Fujifilm T100

T100 von Fujifilm

X-T100 Systemkamera inkl. XC15-45mm F3,5-5,6 OIS. Der hochwertige Fujifilm X-T100 macht überhaupt keinen Eindruck.

Die FUJINON XF-Objektive sind weltweit bekannt für ihre hohe Genauigkeit und hervorragende Bildleistung und sind mit den Kameras des FUJIFILM-Kompaktsystems der X-Serie kombinierbar. Informieren Sie sich über das komplette Objektivprogramm. Ausgerüstet mit einer unglaublichen Detailtreue, einer innovativen Technik und einer hervorragenden Abbildungsqualität inspirieren FUJIFILM-Kameras mit Festobjektiven der X-Serie weltweit Photographen.

Benutzerfreundlich, handlich, klein, leicht und in hervorragender Qualität - die kompakten Kameras von FUJIFILM sind für jede Anwendung geeignet.

Der Fujifilm X-T100 im Test: Systemkamera der Einstiegsklasse mit höchster Bildqualität

Die X-T -Serie von Fujifilm zitiert im Aufbau die SLR-Modelle der 1960er Jahre. Das neue Einsteigermodell ist der X-T100, der noch kleiner und vor allem wesentlich preiswerter ist als die großen Geräte. Die X-T100 verfügt wie alle gängigen Fujifilm X-Series Systemskameras über einen 24 -Megapixel-Sensor im APS-C-Format ( "Sensorgröße 15,7x23,5 Millimeter"), aber ein einfaches Gerät ohne die für die aufwändigeren Geräte übliche X-Trans-Technologie, bei der die Farb-Filter vor dem Gerät unterschiedlich arrangiert sind, um die Schärfe des Bildes zu erhöhen.

Auch der X-T100 Sensor passt in sehr ähnliche Formen in das Schwestermodell Fujifilm X-A5 und überzeugt mit einer hohen Abbildungsqualität. Der X-T100 steht dem in nichts nach. Auch mit dem extrem preiswerten Fujifilm Fujifilm XC 15-45mm f3.5-5 Kit Objektiv. 6 OIS PZ machen die Aufnahmen sehr detailliert und gestochen scharfe und scharfe. Selbst bei schwacher Beleuchtung und entsprechenden hohen ISO-Einstellungen bietet der X-T100 hervorragende Aufnahmen, bei sehr hohen ISO-Einstellungen (ISO 6400) nimmt die Schärfe des Bildes dann deutlich ab.

Einziger Schwachpunkt: Der automatisierte Weissabgleich des X-T100 ist etwas fehlerhaft, was mitunter zu einer leicht unnatürlichen Farbgebung führt. Die X-T100 zeichnet wie nahezu alle neuen System-Kameras Videos in 4K auf - allerdings nur mit 15 Frames pro Sek. Eine Hommage an den X-T100-Processor, der nicht so viel Rechenpower hat wie die großen Fujifilm-Modelle.

Mit solchen Beweggründen ist es besser, in Full High Definition (1920x1080 Pixel) zu drehen, hier erreicht der Fujifilm X-T100 60 B/s. Die X-T100 nimmt im JPEG-Format nahezu sieben Aufnahmen pro Sek. auf, wenn der Auto-Fokus eingeschaltet ist. Damit sind gut 25 Aufnahmen in einem einzigen Teil möglich, bei verringerter Bildgeschwindigkeit (drei Aufnahmen pro Sekunde) dauert der kleine Fujifilm beinahe unendlich lange (bis der Akkublock entladen ist oder die Karte gefüllt ist).

Der X-T100 behält einen respektablen Abstand zu den großen und wesentlich teueren Geräten der X-T-Serie Fujifilm X-T20 und FujifilmX-T2. Fujifilm hat die Autofokus-Software für den X-T100 neu entwickelt. Der X-T100 benötigt 0,20 Sek. zum Fokussieren und Freigeben bei Tag und 0,25 Sek. bei schwachem Licht. Das ist für Sport-Fotografen zu schwerfällig, sie können mit einem der Profi-Modelle Fujifilm X-H1 und X-T2 besser Autofahren und bei Fotos ist der X-T100 schneller.

Für den Betrieb basieren die Geräte der X-T-Serie bisher auf einem sehr klassischen Bedienelement mit fester Zuordnung der Bedienelemente. Die automatische Zeiteinstellung wird vom Fotografen am X-T20 oder X-T2, z.B. am Zeitrad, bestimmt. Beim X-T100 ist dies nicht mehr der Fall: Statt eines Zeitrades verfügt er über ein Programmwählrad, das durch zwei Stellräder erweitert wird.

In konventionellen Belichtungsarten (Blendenpriorität, Verschlusspriorität, Programmpriorität, Manuell) wird mit dem linken Drehrad die Filmwiedergabe gewählt, um die Farbreproduktion des X-T100 einzustellen. Beispielsweise wird bei der Foliensimulation Velvia die Farbe stärker dargestellt, während die Kameras mit der Animation Akros Schwarzweißaufnahmen machen. Es hat eine Größe von 1024 x 768 Pixel und eine 0,62-fache Vergrößerung, vergleichbar mit dem großen X-T20. Bei teuren Profimodellen wie dem X-T2 oder dem X-H1 hingegen ist das Bild des Suchers wesentlich größer und dank der höheren Bildauflösung des X-H1 detaillierter.

Fujifilm hat eine neue Falttechnik für das Displaydisplay entwickelt: Das Displaydisplay kann, wie bei den meisten Fujifilm Systemkameras, in zwei Himmelsrichtungen nach oben und nach unten, aber auch um 180° nach vorne, z.B. für Selbstauslöser, gefaltet werden. Das X-T100 ist recht kompakt (12,9x8,6x9,1 cm) und sehr leicht für eine System-Kamera mit APS-C Sensor und integriertem Sucher:

Mit Akku, Memory Card und dem Standard-Zoom Fujifilm Fujinon XC 15-45mm f3.5-5. 6 OIS PZ bringen das X-T100 573 gram auf die Skala. Die X-T100 verfügt wie nahezu alle neuen Modelle über zwei Funktechnologien: Die X-T100 kann komfortabel über Wireless LAN ferngesteuert werden, wobei das Kamerabild auf das Display des Smartphones übermittelt wird.

Das X-T100 unterhält über Funk eine permanente Anbindung an die für Android und Apple erhältliche Applikation CameraRemote des Smartphone, sammelt für die exakte Orts- und Uhrzeitbestimmung und speichert die Messdaten auf den Bildern. Schlussfolgerung: Der Fujifilm X-T100 besticht durch höchste Bildqualität. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen sieht das Bild sehr gut aus.

Nur bei sehr hohem ISO-Wert nimmt die Brillanz ab. Mit 4K-Video erreicht die X-T100 nur 15 Frames pro Sek. - das macht Ruckeln bei Bewegung und Kameraschwenk möglich.