Olympus Pen F

Lichtgriffel Olympus F

Erprobung: Die PEN-F ' Bilder In Praxistests hat der neue Olympus PEN-F gezeigt, dass Ästhetik nicht alles ist. Vor allem in der Farbzusammenstellung silber/schwarz sieht der neue PEN-F sehr edel aus und ähnelt auch dem Original PEN aus den 1960er und 1970er Jahren. Ungeachtet oder gerade wegen des wehmütigen Eindrucks ist es den Schöpfern von Olympus wieder einmal gelungen, ihrer neuesten Digitalkamera ein eigenständiges, unverkennbares Aussehen zu geben.

Beim PEN-F misst der Produzent dem Umstand große Bedeutung bei, dass sich auf dem - übrigens exzellent verarbeiteten - Metall-Gehäuse keine einzige Schraube befindet. Tatsächlich sieht der kleine Körper, der nicht gegen Schmutz und Wasser versiegelt ist, aus wie aus einem Stück und voll und fest in der Hand liegend, ohne zu dick zu sein.

Der PEN-F wird in drei Sätzen, als reiner Koffer für 199 EUR (UVP), zusammen mit dem M. ZUIKO DIGITAL ED 14-42mm 1:3,5-5. 6 EZ Pancake für 399 EUR und zusammen mit dem M. ZUIKO DIGITAL 17mm 1:1. 8 für 499 EUR verkauft. Mit dem PEN-F ist dies nun eleganter als mit den vorherigen Modellen PEN und OM-D zu lösen und verdeutlicht, wohin der Weg in Zukunft führen wird.

Als erste Olympus Systemkamera verfügt die neue PEN auch über einen Drehknopf für den Direktzugriff auf die Belichtungs-Korrektur, der bei einer Olympus M-Mode-Kamera zum ersten Mal auch in Auto ISO funktioniert. Durch dieses handwerkliche Konzept unterscheidet sich der neue PEN-F leicht von den vorherigen Typen. Der PEN-F ist der erste PEN mit einem Bildsucher, nämlich dem OLED Bildsucher mit 2,36 Mio. Pixeln des E-M5 Mark II.

Darüber hinaus verfügt der PEN-F jetzt über einen mechanischen Shutter, dessen Belichtungszeiten bei 1/8000 statt bisher 1/4000 Sekunden liegen, was ihn zu einem der Top-Modelle der Olympus-Reihe macht. Bei den Bildsensoren ist die PEN-F sogar der Beginn einer völlig neuen Olympus-Ära, denn sie ist die erste Digitalkamera im Sortiment, die einen 20 statt bisher 16 Mio. Pixel großen Bildauflösungssensor hat.

Er hat keinen Tiefpass für beste Bildschärfe, kommt von Sony und bietet gestochen scharfe, brillante und brillante Bilder auch im JPEG-Format. Zum Zeitpunkt der Prüfung konnte jedoch noch keine abschließende und komparative Bewertung der Lösung vorgenommen werden, da die aktuelle Version von Adobe Lightroom und Capture One aus dem PEN-F die RAW-Daten nicht auslesen können.

Wie das 20 Megapixel Pendant in der neuen GX8 von Panasonic ist der neue Sensormaster der Kontrast-Autofokus und damit nicht die erste Adresse für ausgeprägte sportliche Aufnahmen, die eine sehr schnelle und präzise Reaktion erfordern, z.B. bei der Fokusverfolgung. Dazu ist ein Phasen-Autofokus erforderlich, wie ihn eine Sony Alpha 7R II oder aktuell nur die OM-D E-M1 im Olympus-Programm hat.

Daher wird dieser Fühler des PEN-F in einem neuen E-M1 der Marke II sicher nicht zu haben sein.