Daraus resultierte das kleine Leica-Schraubobjektiv mit Standard-Wechselobjektiven, an das die Leica X1 auch heute noch erinnernd ist. Wenn von zweiäugigen SLR-Kameras die Rede ist, meinen sie Rolleiflex. Mit der Leica M3 steht das erste Gerät der Leica Messsucherkameras zur Verfügung. Aktuell verwendeter Preis in Kombination mit dem Sumpf 2,0/50 mm: 170 EUR. Die Leica M Kamera mit Sucher ist Zeitlosigkeit.
1954 mit der Leica M3 vorgestellt, schaffte sie mit der Leica M8 gar den Schritt ins Digitalzeitalter und präsentiert heute das "Oscar Barnack Format" in Digital Perfektion. Bis in die Zeit vor der professionellen SLR-Fotografie war diese Kameraserie bis in die 70er Jahre die unübertroffene Reportagekamera. In der Fachwelt feiert die 500C/M von der Firma Haselblad große Anerkennung.
Aktuell verwendeter Preis in Verbindung mit dem Distagon 4,0/50 mm: ca. 790 EUR. Kein Mittelformatkamera hat die professionelle Fotografie so sehr geändert wie das Würfelprinzip der Haselblad. Das Modell 1959 ist das Original aller professioneller Kleinbild-Spiegelreflexkameras. Damals bot sie zwar nur eine technische Innovation (100% Sucher), aber diese kombinierte alle damaligen Funktionalitäten.
Die amerikanischen Kriegsberichterstatter brachten dieses Gerät auf der ganzen Erde bekannt, und ihre großartigen Bilder wurden benutzt, um für die Verbreitung von Nicon in der ganzen Welt zu werben. Doch erst der Nachfolger, die F2 (1971), gab dem Unternehmen eine unübertroffene Stellung im Profibereich. Nach wie vor wird sie als die schönste vollmechanische Digitalkamera im KB-Bereich angesehen. Zunächst von den Fachleuten wegen des elektrischen Auslösers kritisiert, beweist die klassische F3 von Nicon, dass extreme Stabilität und unauffällige Interferenzen perfekt mit Elektronikkomponenten kompatibel sind.
Der Canon F-1 war für kurze Zeit ein Star am Profi-Himmel. Aktuell verwendeter Preis der Canon F1n mit der 1,4/50 Millimeter FD: ca. 240 EUR. Im Jahr 1971 hat Canon die F-1 in das Wettrennen um die Ehre der Professionals geschickt, um die Dominanz von Nikon zu durchbrechen. Es hatte alle Vorzüge einer Profikamera der 70er Jahre: stabiles Kameragehäuse, mechanische Form der Verschlusszeit, Motoranbindung, TTL-Messung, Sucher und Rückwand.
Die Belichtungsmessung war im Kameragehäuse eingebaut und damit sucherunabhängig. Nur ein Jahr später, als die F2 von der Firma Nihon vorgestellt wurde, war die Canon F-1 nur ein Jahr lang die Queen ihrer Kategorie. Mit dem Autofokus gelang Canon der große Sprung in den professionellen Markt. Mit der F4 gab es zwar den Startschuß in diesem Bereich, doch die Canon EOS-1 traf 1989 wie eine Bombe:
Durch den präzisen Autofocus und eine Serie von 5,5 Bildern/Sekunde, kombiniert mit einem äußerst benutzerfreundlichen Design, schlug Canon den Konkurrenten Nick in der kürzesten Zeit. Die weiteren aktuellen Strassenpreise für analoge Kostbarkeiten entnehmen Sie bitte unserem foMAG-List Gebrauchtführer 2014/2015.