Wer sich einmal für ein Leica M(....) entscheidet, steht unweigerlich vor der Entscheidung, welches der beiden Objektive am besten für den Einstieg geeignet ist. Normalerweise wählen Porträtfotografen oder Straßenfotografen einen 50 und alle anderen einen 35. Weil ich mich auf die Bereiche Bauwesen und Landschaftsarchitektur konzentriere, habe ich mich konsequenterweise auf weitere 35mm geeinigt.
Sollte es ein preiswerterer Vogelländer oder ein Ziegler sein? Möchtet ihr lieber die originale Leica? Ich habe mich nach einigen mäßigen Erlebnissen mit Voigtländern (defekte oder schlecht eingestellte Objektive) auf Leica eingestellt. Außerdem habe ich großen Wert darauf gelegt, dass meine Fotokamera mit der 6bit-Kodierung das Objekt ohne Zweifel selbstständig erkennen kann.
Es besteht nach wie vor die Wahl zwischen dem Summarit-M der Serie 5/35, dem Summicron-M 2/35 oder dem Summilux-M 1.4/35. Die Preisspanne reicht von " erschwinglich " (Summarit) bis " Wahnsinn " (Summilux), obwohl man letzteres als berechtigt einstufen muss. Die Summilux-M 3. 4/35 Asph FLE ist nicht ohne Grund der Meister aller Kleinbildobjektive.
Sie überlegen sich also ungewollt, ob Sie lieber zwei oder drei preiswerte Objektive verwenden, z.B. Summarit-M 35mm, 50mm, 90mm - oder ob Sie sich für die Summilux-M 35 (die etwa so viel wie die drei Summariten zusammen kostet) entscheiden und sie dann als perfektes Weitwinkelobjektiv für immer auf der Leica belassen und sie nie wieder abschrauben werden.
Du musst dir folgende Dinge fragen: Bin ich dazu fähig, die schwere Sumilux zu benutzen? Benötige ich wirklich die Öffnung 1,4? Umgekehrt die legitime Fragestellung zur Summarit-M 35: Bin ich mit der maximal erreichbaren Lichtintensität von F2,5 (neue Typen 2,4) einverstanden? Bleibt die Frage: Summarit oder Summicron? Wer sich auf dem Zielmarkt umsieht, wird feststellen, dass ein gebrauchter 35cc Summicron-M im Vergleich zu einem brandneuen 35cc Summarit-M im Anschaffungspreis gleichwertig ist.
Wer jetzt den neuen Modellbau ( "M", Modell 240) mit verbessertem Schwachlichtverhalten in seinem Besitz hat, zieht ein neuartiges Modell vor und achtet besonders auf die Beherrschbarkeit, er wird mehr auf den Modellbau hin tendenziell in Richtung des "Summarit-M" gehen. Wenn jedoch die Lichtintensität von Bedeutung ist und Sie gewillt sind, sich mit Gebrauchtgütern "zurechtzufinden", sollten Sie sich lieber nach einem Gebrauchtgerät umgesehen haben.
Die vollkommene 35 setzt sich aus 7 Linsen (1 Asphären) in 5 verschiedenen Gruppierungen zusammen. Diese Öffnung ist aus 8 Platten zusammengesetzt. Das sollte an dieser Stellen nicht missverstanden werden - das ist nicht nur eine rationale oder budgetäre Entscheidung. Dabei handelt es sich eher um einen felsenfesten, ehrlichen Look, der immer im Mittelpunkt des Schattens seines großen Bruder Summilux steht.
Dans le reduction, a a la avantgarde, a la avantgarde: "Mit diesem 35mm-Objektiv kann man ein Leben lang Fotos machen, ohne jemals fotografieren zu müssen. Bei der Summicron-M mit F2.0 liegen die Lichtintensitäten wie bereits erwähnt exakt zwischen Summilux-M und Summarit-M. Er ist kompakt (53mm x 35mm), leicht (254g) und paßt in der Regel wie "Arsch an Eimer" auf die Leica.
Die Masse der (Reportage-)Fotografen, die die Summicron-M seit Dekaden - zum Teil als einzige Linse - einsetzen, zeigt, dass die Sehleistung stimmig ist. Obwohl er nicht so ein großes Clipping-Potenzial wie die Summilux-M hat, ist das Spielen mit Bildschärfe und Weichzeichnung immer noch möglich. Zudem muss man mit F2.0 beim Scharfstellen nicht ganz so perfekt einen Millimeter Arbeit verrichten wie mit einer F1.4-Geschwindigkeit, denn gerade wenn man mal etwas kürzer fahren muss, kann man sich die eine oder andere kleine Unachtsamkeit gönnen.
Außerdem muss die Summicron-M nicht mit der Fokusverschiebung kämpft (beim großen Schwestermodell Summilux-M 35 war dies nur durch die Einbindung eines schwebenden Elements möglich). Bei der Summicron-M hatte ich immer nur Angst: Ist die Öffnung 2,0 für abends stattfindende Stadtrundgänge ausreichend? Ich ging wochenlang mit dem I-Phone herum und bemaß mit einer Lichtmesser-App, was in gewissen Fällen mit Apertur 1.0.
Die Summicron kam nach langem Hineinschauen endlich an und ich fühlte mich, als würde ich immer mit M-Objektiven arbeiten.... "Was, du hast so viel für dieses kleine Ding gezahlt....? "Immer wieder verblüffend, wenn man sich den aktuellen 35mm F1.8 von Nickor vor Augen führt - im Gegensatz dazu ein großer Plastikbomber.
Das Gefühl des Summicron braucht nicht mehr diskutiert zu werden - es ist einfach ein Leica-Objektiv. 35 Millimeter ist wirklich eine äußerst praktische Objektivbrennweite - es gibt kaum etwas, das man nicht mit ihr aufnehmen kann. Natürlich fand mein erster Versuch im Dunkeln statt - ich war gespannt auf die Einsatzmöglichkeiten von Apertur 1. 3.
Weil Sie die Leica bis zum 30.1. fast still stehen lassen können, können Sie - wie Sie auf den Bildern sehen - in Dresden nachts/abends noch gute Aufnahmen machen und so die Lichtstimmung optimal festhalten. Der verborgene - und für die Heirat und die Brieftasche lebensgefährliche - Wunsch nach der Summilux-M ist seither endlich bei mir ausgestorben und ich habe nun das Gefuehl, mit der Summicron jede Erlebnissituation bewältigen zu koennen.
Ich bemerkte sehr rasch, wie gut die Mischung M + Zeiss 35 im täglichen Leben wirklich ist - spätestenfalls, als ich nicht erkennen konnte, welche Fotos von der M + Zeiss 35mm F2.8 und welche von der A7r + Zeiss 35mm F2.8 im Lichtraum zu sehen waren. Auffallend: Die RAW-Dateien des M9 stellen in Zusammenhang mit dem Summicron zum Teil Moiré-Effekte bei Feinstrukturen dar.
Objektiv betrachtet, macht die Summicron-M feine, strukturierte, detaillierte Aufnahmen mit einem sehr lebhaften Eindruck, satten, klar unterscheidbaren Farbtönen und vielen Feinkontrasten. Hier finden Sie rasch den für Leica charakteristischen Look.... wo - er unterscheidet sich auch nicht so sehr von einem mit Zeiss-Glas, was sowohl für den Leica als auch für den C7r gilt.
Wie beim hier vorgestellten 35mm F2.8 FE von Zweis, gibt es beim Summicron-M nichts Besonderes, was einen noch lange in Erregung versetzen könnte. Verzerrungen sind kaum ein sprechenswertes Motiv (wenn man die Linsenkorrektur im Lichtraum einschaltet, muss man immer drei Mal nachsehen, um einen Farbunterschied zu finden), verschwommene Bildkanten werden ebenfalls nicht gefunden (die Bildschärfe hat bereits bei Apertur 4 ihren Höchststand erreicht) und die Verzerrungen werden - auch im RAW - selbsttätig entfernt (dazu muss das Objektivausschnitt jedoch von der Fachkamera oder der entsprechenden Menüpunkt-Einstellung wiedererkannt werden).
Der Summicron ist die güldene Mittel, ein mechanischer Spawn der Vollkommenheit in jeder Beziehung. Soll einer meiner Leserschaft jemals mit einer Leica die Leica Men auf die sprichwörtlich abgelegene kleine lnsel erspülen: Solange ein 35mm Sumichromasphalt vorhanden ist, wird alles in Ordnung sein. Dabei gehe ich ganz einfach davon aus, dass dieses Glas das am schlechtesten verkaufte wieder auf EBAY & Company steht.
Der Summicron-M 2/35 Asph ist kompakt, leicht und praktisch. Er paßt hervorragend zur Leica M/8/9 und zeichnet sich durch exzellente Abbildungsqualität, sehr gute Bildschärfe, angenehmen Bukett und kaum Farbabweichungen aus. Die Summicron-M erzielt ab der Öffnung 4 eine optimale Ergebnisqualität, aber auch die offene Öffnung ist gut und kann ohne Einschränkung genutzt werden. Diese Linse wird mich wahrscheinlich nie wieder loslassen.
Früher hatte ich vor, es auf einen Summler zu " upgraden ", den ich in der Zwischenzeit nicht mehr habe. So lange ich das MS habe, wird auch das Beschwörungsron seinen festen Sitz haben. Als Ergänzung zur 35mm-Brennweite wäre der sogenannte super-elmar-M 21 oder 18 am unteren Ende - zwei exzellente Breitwinkel - oder ein Summarit-M 21/90 am oberen Ende möglich, wobei auch für die "dunkleren" Augenblicke ein summilitarischer Blick auf den Summarit-M 50 möglich wäre, obwohl die Blendenzahl 2,0 der Summikronen in der Regel ausreicht.