Äußerlich ähnelt die Digitalkamera mit ihrem Alu- und Kunststoffgehäuse eindeutig ihrem Vorgänger Georg Fischer AG. Der Handgriff ist nun jedoch mit einer Gummibeschichtung versehen, so dass die Tasche bequemer in der Hand liegen kann. Was uns jedoch gut gefallen hat, ist, dass der Füllblitz von uns unabhängig von seinen geringen Maßen in das Gerät eingebaut wird.
Panasonic hält an seinem altbewährten Bedienkonzept fest: Die Eingabe erfolgt über die Tastatur und die Rollen oder optional über das reaktionsschnelle Touchscreen-Display. Der GF5 weist im Laborvergleich ein etwas verbessertes Geräuschverhalten auf. Bei der Betrachtung der Bilder auf dem PC-Monitor wird jedoch rasch klar, dass diese selektive Anpassung wenig Einfluss auf den optischen Eindruck der Bilder hat.
zum Vergleich: Nicht einmal die Systemkamera mit 100 Prozent Bildqualität, die Sony NEX-F3, hat trotz 16 Megapixeln eine größere maximale Auflösung. Der GF5 weist eine größere Feinheit zwischen ISO 400 und ISO 1.600 auf als sein Vorgängerfrühstück. Bilderserie schießt der GF5 mit vier JPGs pro Sek., aber nur mit zehn aufeinanderfolgenden Aufträgen.
Bei der Lumix G-Serie hingegen ist der Autofocus wie üblich schnell. Der GF5 zeichnet Videos in voller HD-Auflösung mit 25 Bildern pro Sek. (1. 080p/25 oder 080i/50) und Stereoton auf. Sie besticht durch eine angenehme Bildqualität und überzeugt durch den verlässlichen, stufenlosen Autofocus, der auch ausgewählte Gegenstände über den Touch-Screen nachverfolgen kann.
Der Betrieb ist in erster Linie für den Tragekomfort konzipiert. Das Gesamtbild macht einen positiven Eindruck. Sehr gut. Die Schärfe des Autofocus ist für Snapshots hinreichend hoch und kann auch bei der Verfolgung von Objekten überzeugen. Ein Fotoapparat mit austauschbaren Objektiven ist zu aufwendig, die Nachlaufkosten für Linsen zu hoch? Das X10 von der Firma fu??r eine exzellente Bearbeitung, eine überzeugende Bildqualit?t und eine gute Funktionst?chtigkeit.