Die E-400 erreicht mit ihrem 10 -Megapixel-Sensor eine sehr gute Bildauflösung von 2.192 Zeilen im Prüflabor. Allerdings ist das Geräuschverhalten schlimmer als das der Mitbewerber - in allen Empfindlichkeitsbereichen ist der Olympus zweimal so laut wie der Nikon D80, allerdings ist das Bildrauschen des E-400 immer noch wesentlich niedriger als bei herkömmlichen Digitalkameras; Abbildungsfehler lassen sich erst ab ISO 800, höchstens ab E-400 ISO I, nachweisen.
Die E-400 feuert wie die anderen Spiegelreflexkameras ihrer Leistungsklasse schnell in 0,3 s und kann selbst im Serien-Modus 3 Bilder pro Sek. aufnehmen - aber die Sequenzen sind wesentlich länger als die der Konkurrenz: Der Olympus löscht bereits nach 6 JPEG- oder 5 RAW-Bildern. Ein typisches Merkmal von Olympus ist der Supersonic Wave Filters, der beim Anschalten der Kameras vollautomatisch die Staubentwicklung vom Sensor entfernt, die sich beim Objektivwechsel aufbauen kann - eine sehr praktische Funktion.
Andernfalls verfügt die E-400 über alle Einstellmöglichkeiten, die eine gängige DSLR haben muss, einen gestochen scharfkantigen 2,5-Zoll-Monitor und eine besonders große Anzahl von Programmautomaten (19 Stück). Das Sucherbild ist wie gewohnt zu 95 Prozent abgedeckt, aber nicht sehr heller. Obwohl die Olympus E-400 in Bezug auf Rauschen, Serienaufnahmen und Funktionen nicht ganz mit den besten Spiegelreflexkameras ihrer Kategorie konkurrieren kann.
Das Modell ist dem E-400 technologisch weit voraus, allerdings kosten die Modelle ca. 870 EUR, 110 EUR mehr.