Es können bis zu 9 Olympus T Blitze gleichzeitig angesteuert und über Blitzleitungen automatisch angesteuert werden, d.h. die Lichtmengenleistung der Blitze inheiten wird bei geöffneter Blende vom OM 2 mitbestimmt. Im Jahr 1979 hat Olympus die OM-1 und OM-2 geringfügig verbessert, und die weiterentwickelten Geräte erhielten ein n für "neu".
Im Automatikmodus wurde die längstmögliche Belichtungsdauer auf 120 Sekunden beschränkt. Beim OM-2 ist die längsten Belichtungszeiten nur durch den Batterieladezustand limitiert. Im Vergleich zu anderen Profikameras seiner Zeit war die OM-2 sehr kompakt und leicht, besonders im Vergleich zur Canon F-1 und F2, die damals den Profi-Markt dominierten.
Im Vergleich zu seinen Gegenstücken von Canon und Nikon hat das OM-2 keinen austauschbaren Sucher, so dass die Mattscheibe wie beim Nikon - UKW durch das Bayonett gewechselt wird. Zum Ausgleich des Fehlens des Suchers hat Olympus einen Winkelfinder als Zusatzgerät angeboten. Statt der damals von anderen Anbietern verwendeten Belichtungsmessung mißt der OM-2 automatisch im Blendenprioritätsmodus (von der Digitalkamera als Automatik bezeichnet), so daß die Belichtungszeit bei laufendem Verschluss erhöht oder verringert werden kann.
Die OM-2 ist die erste Profi-SLR-Kamera, die auch den TTL-Kamerablitz kann. Bei der kürzesten Belichtungsdauer muss sich die OM-2 jedoch eine Niederlage eingestehen, wobei Canon und Nikon bereits die 1/2000 Sekunden Belichtungsdauer realisiert haben. Olympus hat 1/1000 Sek. als schnellste Belichtung gewählt.
Lediglich die Verschlusssysteme der OM-3 und OM-4 wurden für 1/2000 konzipiert. Olympus ging seinen eigenen Weg mit der Dimmertaste; diese befindet sich nicht wie gewohnt auf dem Gehäuse der Kamera, sondern auf dem Fotoobjektiv.