleichwertig mit den Kameras von Nikon und Canon und auch der Helligkeitsverlust durch die SLT-Technologie (siehe unten) ist in der Bildverarbeitung erstaunlich unmerklich.

Bei einer so guten Abbildungsqualität wird die Funktionsweise der Messkamera - ich kann mich dort nur noch einmal aufführen - immer wichtiger. Wozu ist der beste Signalgeber gut, wenn ich das von mir gewählte Motiv nicht konvertieren kann? Aus technischer Sicht werde ich hier nur ein 1:1-Detail einer Aufzeichnung mit ISO 6400 zeigen, jeweils einmal mit dem Sony Alpha A99, dem Sony D800 und auch dem neuen 24MP Olympus X5200 (letzterer jedoch mit Crop-Sensor).

Das Sony Alpha SLT-A99 ist kein SLR (Single Lens Reflex), sondern ein "SLT" (Single Lens Translucent) - also eine nicht mehr " herunterklappbare " Fotokamera mit einem teilweise transparenten Film. So empfängt der Aufnehmer dauerhaft die Bildinformation und der Auto-Fokus kann parallel dazu sein. Der Unterschied zwischen der Liveansicht (mit langsamem Kontrast-Autofokus) und dem Sucherdurchblick mit schnellem Phaseautofokus wird aufgedeckt.

Umgekehrt heißt das, dass es keinen visuellen Bildsucher mehr gibt, sondern dass das Motiv vom Bildsensor an einen elektrischen Bildsucher weitergegeben wird - mit allen Vor- und Nachteilen. Der Bildsensor ist mit einem speziellen, integrierten System ausgestattet. Der Vorteil des digitalen Viewfinders liegt sicher darin, dass Sie eine gewisse permanente Live-Sicht imucher haben. Veränderungen des Weißabgleichs und der Belichtung können unmittelbar angezeigt werden, und dem Sucherbild können eine Reihe von Funktionen überlagert werden, wie z. B. die bequeme Fokussierung, bei der der Bildsucher die aktuell fokussierten Bildbereiche in einer anderen Schriftfarbe anzeigt.

Auf der anderen Seite der Münze ist, dass man als Photograph von all diesen Erkenntnissen bis zu einem gewissen Grad vom tatsächlichen Bilddesign ablenkt wird, wenn man es nicht ausschaltet (aber man es auch nicht braucht) und dass das Motiv ein elektronisches ist und nicht ganz dem Bildeindruck eines digitalen Viewfinders mitmacht.

Selbst wenn Sony mit der OLED wirklich gute Arbeit geleistet hat, flackert das Bild in manchen Fällen, in anderen Fällen wirkt das fotografierte Ergebnis anders als der "Live-View" durch den Bildsucher und die voreingestellte eingeschaltete Vorschau (die dann auch im Bildsucher stattfindet) hindert Sie zunächst wirkungsvoll daran, das Geschehen mit dem Objekt nach dem Auslöser zu verfolgen.

Wie bei einer konventionellen DSLR wird der Bildsucher für die Zeit der Belichtung dunkel. Der elektronische Zielsucher hat auch den Vorteil, dass dieser viel Energie benötigt - Sie sind fast immer im Liveview-Modus. In der Standardeinstellung wird der Sucher eingeschaltet, wenn Sie die aufgenommene Videokamera ins Blickfeld nehmen, und wenn Sie sie wieder herunterlassen, wechselt er auf die Anzeige.

Auch wenn Sie das Bildschirm nicht immer wieder einklappen (d.h. den Bildschirm zur Fotokamera drehen), ist es immer eingeschaltet, wenn Sie mit der Fotokamera herumlaufen und kein Bild machen. Dies hat zur Folge, dass Sie das Displaydisplay immer wieder herunterklappen müssen, wenn Sie es verwendet haben - um Energie zu sparen. In diesem Fall müssen Sie das Displaydisplay immer wieder herunterklappen.

Doch auch der "Augendetektor" für den elektrischen Bildsucher startet konstant, wenn man etwas davorhält. Befindet sich die Fotoapparatur am Gürtel und laufen Sie durch die Innenstadt, geht der Bildsucher die ganze Zeit an und aus. Damit also eine bestimmte Sicherung, um überhaupt über die Runden zu kommen, mit dem Akkupack gegeben ist, muss man die Fotokamera permanent ausstellen.

Unglücklicherweise funktioniert das Anschalten nicht im Handumdrehen wie bei meinen Weihnachtsmännern, aber der Sony braucht eine Zecke zu lange für mein Empfinden, so dass er nicht immer aufnahmebereit ist, wenn ich ihn im Visier habe. Ungewöhnlich - vor allem im Gegensatz zum D800 - ist die Tatsache, dass in der Liveansicht (der Sony ist immer im Liveview) - sowohl über den Bildsucher als auch auf dem Bildschirm - das Motiv immer bei offener Blende wiedergegeben wird.

Dies ist besonders bizarr, wenn Sie sich im M-Modus befinden und die Blendeneinstellung erfolgt: Das Motiv wird beim Schliessen der Blendenöffnung abgedunkelt, aber die Tiefenschärfe bleibt erhalten. Dass Sony das so gemacht hat, liegt auf der Hand: Damit der Phasen-Autofokus funktioniert, braucht er alles nötige Tageslicht, das er bekommt.

Dies bedeutet auch, dass Sie beim Einsatz des digitalen Suchers und der Anzeige die Dimmer-Taste betätigen müssen, wenn Sie die Auswirkung einer verschlossenen Blendenöffnung einschätzen möchten. Es ist gut, dass bei dieser Form der Eintauchtaste im Vergleich zum visuellen Bildsucher die Bildhelligkeit erhöht wird, so dass Sie, wenn Sie die Eintauchtaste gedrückt halten, das Motiv in seiner vollen Intensität sehen können.

Natürlich ist bei einem optisch orientierten Bildsucher von Anfang an deutlich, dass das Motiv des Suchers mit offener Öffnung dargestellt wird. Als ich dann auf Live View umschalte, habe ich nur den Kontrastautofokus auf dem D800 zur Auswahl, aber ich betrachte das Motiv als "what you see is what you get" - in der von mir eingestellten Blendenöffnung.

Die Einstellung der Blendenöffnung verändert die Tiefenschärfe des Bilds in der Liveansicht - ein Glücksfall speziell für Videos. Ich hatte mir gedacht, dass der elektrische Bildsucher und das Bildschirm des Modells 9 den gleichen Tragekomfort bietet, aber aus den erwähnten GrÃ?nden (Phasen-Autofokus) ist dies bedauerlicherweise nicht derselbe.

Es wird immer ein "simuliertes" Image angezeigt. Dies hat zur Folge, dass das fotografierte Objekt manchmal ganz anders wirkt als das, was man durch den Bildsucher oder auf dem Bildschirm wahrnimmt - zwar fachlich verständlich, aber bedauerlich. Nun - der Auto-Fokus. Fokussierung, ohne "Pumpen" - ja, das ist möglich - bei vergleichsweise ruhigen Bildern - mit dem Sony durch den hybriden Selbstfokus.

Sicher, als ehrgeiziger Filmemacher benötigt man den Auto-Fokus nicht wirklich - aber es ist gut zu wissen, dass er bis zu einem gewissen Grad brauchbar sein könnte (auch wenn die Nachverfolgung schneller Objekte natürlich nicht sicher arbeitet - aber das geht auch nicht mit Videokameras). Bewußt notiere ich "könnte sein", denn dieser tatsächlich bestehende gute Auto-Fokus ist im für die Filmaufnahme bevorzugten Manuell-Modus nicht verfügbar.

Sobald der Auto-Fokus auf das Objekt gezogen wird und sich aus dem Fokusfeld herausbewegt, folgt ein digitaler Rahmen dem Objekt auch außerhalb des Fokusbereichs recht sicher. Entweder habe ich das alles nicht begriffen, obwohl ich mehrere Wochen mit der Fotokamera verbracht habe, oder der Sony ist mit meiner "Arbeitsweise" nicht kompatibel oder er ist nur schlecht implementiert.

Wenn es wirklich hilfreich wäre - z.B. bei der Jagd auf ein Tier oder einen Athleten, ist der Sony wieder zu träge - leisten Nikon und Canons Autofokus-Kameraden eindeutig einen größeren Beitrag - und bei ganz gewöhnlichen "statischen" Probanden steht die von Sony implementierte Autofokusfunktion meiner Arbeit im Weg.

Wer den Auto-Fokus im "vollautomatischen" Modus bedient, d.h. die ganze Arbeit von der mitgelieferten Videokamera erledigen läßt, verzichtet auf jede Steuerung und was auf dem Bildschirm zu sehen ist, wird natürlich von Scott Ringensteger beschrieben, der übrigens auch einen schönen, praktischen Rückblick auf die Akustik der Belichtungsautomatik wie nachstehend beschrieben hat: Für meinen Teil benötige ich einen Autofocus, der das, was ich von ihm will, verständlich macht - und zwar die Konzentration auf einen gewissen Aspekt.

Möglicherweise kommt jetzt ein Sony-Kenner vorbei und sagt mir, dass ich eine andere Vorgabe machen muss und dann geht alles besser, aber das ändert nichts an den wenigen und viel zu schmal angelegten Fokus-Messfeldern, und es ändert nichts an der Erkenntnis, dass ich diesen Weg trotz intensivster Auseinandersetzung mit der Fotokamera nicht mit Intuition vorgefunden habe.

Vielleicht kann es sein, dass jemand mit einer anderen Art zu arbeiten, mit dem Auto-Fokus, zurechtkommt - aber deshalb habe ich von Anfang an gesagt, dass dies eine subjektive Bewertung ist. Mit einer Auflösung von 60 Bildern/s bis 1080p, Hybrid-Autofokus, Fokus-Spitzenwert und einem nicht komprimierten HDMI-Ausgang verfügt Sony über alles, was das Herzen eines ehrgeizigen Video-Filmemachers schneller schlägt.

Bei der Videoqualität liegt die Qualität nahezu auf dem Niveau der legendären D800, die derzeit der Spitzenreiter in Sachen Videoqualität ist. Einen weiteren Vorzug, den ich angenommen hatte, war der visuelle Bildausgleich er - der für alle Optiken im Sony-Gehäuse ausreicht. Mithilfe der Stabilisierungseinstellung "Steadyshot" kann die Foto- und Videokamera den Foto- und Videomodus selbständig im Kontextmenü einstellen.

Es ist mir jedoch nicht ganz klar geworden, ob sich beide auf den Lichtstabilisator beziehen oder ob sich die selbe Benennung im Videomodus auf einen anderen oder einen weiteren elektrischen Konstanthalter auswirkt. Dass bei der Aktivierung des Standbildes im Video-Menü das Motiv immer einen verhältnismäßig kräftigen Schnitt erhält, zeigt, dass hier (zusätzlich?) ein elektronisches Stabilisierungsmittel verwendet wird.

Informationen aus dem Netzwerk zeigen auch an, dass Sony aus energetischen GrÃ?nden den Lichtschutzbügel im Video-Modus auschaltet. Im 60 fps-Modus müssen Sie auf NTSC umsteigen - aber dann erhalten Sie beim Anschalten der Videokamera oder beim Wechsel in den Video-Modus immer die lästige Nachricht "Runs in NTSC".

immer auf dem Hauptbildschirm, wenn die Videokamera eingeschaltet wird. In dem Suchenden! - d. h., schalten Sie die Fotokamera ein (auch im Fotomodus), legen Sie den Bildsucher auf Ihr Motiv und für einen Sekundenbruchteil sehen Sie das Motiv des Suchers, das dann durch ein schwarzes Motiv mit dem obigen Text wiedergegeben wird. Dazu musst du zuerst den Auto-Fokus ausschalten!

Wenn dann der Auto-Fokus ausgeschaltet wird, kann der Spass beginnen: Focus-Peaking ist eingeschaltet, die Liveansicht wirkt wie gewünscht - hier wird die Blendenöffnung "richtig" im Bildschirm dargestellt und Sie können auch länger als der Reziproke der Aktualisierungsrate mitarbeiten. In diesem Fall geht der Auto-Fokus - aber auch hier gibt es kein Was-du-siehst-was-du-bekommst - warum so schrecklich komplizierte Sony?

Ebenso können Sie in diesen Betriebsarten nur den Mittelmessbereich für den Autofocus verwenden - mit Nikon können Sie den Fokussierbereich des Kontrastautofokus in der Live-View frei auf dem Bildschirm platzieren, und zwar abhängig von den Fokussensoren. Für Sony ist der Auto-Fokus im Videobereich sicherlich kein überzeugendes Aushängeschild. Auch wenn man ihn vorerst erwartet.

100 Prozent OLED-Sucher, mit 2,3 Megapixeln - einer wird es mögen, der andere nicht. Es gibt kein richtiges "Was du siehst, ist, was du bekommst" in der Liveansicht und über den Bildsucher. Größere Startzeit als Spiegelreflexkameras des Wettbewerbs, da die Fachkamera permanent mit Bewegungs-/Augenerkennung arbeitet, um das Gerät oder den Bildsucher einzuschalten, müssen Sie es oft aus- und wieder einblenden.

Die spezielle, manuell einstellbare Videofunktion ist nur bei ausgeschaltetem Auto-Fokus nützlich. Das Sony Alpha SLT-A99 zeichnet sich durch eine sehr gute Bild-Qualität und einige wirklich erfolgversprechende Ansatzpunkte aus. Es lohnt sich, darauf hinzuweisen und anzuerkennen, dass Sony mit einigen der hier vorgestellten Features und Techniken tapfer neue Wege geht, vor denen andere Anbieter viel zu respektieren scheinen.

Die Gewöhnung an den elektronischen Bildsucher ist nach wie vor sehr schwierig, auch wenn er gut implementiert ist und zweifellos einige Vorzüge aufweist. Insbesondere für den Videosektor bietet Sony gute Ansatzpunkte, der Hybrid-Autofokus könnte eine große Steigerung gegenüber dem puren Kontrastautofokus sein, den z.B. die aktuellen Versionen von Nicons für Videos anbieten.

Unglücklicherweise scheint mir die Aufnahmekamera recht überlastet zu sein, der Anwender hat zu viele Freiheiten für die alltägliche Tätigkeit, die er zu bewältigen hat. Wenn Sie es genießen (und die Zeit dazu haben), Tage damit verbringen, an den verschiedenen Funktionen der Kameras zu arbeiten, sich daran zu erinnern, in welchem Modus sich die jeweilige Person wie und warum bewegt, und die Verfeinerung der Kameras für sich selbst vornehmen, wird die Pioneer Arizona eine nette Lösung sein, mit der Sie sich gut amüsieren können.

Eines der wichtigsten Merkmale, der Auto-Fokus, war durch die Nutzung eines kleinen Sichtfeldes so begrenzt, dass ein einzelnes Sichtfeld hätte verwendet werden können. Im Video-Bereich ist die in der Phase eingesetzte Elektronikunterstützung durch den Autofocus zwar durchaus Sinn machend, aber nicht wirklich hilfreich beim Photographieren - die Tracking des Motives durch das rechteckige Bildfeld erscheint mir mehr als Marketing-Addon, als dass es einen wirklichen Mehrnutzen für die Übung bieten würde.

Ungeachtet der zweifellos hervorragenden Bild- und Bildqualität, die der Sony bietet - das kann ich nicht oft unterstreichen - und der wirklich günstigen Ansätze, ist der Zündfunken bedauerlicherweise nicht auf mich übergegangen. Mit den - aber beträchtlichen - Investitionen für Sony und die anvisierte Zielperson kann davon ausgegangen werden, dass der nicht aus dem Sony-Lager stammende Kaufinteressent bereits Erfahrung mit Spiegelreflexkameras anderer Anbieter hat - ein Akklimatisierungsprozess wird daher nahezu immer mit dieser Zielperson erfolgen müssen und natürlich werden dann auch entsprechend vergleichende Maßnahmen durchgeführt.

Mit meiner D800 zum Beispiel habe ich nur wenige grundlegende Einstellungen gemacht und kann mich bei der Aufnahme gleich auf das Fotografieren mitnehmen. Es gibt keine Einschaltverzögerung, sie ist direkt aufnahmebereit, die Batterie reicht 5x so lange (fühlbar) und die Funktion der Fotoapparatur ist so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Das Bild und die Bildqualität ist ein Ticking besser, der Auto-Fokus viel besser und die Operation ein Wunsch, denn alles scheint etwas logischer und auch viel klarer und nicht so überlastet - aber ja, ich kenn das ganze auch schon..... Darüber hinaus kann ich mit dem Optiksucher und der Liveansicht die Vorzüge beider "Welten" für mich selbst - je nach Einsatzzweck - bestens ausnutzen.

Bei der ersten Aufnahme des Sony in meine Hände dachte ich nicht, dass meine Bewertung nach 2 Schwangerschaftswochen so entscheidend sein würde. Aber ich kann und werde nicht den x-ten Rezensionsvotum verfassen, der eine Fotokamera in den besten Tonlagen anspricht. Sind die Sony SLT-A99 600 mehr als die Nikon D800 wert?

Sind die Sony Vario Sonnar 24-70mm f/2. 8 von Carl Zeiss 500 mehr wert als die Sony Vario Sonnar 24-70 f/2.8? Mit dem Selbstvertrauen, das die Preise der Top-Modelle von Sony widerspiegeln, müssen sie sich meiner Meinung nach auch einem schwierigen Preisvergleich unterziehen. Wenn der Preis dieser Kanone wesentlich niedriger wäre als der der D800, würden bestimmte Aspekte sicher anders beurteilt werden.

Bei den Kletterern der Alpha 900, die bereits über Sony Objektive verfügen, ist die neue Version 9.0 sicher ein großer Fortschritt. Auch für technologiebegeisterte Newcomer mit großer Geldbörse, die nicht durch die klassische Bedienung belastet werden, ist es sicher eine Fotokamera, die nicht so rasch gelangweilt wird und gute Resultate liefert.