Leica M Kamera

Die Leica M Kamera

Mithilfe einer Kamera aus dem Leica M-System können Sie eine ganz andere Art der Fotografie erleben. THE LEICA M Eine Frage des WeltbildesDie Leica M ist keine gewöhnliche Kamera. M-Kameras von LEICA - Leica Wiki (deutsch) Der Ursprung der Leica M reicht bis in die Anfänge der Schraubleica zurück. Mit der Vorstellung der Leica IIIf war der Höhepunkt dieser Serie jedoch bereits erreicht. Obwohl die optischen Eigenschaften der Optiken immer noch unbestritten waren, waren die Kamera-Gehäuse nicht mehr ganz auf dem neusten technischen Niveau. Obwohl Leitz bereits in den 1930er Jahren konkret über eine Leica IV mit Messschieber nachgedacht hatte, wurden diese durch den Ausbruch des Krieges zum Erliegen kommen.

Im Jahr 1954 wurde der M3 als erster Leica M einem begeisterten Fachpublikum präsentiert. Im Jahr 1967 tauchte der weiter optimierte Leica M4 als Ersatzmodell für beide Modellreihen auf. Vor dem Verschluss-Vorhang war eine CdS-Zelle an einem Schwenkarm montiert, der erst bei gedrücktem Auslöser in den Boden der Kamera abgesenkt wurde. Lediglich der M4-2 von 1977 überzeugt die Leica-Freunde noch einmal.

Der Leica M6, der 1984 auf den Markt kam, war der zweite M-Leica nach dem M5, der über eine Belichtungsmessung über das Objektivausschnitt verfügte, diesmal jedoch im klassichen M12-Gehäuse. Wenig später, im Jahr 2003, trat die ML als reines mechanisches Antithese zur M7 in Erscheinung, der Quintessenz aller früheren Klassiker. Eine weitere Innovation fand 2006 mit dem Leica Managed Digital Center statt. 2008 kam der M8.2 auf den Markt, ein in vielen Punkten verfeinertes Managed Service Center.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Reihenmodellen wurden immer wieder auch Spezialmodelle präsentiert, die bei Leica eine lange Geschichte haben. Aktuell sind die Analogschwestern Leica M7 und Leica MP und ihre digitalen Pendants, die Leica M8 und die Leica M8.2. Alle sie sind Klassiker unter den Kameras, historisch, rare Models erreichen bei Liebhabern beträchtliche Verkaufspreise.

Hochgradig miniaturisiert werden die Leica-M-Modelle von Minox als Miniatur- und Digitalkameraversionen maßstabsgerecht reproduziert. 1954 führte die Fa. Leitz die M3 ein, eine ganz neue Baureihe, die mit den früheren Schraubleicas kaum etwas gemein hatte. Beginnend mit dem Entfernungsmesser, der das Motiv beinahe in natürlicher Größe (0,91x) wiedergab, über die Bajonettanbindung bis hin zum optionalen Spiegel-Leuchtrahmen für 50, 90 und 135 mm, zeichnet sich die Leica vor allem durch einen vollständig überarbeiteten Blendenverschluß aus.

Obwohl zwei Siegeltücher noch waagerecht über die Folienebene verlaufen, wurden erstmalig alle Siegelgeschwindigkeiten von 1 s bis 1/1000 s auf einem obenliegenden Laufrad zusammengeführt. Bis 1966 wurden mit kleinen Änderungen rund 227.000 Exemplare der Leica M3 produziert, von denen der überwiegende Teil in verchromter Ausführung, nur etwa 3000 Exemplare in schwarzer und 144 olivgrüner Ausführung ausgeliefert wurden.

Zwischen 1954 und 1957 wurden rund 450 Leica MPs auf der Grundlage des M3 gefertigt. Sie wurden eigens für den Einsatz mit dem Expressaufzug von Léicavit entwickelt und waren damit für den professionellen Markt bestimmt. Die Leica MP ist heute ein sehr begehrtes Sammlerobjekt, da nur sehr wenige Präparate im sammlungsfähigen Erhaltungszustand überlebt haben.

Es wurden zwei Auflagen und nur 27 Kopien produziert, die Nr. 935501 bis 935512 und 952001 bis 952015. 21 Stück wurden in Leichtverchromung, sechs in Schwarzweiß (Nr. 935507 bis 935512) ausgeliefert. Die Leitz Wetzlar-Elektromotor für den ML2 wurde anstelle der unteren Abdeckung auf der Kameraußenseite angebracht und fährt mit einer Geschwindigkeit von 3,5 Bildern pro Minute durch.

Auf dem heutigen Liebhabermarkt ist der ML2 einer der wenigen und hochwertigsten Kleinkram der Geländewagen der M-Serie. Ungefähr 15 Fotokameras sind heute auf der ganzen Welt bekannt, etwa die Hälfe von ihnen sind mit dem Original-Elektromotor des Typs MP3 ausgestattet. Aus der von der Ernst Leitz Wetzlar Gesellschaft für Kameraseriennummern (heute Leica Camera AG) herausgegebenen "Liste der Kameraseriennummern" geht ein in der Fachwelt bekannter redaktioneller Fehler hervor, demzufolge die erste Reihe des Max.

In der Tat sind die Kameranummern 935001 bis 935500 normale M2. Damit steht es in der Überlieferung der Leica lc oder WENN. Produziert wurden rund 9.600 Fotoapparate, die alle bis auf eine Baureihe von 208 für die Wehrmacht mit einer Verchromung versehen wurden. Der Leica M1 wurde durch den Leica MD ersetzt, bei dem der Visier überhaupt nicht verwendet wurde.

Es wurden 3.500 Kopien angefertigt. Leica Millennium ist der unmittelbare Nachfolger des auf dem Leica M4 basierenden Leica Millennium Development Centers. In zehn Jahren Produktion wurden in Summe rund ca. 16.000 Leica MDa-Geräte mit einem hochglanzverchromten Kameragehäuse gefertigt. Basierend auf der Leica M2 wurde 1967 die Leica M4 mit beleuchtetem Rahmen für vier verschiedene Objektivbrennweiten auf den Markt gebracht.

Erstmalig wurde der Aufwickelknopf durch eine Schrägkurbel abgelöst und ein neues Schnellbeladesystem verwendet, das den Folienwechsel auch unter schwierigen Einsatzbedingungen ermöglicht. Es wurden fast 60.000 Exemplare produziert, von denen rund neuntausend Exemplare geschwärzt und später noch einmal vergoldet wurden. Der Leica M5 repräsentiert den einschneidendsten Schritt in der Entwicklung des Systems M.

Dabei wurde im Kamera-Bajonett ein Stift platziert, der die Meßzelle beim Einführen einer Linse in den Strahlenweg schwenken ließ. Manche Geräte, deren Halterungen sehr weit in die Kamera ragten, konnten nicht mehr ohne Modifikation verwendet werden, da sonst die Möglichkeit einer Zerstörung der Meßzelle gegeben gewesen wäre. Während des Umbaus wurde eine Aussparung im Objektiv-Bajonett gemacht, damit der Stift in der Kamera die Meßzelle nicht einschwenken konnte.

Für einziehbare Objektive empfahl Leica die Verwendung von Dymo-Bändern, um ein zu starkes Abrutschen des Objektivs in die Kamera zu vermeiden. Es wurde auch eine Expositionsmessung mit der Kamera in waagerechter Position vorgeschlagen. Die Leica CL wurde 1973 als Einsteigermodell unter der M5 eingeführt und richtet sich in erster Linie an ambitionierte Hobbyfilmer, die eine Kompaktkamera suchen.

Der KL für Leiterz wurde aus Gründen der Kostenersparnis von Minolta in Japan gefertigt und dort auch unter dem Namen Leitz-Minolta KL verkauft. Die Leica ML gibt es in einer Auflage von ca. 6.000 Exemplaren (ohne Minolta-Lizenzkopien), die alle in schwarzer Farbe verchromt sind. Nachdem die Produktion der Leica KL abgeschlossen war, verkaufte Minolta eine weiter entwickelte Kamera unter dem Namen Minolta KLASSE.

Die Leica M-Fertigung wurde 1975 nach dem Ausfall des Leica M5 komplett aufgegeben. Auf Grund der anhaltenden Beliebtheit der Leica M-Kameras wurde die M4-2 1978 auf Anregung von Walter Kluck, Chef der Leitz -Niederlassung in Kanada, als vereinfachter Version der M4 auf den Markt gebracht. Nahezu ohne Ausnahme wurde die Leica M4-2 in Kanada hergestellt, wo in nur zwei Jahren Produktion mehr als 170.000 Stück geliefert wurden, davon allein sechzehntausend Stück schwarzverchromt und etwa eintausend Stück hartvergoldet.

Außerdem gibt es einige wenige Fotoapparate mit hochglanzverchromter Oberfläche. Leitz präsentierte mit der MD-2 die neueste M-Kamera für die Technik. Ingesamt wurden etwa 2600 Schwarzchromkameras hergestellt. Basierend auf dem relativ erfolgreichen Modell Leica M4-2 wurde 1981 der Nachfolger M4-P vorgestellt. Sie war sowohl in Hochglanz- als auch in Schwarz-Chrom-Ausführung verfügbar.

Etwa 3.000 Leica M6 wurden 1998 mit einer Sucher-Vergrößerung von 0,85 (im Vergleich zu 0,72 für das Standardmodell) hergestellt.

1998 wurde ein modifizierter Leica M6 unter dem Markennamen Leica M6 TTL auf den Markt gebracht. Neben der neuen TTL-Blitzmessung war die neue Kamera vor allem durch die daraus folgende Änderung der Gesamthöhe von 77 auf 79,5 Millimeter gekennzeichnet. Geschätzte 40000 Exemplare des Leica M6 TTL wurden hergestellt. In seiner Nachfolge des Leica M6 TTL verfügte der M7 als erster Leica M über eine automatische Zeitschaltuhr.

Das macht den M7 auch zum ersten Leica M, der stark von Akkus abhängig ist. Seit 2003 wurde der geniale MP-Sucher auch im M7 eingebaut. Unter allen Analog-M-Modellen ist es das neueste und dank seines automatischen Timings das kürzeste M. Der Leica MP wurde 2003 als reine Mechanikalternative zum elektrischen Leica M7 auf den Markt gebracht.

Das Funktionsspektrum korrespondiert im Großen und Ganzen mit demjenigen des Leica M6. Neben dem neuen Sharkskin-Leder hat der Leica MP auch die schwarze Lackierung von Serienmodellen wieder eingeführt. 52 Jahre nach der Markteinführung des Modells Leica hat Leica im Sept. 2006 die erste M-Serie mit CCD-Sensor auf den Markt gebracht. Leica gleicht dies durch die besondere Anordnung der Microlinsen auf dem speziell dafür vorgesehenen CCD-Sensor aus:

Durch eine optische 6-Bit-Codierung auf dem Befestigungsflansch des Objektiv-Bajonetts werden die notwendigen Kenngrößen des eingesetzten Objektives auf die Kamera überspielt. Ausgestattet mit einem eingebauten motorisierten Verschlussspannvorgang, der Serienbildaufnahme und einer dynamischen Sicherung der generierten Bilddateien auf der SD-Speicherkarte, so dass Serienbilder aufgenommen werden können.

Leica präsentierte auf der Photokina 2008 die revidierte Fassung des Leica M8, den M8.2. Das sind Änderungen - die meisten davon können auch im Zuge eines " Upgrade-Programms " an den Leica M8 angepaßt werden: Kameraschutzdeckel "Vulkanite".