Bildschirmkalibrierung: Jeder Bildschirm ist anders konfiguriert. Aufgrund der Hinterleuchtung des Monitors müssen jedoch Helligkeitsabweichungen berücksichtigt werden. Gedruckte Bilder sind dann in der Regel dunkle. Vor dem Start des gesamten Druckauftrags sollte ein Softproof von mindestens einem Druckbild verlangt werden, um das zu erzielende Resultat abzuschätzen. Der Digitalproof dient der Optimierung des Bildes.
Abhängig davon, wo die Bilder später gedruckt werden sollen, können gewisse feste Formate ausgewählt werden. Dabei haben die unterschiedlichen Hersteller die Wahl zwischen den gebräuchlichen DIN-Formaten. Nachfolgend eine Übersicht der unterschiedlichen Größen: Als Alternative haben viele Kompakt-Kameras ein 3:4-Verhältnis mit den dazugehörigen Formaten: Daher ist es gelegentlich erforderlich, die Bilder in digitaler Form zurechtzuschneiden.
Sie können hier die Bilder hochladen und mit unterschiedlichen Tools bearbeiten. Prinzipiell wird zwischen zwei unterschiedlichen Farben differenziert. Durch die Vermischung der Primärfarben Blau, Schwarz und Blau (RGB) werden die unterschiedlichen Farbabstufungen erreicht. Im Druck hingegen setzt sich das CMYK-System durch. Unabhängig davon, welches Gerät eingesetzt wird, gewährleisten unterschiedliche Farbvarianten, dass auf unterschiedlichen Endgeräten ein vergleichbares Ergebnis erzielbar ist.
Mit den Profilen werden die individuellen Farbnuancen exakt definiert. Im CMYK-Modus eines großen Druckers werden die unterschiedlichen Farben durch Mischung von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (Taste) erreicht. Mit dem Adobe RGB-Farbraum wurden die Voraussetzungen im RGB-Bereich ähnlich denen des CMYK-Farbsystems geschaffen.
Das Resultat kann dann auch auf dem Bildschirm wiedergegeben werden. Zahlreiche Drucker haben sich auf nicht-professionelle Endverbraucher eingerichtet und fordern die Printdaten in diesem Mode an. Es kann aber auch sein, dass die Angaben im CMYK-Farbraum erwünscht sind. Abhängig von den jeweiligen Erfordernissen sollte die Druckdatei im CMYK-Modus oder im RGBFarbraum von Acrobat Reader erstellt werden.
Die Farbprofile sollten auf das gewählte Papier abgestimmt sein. Anschließend balanciert das entsprechende Anforderungsprofil die unterschiedlichen Ausprägungen aus. Welche Farbe die richtige ist, kann auch von der jeweiligen Druckwerkstatt bestimmt werden. Mit zunehmender Pixelzahl auf der Oberfläche steigt die Bildauflösung und die Qualität des Drucks.
Tatsächlich wäre der Begriff PPI genauer, da Punkt den gedruckten Punkt bedeutet, während der Punkt die digitale Ausprägung ist. Abhängig von der geplanten Druckgrösse sind unterschiedliche Bildauflösungen vonnöten. Bei einem Großformat kann die Bildauflösung je weiter entfernt sein. Bei einer höheren Bildauflösung würde sich die Größe der Datei unermesslich erhöhen.
Als Richtschnur dient: Bilder erhalten als Druckausgabe eine ganz andere Bildqualität als auf dem Bildschirm. Dabei ist es ratsam, sich vorab über den angestrebten Maßstab zu erkundigen und die Bilder im jeweiligen Bildformat zu speichern. Dabei werden die Bilddateien in den einzelnen Formaten nach den unterschiedlichsten Verfahren und Verfahren aufbereitet.
Dies ist jedoch für den Druck in der Regel unwichtig. Wenn Sie jedoch häufig von einem Format in das andere springen und diese in jedem Fall speichern, kann es zu Qualitätsverlusten kommen.