Es hat den Vergrößerungsfaktor erhöht: Das Zoomobjektiv macht die Fotografie flexibler - Sie können so viel oder so wenig vom Objekt anzeigen, wie Sie auf Ihrem Bild haben wollen. In unserem Artikel erhalten Sie einen Einblick in unsere Zoom-Objektive, Zoom-Kameras und die damit verbundenen Ausstattungsmöglichkeiten. Vergrößerungsobjektive bringen Objekte einander angenähert, so dass sie grösser werden.
Das Weitwinkelobjektiv wird an eine Spiegelreflexkamera angekoppelt. Bei Wechselobjektiven, z.B. DLSRs (Spiegelreflexkameras), gibt es verschiedene Zoomstufen (mehr zu den Kamera-Typen hier: Welcher ist der richtige). Telezoom beispielsweise hat je nach Art eine Objektivbrennweite von 70-200 Millimetern (fast dreimal). Superzoom oder Reisezoom reicht von weitwinklig bis Tele - so haben Sie unterschiedliche Blickwinkel in einem einzelnen Objekt, zum Beispiel mit einem Brennweitenumfang von 28-200 Millimetern (gut siebenmal); das ist sinnvoll, wenn Sie nicht ständig zwischen Landschafts- und Portraitaufnahmen umschalten wollen.
Für die meisten Wechselobjektivkameras können Sie das Motiv verschieben oder rotieren, um die Vergrößerungsstufe (d.h. die Brennweite) zu verändern. Ein paar wenige Optiken verfügen über einen so genannten Powerzoom oder Motorzoom: So können Sie die Zoomstufen stufenlos verändern, indem Sie einen Taster drückten. Das Zoomobjektiv ist zwar praktikabel, hat aber auch einige Nachteile:
Häufig ist die Abbildungsqualität etwas geringer als bei festen Brennweiten, d.h. bei Objekten mit festem Blickwinkel ohne Zoom-Option. Zoom-Objektive sind oft weniger hell, so dass Sie lange Belichtungszeiten oder eine hohe ISO-Empfindlichkeit benötigen, was die Qualität des Bildes beeinträchtigen kann. Zoom-Objektive sind oft sperrig und stark, besonders das Tele- und Superzoom. Beispielsweise beträgt die Objektivbrennweite einiger Kompaktkameras im Superzoombereich 25-600 Millimeter:
Von der spektakulären Weitsicht bis zum Superle können Sie sowohl weitläufige Landschaftsaufnahmen als auch schüchterne Tieraufnahmen auf einer Pirschfahrt machen. Die Weitwinkelbrennweiten von 18 Millimetern, 24 Millimetern und 28 Millimetern sind hier von rechts nach links zu erkennen. Die Bildwinkel werden kleiner. Auf der linken Seite beträgt die normale Brennweite 50 mm, auf der rechten Seite die Telebrennweiten 85 und 200 mm.
Wie groß ist die Brenndauer? Ändern Sie beim Vergrößern den Blickwinkel: Weitwinkeleinstellungen haben einen weiten Blickwinkel, Teleeinstellungen einen kleinen Blickwinkel. Meist sprechen Photographen jedoch nicht über den Blickwinkel, sondern über die so genannte Blende. Mit dieser optischen Grösse wird der Blickwinkel und damit der Weitwinkel- oder Tele-Effekt eines Objektives bestimmt (siehe auch untenstehende Tabelle).
Zum Beispiel haben Sie ein Zoomobjektiv mit einem Fokussierbereich von 28 - 85 Millimetern. Weitwinkel, normale Objektivbrennweite und Lichtteleobjektiv, also die Aufnahmewinkel von 75 bis 28º. Aber Achtung: Der Blickwinkel ist nicht nur von der Objektivbrennweite, sondern auch von der Größe des Sensors in der Kammer abhängig. Das obige Beispiel bezieht sich auf 35-mm- oder Vollformat-Sensoren und auf herkömmliche 35-mm-Filme mit einer Lichtempfindlichkeit von etwa 36×24 Millimetern; wir sprechen auch von 35-mm-Sensoren.
Je nach Sensorgrösse hat eine gewisse Brenndauer unterschiedliche Auswirkungen. Bei einer Vollformatkamera sieht ein 28 mm großes Zoomobjektiv aus wie ein Weitwinkelobjektiv mit einem Blickwinkel von 75º. Bei Kameras mit APS-C Sensor hat das Objekt jedoch nur einen Blickwinkel von etwa 53º. Der Standard-Zoom für Vollformatkameras beispielsweise hat 28-85 mm Objektivbrennweite und einen Blickwinkel von 75 bis 28º.
Für einen vergleichbaren Blickwinkel mit einer APS-C Kamera benötigen Sie einen Objektivbrennweitenbereich von 15-55 Millimetern. Um so kleiner der Abstand des Sensors, um so kleiner die benötigte Objektivbrennweite für einen gewissen Sichtwinkel. In der Graphik sind verschiedene Blickwinkel vom 15 mm Superweitwinkel bis zur 200 mm Feierbreite dargestellt. In der Regel wird die Brenndauer gleich zweimal angegeben:
So verfügt die Nikon Coolpix über ein leistungsstarkes Zoomobjektiv von 75 bis 12° Bildwinkel; bei Vollbildkameras entsprechen dies einer Brennweite von 28-200 Millimetern. Die Coolpix 7800 hat aber nur einen kleinen 1/1,7-Zoll-Sensor, weshalb sie eigentlich nur die Brennweite 6-42,8 mm benötigt.
Da sich kaum jemand etwas unter Objektivbrennweiten für kleine Sensorik vorstellt, wird in der Regel die Vergleichsbrennweite nach 35mm-Skala angezeigt, hier also 28-200 mm als so genanntes 35mm-Äquivalent. Welche Objektivbrennweite für Weitwinkel- oder Tele-Aufnahmen zur Verfügung steht - und das bei verschiedenen Sensorgrößen: Man "zoomt" ein Bild mit dem Slider, und die Website benennt gelegentlich auch die Objektivbrennweite und den Blickwinkel; in manchen Fällen werden nicht nur 35 mm, also Vollbildsensoren, sondern auch der APS-C Sensor mitberücksichtigt.
Hier eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Brennweiten-Simulatoren: Wenn Sie die Brenndauer während der Aufnahmen ändern, erhalten Sie solche wie hier. Nebenbei bemerkt: Einige kompakte Kameras und viele Fotohandys verfügen über einen digitalen Zoomsensor, der auch EZ Zooms genannt wird. Wer viele Umgebungen in einem einzigen Motiv darstellen will, also einen besonders großen Blickwinkel, muss auch in ein leistungsstarkes Weitwinkel-Objektiv setzen.
Welche Objektivbrennweite habe ich verwendet, um dies zu fotografieren? Du möchtest wissen, welche Objektivbrennweite, d.h. welche Zoom-Stufe, du benutzt hast, um ein gewisses Foto zu machen? Dies kann man in der Regel am Rechner feststellen, da digitale Kameras die verwendeten Brennweiten in den so genannten Exif-Informationen oder auch in den so genannten Megadaten abspeichern.